St.-Martin-Straße

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St.-Martin-Straße
Straße in München
St.-Martin-Straße
St.-Martin-Straße
Basisdaten
Ort München
Name erhalten 1897 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Tegernseer Landstraße Rosenheimer Straße
Querstraßen
 
Raintaler Straße Herzogstandstraße Alpenstraße Zugspitzstraße Plecherstraße Watzmannstraße Severinstraße Eintrachtstraße Brünnsteinstraße Schlierseestraße Hohenwaldeckstraße Germersheimer Straße Balanstraße St.-Cajetan-Straße
Plätze St.-Martins-Platz
/
 
St.-Martin-Straße
Tram
 
St.-Martins-Platz
 
54 N43 N44 St.-Martin-Straße (Ost), 55 145 155 N45 N75 Anzinger Straße
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Kraftfahrzegverkehr
Technische Daten
Straßenlänge 2.015 m
Straßennamenbücher
Straßen-ID 04067

Die St.-Martin-Straße in Giesing führt von der Tegernseer Landstraße am St.-Martins-Platz vorbei zur Rosenheimer Straße in Ramersdorf.

Namensgeber

Sie ist benannt nach dem Heiligen MartinW. Dieser ist auch Schutzpatron des gleichnamigen Altersheims, dem St.-Martin-Spital, das am Platz als erstes Bauwerk jener Zeit anzunehmen ist. Im Zuge der Erweiterung des Ostfriedhofs werden im Jahr 1889 Beschlüsse gefasst, entlang der neuen Friedhofsgrenzen einige Straßenzüge anzulegen, die eine Verbindung von der Rosenheimer Straße und Tegernseer Landstraße herstellen sollen. Dies wurden die Emmeramstraße, im Jahr 1951 in St.-Bonifatius-Straße umbenannt, die Korbinianstraße, die sich entlang der Gleistrasse nach Giesing Bahnhof schmiegt (diese wird im Laufe der Jahre zu einem kleinen Zubringerweg verkümmern) sowie auch die Martinstraße. Noch im selben Jahr wird mit den Bauarbeiten begonnen, und im Jahr 1892 sind alle drei Straßen vollendet. Die Vergabe der Straßennamen wird erst im Jahr 1897 vollzogen. Es gibt auch Schreibweisen wie Sankt Martin-Straße, St-Martin-Straße, die jedoch nicht mit den Duden-Regeln übereinstimmen.

S-Bahn-Haltestelle

An der Südwestecke des Ostfriedhofes befindet sich der gleichnamige S-Bahnhof der und St.-Martin-Straße.

Trambahnhaltestelle

Die Straße wird, von der Tegernseer Landstraße kommend, über die St.-Bonifatius-Straße, St.-Martins-Platz und abzweigend an der Eintrachtstraße, von der Trambahnlinie mit einer Haltestelle und Bedarfs-Wendeschleife am St.-Martins-Platz mit dem Endhaltepunkt Schwanseestraße befahren.

Straßensituationen

Gebäude

Hausnr. Gebäude Beschreibung
30 St.-Martin-Schule städtische Grundschule mit Ganztagesklassen[2]
34 Hotel Brecherspitze 3-Sterne-Hotel[3]
54 Altersheim St. Martin städtisches Seniorenheim der MünchenStift GmbH[4]
60 St. Maria Ramersdorf ebenfalls Seniorenheim der MünchenStift GmbH[5]

Ehemalige Anlieger

  • Siemens; St.-Martin-Straße 76 bis 80. Ehemals Gelände der Siemens & Halske Werke, Wernerwerke, später nur noch Siemens, ua. auch Röhrenherstellung. Das Werksgelände zog sich von der St.-Martin-Straße an der Bahnlinie entlang bis zur Werinherstraße, und schloß entlang der St.-Ingbert-Straße wieder ab. Ab Mitte der 1980er Jahre wird die Fabrik geschlossen, und ab 1989 die ersten Gebäude abgetragen. Ab dem Jahr 1988 bis 1992 wird das Areal mit Bürokomplexen für Siemens wieder überbau, im Stil des New Yorker Architekten Richard Meier. Bis 2012 war dort auch eine Zweigstelle von Nokia Siemens Network untergebracht. AB dem Jahr 2018 zog sich Siemens von dem über 60000 qm grossen Areal zurück. Teilweise wurde dieser Baubestand abermals abgetragen, und oder findet sich im Umbau. Teils finden sich hier überwiegend stättische Verwaltungsabteilungen, darunter auch für Imigration. Viele der Gebäudeteile sind ungenutzt, und durch ihre bauzeitlich, spezifischen Zuschnitte unpraktisch verwendbar. Es ist sehr viel Grundstücksfläche für nichts überbetoniert.
  • Gleich neben dem Siemensareal befand sich die Gartensiedlung "Eigene Scholle".

Lage

  • >> Geographische Lage des Straßenanfangs von St.-Martin-Straße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
  • >> Geographische Lage des Straßenendes von St.-Martin-Straße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

Literatur

  • M. Lasser: Der neue östliche Friedhof zu München, 1902
  • Straßenpläne München, 1928, 1950, 1956, 1968
  • Martin Spital, 1912

Einzelnachweise

  1. ↑ Stadtgeschichte München: St.-Martin-Straße
  2. ↑ St.-Martin-Schule: Internetauftritt
  3. ↑ Hotel Brecherspitze: Internetauftritt
  4. ↑ MünchenStift GmbH: Haus St. Martin
  5. ↑ MünchenStift GmbH: Maria Ramersdorf