Klosterkirche St. Anna im Lehel

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Fassadenansicht der Klosterkirche St. Anna im Jahr 2012

Die Klosterkirche St. Anna im Lehel in der St.-Anna-Straße 19 entstand nach Plänen des Baumeisters Johann Michael Fischer im Stil des Rokoko.

Bauzeit 1727–1737

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Umbau und Erweiterung 1852/53

Am 6. Juli 1852 wurde der Grundstein für die Erweiterung des Langhauses nach Entwürfen von August von Voit gelegt. Dieser gesamte Vorbau an das Klostergebäude war nach oben hin in drei Segmente unterteilt. Dazu gehörte auch die Errichtung zweier Ecktürme. Dazwischen war auf halber Höhe der beiden Türme der leichte Vorsprung des Giebels sichtbar. Darunter befand sich im dritten Segment eine Rose, links und rechts mit je einer Figur ausgeschmückt, unterhalb dieser drei Doppelrundbogenfenster mit je 4 horizontalen Speichen. Der Eingang der Kirche wurde durch drei neu entstandene, aus Holz gefertigte zweiflügelige Tore gewährleistet. Darüber war je ein Oberlicht mit Glasfüllung in Halbbogenform. Die Erweiterung der Kirche wurde aus Ziegeln gemauert, ohne jeglichen Putz und hat große Ähnlichkeit in ihrer Ausführung und Gestaltung zu der ehemaligen Frauengebäranstalt in der Sonnenstraße (später Postscheckamt, heute Isarklinik), war aber auch vergleichbar mit der neuen Kirche St. Ursula in Schwabing. Einer der Kirchtürme war mit einem aus 5 Glocken bestehenden Geläut ausgestattet. Die größte, die Maximiliansglocke, hatte ein Gewicht von ≈ 33 Zentnern (bayerische Zentner). Die Herstellung des Glockenstuhles aus Eiche wird dem Zimmereibetrieb F. Erlacher zugeschrieben. Am 6. Februar 1854 konnte die erweiterte Kirche abermals eingeweiht werden.

Neubeginn 1946–1979

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch einen Bombenangriff am 29. April 1944 bis auf die Außenmauern zerstört. 1946 begann der Wiederaufbau. Die Doppelturmfassade wurde 1948 abgetragen, die Rekonstruktion des Inneren zog sich bis 1979 hin. 1968 wurde die Rokokofassade anstelle der neormanischen Fassade von 1853 unter Leitung von Erwin Schleich rekonstruiert.

Siehe auch (Verwechslungsmöglichkeiten)

Quellen und Nachweise

  • Rambaldi: Münchener Straßennamen. Piloty & Löhle, München 1894. (S.25-26. St.-Anna-Platz)
  • Zauner: München in Kunst und Geschichte München (S.33-35, die St.-Anna-Klosterkirche)
  • N. Lieb, Wolfgang-Christian von der Mülbe: Johann Michael Fischer. Pustet, Regensburg 1982. (u.a. St. Anna im Lehel)
  • Gustav v. Bezold, Berthold Riehl, Georg Hager: Kunstdenkmäler Oberbayern, München. Bruckmann 1892. (S.952-953, St. Anna auf dem Lehel, Klosterkirche)
  • Schematismus der Erzdiözese München und Freising (1852,1853)
  • Reber: Bautechnischer Führer München 1876 (S.99-100, Die St.-Anna-Pfarrkirche der St.-Anna-Vorstadt (Lehel) mit Franziskaner-Kloster (hier Voit namentlich genannt)
  • Monachium Sacrum, (S.155-156)
  • B. Bushert, B. Rupprecht, V. Liedke, K. Möseneder, G. Mutter, P. Preiss, H. Reichwald, M. Renner, H. Sauermost, H. Trottmann, M. Vilimkova: Cosmas Damian Asam, Prestel, München 1986 (S. 295-298)
  • Cornelia Oelwein: Die Geschichte des Walchensses und seiner Fischerei Alpenblick & Seenland, Uffing 2010. (S. 41-54)
  • Philipp Maria Halm: Die Künstlerfamilie der Asam Lentner, München 1896.
  • Petrus Hötzl: Geschichte der Klosterpfarrkirche St. Anna in München dargestellt für die Angehörigen und Freunde derselben Ernst Stahl, München 1879
  • Martin Deutinger, F. A. Specht: Beiträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising Lindauerische, München 1905 (S. 196, 202,203 Altarbau im Barock.)

Weblinks

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Erreichbar über diesen Link: Klosterkirche_St._Anna_im_Lehel.