Tegernseer Landstraße

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Tegernseer Platz
Kaufhaus Hertie, Ende 2010 abgebrochen

Die Tegernseer Landstraße (manchmal auch kurz TeLa genannt) ist eine Straße in Giesing, die in südöstliche bzw. südliche Richtung verläuft. Sie ist teils zwei- und teils vierspurig ausgebaut, wobei das Stück zwischen Tegernseer Platz und Martin-Luther-Straße stadtauswärts nur für den Trambahnverkehr freigegeben ist und die Gegenrichtung nur im Einbahnverkehr befahrbar ist.

Der Großteil der Straße, ab der Kreuzung beim Grünwalder Stadion, ist ein Teilstück des Mittleren Ringes (B2R).

Von ihr zweigt auf Höhe des Sankt-Quirin-Platzes die Chiemgaustraße ab.

Die Tegernseer Landstraße beginnt im Norden als gerade Verlängerung der Regerstraße. Hier stellt sie bis zur Einmündung in die Martin-Luther-Straße eine reguläre zweispurige Straße dar, die das ursprüngliche Giesing vermittelt. Dazwischen befindet sich der Tegernseer Platz mit einer großen Filiale der Deutschen Post AG, die von Robert Vorhoelzer im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfen wurde. Gegenüber der Einmündung zur Martin-Luther-Straße, einem Gleisbereich sowie einer Einbahnstraße, befindet sich die erste in Deutschland eröffnete McDonald’s-Filiale (1971). Nördlich neben der Post liegt eine Zweigstelle der Münchner Stadtbibliothek.

Zwischen der Martin-Luther-Straße und der Candidstraße hat die Straße kurzzeitig fünf Spuren (zwei Linksabbieger-, zwei Geradeaus- und eine Rechtsabbiegerspur). An der Kreuzung mit der Candidstraße biegt die Tegernseer Landstraße in einer 90-Grad-Kurve ab; geradeaus beginnt die Grünwalder Straße. Ab hier heißt die Tegernseer Landstraße auch B 2R, Europastraße 54 sowie Bundesstraße 13 und ist vierspurig ausgebaut. Sie führt in südöstliche Richtung, u.a. durch den McGraw-Graben, ein "offener" Tunnel, sowie oberirdisch weiter. Der Abschnitt McGraw-Graben bzw. der oberirdische Abschnitt ist ca. 300 m lang. Der oberirdische Abschnitt dient nur als Zufahrt für Anlieger, nicht dem Durchgangsverkehr. Dieser ermöglicht jedoch eine direkte Zufahrt zur Stadelheimer Straße u.a.

Südlich der Kreuzung mit der Stadelheimer Straße führt der ober- und der unterirdische Teil wieder zusammen.

Oberirdisch, im Anwesen Nr. 210, befand sich die ehem. Reichszeugmeisterei der SA/NSDAP, der Nachfolgeinstitution der seit 1928/1929 vorort ansässigen NS-Wirtschaftsstelle auf einem Kasernengelände. Es diente in der Nachkriegszeit den Amerikanern unter dem Namen McGraw-Kaserne. Dort befinden sich heute zahlreiche Dienststellen des Polizeipräsidiums München. Das Hauptgebäude diente von 1945 bis 1992 als Verwaltungsgebäude der US-amerikanischen Streitkräfte (USAREUR).

Die Straße mündet etwa 800 m nach der Kreuzung Stadelheimer Straße auf Höhe der Lincolnstraße/Münchner-Kindl-Weg in die Autobahn 995.

Lage


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