Der Begriff Kirche kann rein architektonisch ein Gebäude meinen oder aber eine umfassende Religionsgemeinschaft, die sich aus Kirchengemeinden zusammensetzt. Auch für die Kirchengemeinde selbst wird oft der Ausdruck "Kirche" verwendet. Sie setzt sich aus Gläubigen einer Konfession an einem Ort oder in einer Region zusammen. Oft ist eine Gemeinde nach dem Patrozinium ihrer Kirche benannt. Eine Gemeinde kann neben ihrer Hauptkirche auch eine oder mehrere Filialkirche(n) haben.

Kirchen

Die in München vorwiegend vertretenen Kirchen sind

Für weitere in München vertretene Kirchen siehe Religionsgemeinschaften in München.

Kirchengebäude

 
Frauenkirche

Das bekannteste Kirchengebäude in München ist die Frauenkirche, deren Türme zu den Wahrzeichen der Stadt zählen. Besonders bekannt sind auch die in der Nähe des Marienplatzes liegenden Kirchen St. Peter, deren Alter Peter genannter Turm ebenfalls zu den Wahrzeichen der Stadt zählt, und Heilig Geist. Die Michaelskirche ist der erste große Kirchenbau im Stil der Renaissance in München. Der Bau der Theatinerkirche markierte den Beginn des Barock in München. Die Asamkirche ist ein Werk des Spätbarocks an der Schwelle zum Rokoko. Als bekanntestes Kirchengebäude der Gegenwart in München gilt die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen.

Für weitere Kirchengebäude siehe Kirchengebäude in München.

Kirchengemeinden

Hier werden in München aktive Gemeinden und ihre zugehörigen Gebäude mit einem Link auf die jeweilige Homepage aufgelistet. Sollten Artikel im Wiki dazu bestehen, sind diese beim Hauptbegriff verlinkt.

Nach dem ABC sortiert: Kirchengemeinden und Kirchenbauten in München, alphabetisch nach dem Hauptnamen (Heilige, Ort, Institution etc., also ohne Berücksichtigung der Zugehörigkeit oder der Oberbegriffe wie St.) in der Gemeindebezeichnung sortiert.

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Ehemals als Kirche genutzte Räume

Vermietungen, Immobilien

Die katholische Kirche ist eine große Akteurin auf dem Münchner Immobilienmarkt, rund 7000 Gebäude seien ihr Eigentum, erklärt ein Sprecher auf SZ-Nachfrage. Dazu zählen unter anderem Mietwohnungen, aber auch Verwaltungsgebäude, Pfarrheime und Kirchen. Die Gebäude gehören der Emeritenanstalt der Erzdiözese München und Freising.[1] Aufgabe dieser Körperschaft ist die Sicherung der Pensionen von Priestern im Ruhestand, etwa durch Mieteinnahmen. (Die Zahlen stammen allerdings noch von 2016[2]).

Siehe auch

Klöster, Ordensgemeinschaften

Literatur

  • Norbert Jocher: Die Münchner Kirchen: Architektur-Kunst-Liturgie. Verlag Schnell & Steiner, Verl.inf., 2008. ISBN 3795418682
  • Matthias Simon: Historischer Atlas von Bayern - Die Evangelische Kirche. München, 1960, Seiten 451-452

Einzelnachweise