Kirche

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Der Begriff Kirche kann rein architektonisch ein Gebäude meinen oder aber eine umfassende Religionsgemeinschaft, die sich aus Kirchengemeinden zusammensetzt. Auch für die Kirchengemeinde selbst wird oft der Ausdruck "Kirche" verwendet. Sie setzt sich aus Gläubigen einer Konfession an einem Ort oder in einer Region zusammen. Gelegentlich gibt es Filialgemeinden als Untereinheit. In Bayern sind damit meistens die christlichen Kirchen(-gemeinschaften) gemeint.

Hier werden in München aktive Gemeinden und ihre zugehörigen Gebäude mit einem Link auf die jeweilige Homepage aufgelistet. Sollten Artikel im Wiki dazu bestehen, sind diese beim Hauptbegriff verlinkt.

Kirchen

In München aktive Kirchen und ihre Leitungsgremien:

  • Evangelisch-lutherische Kirche in Bayern
    • Oberkirchenrat München der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern
    • Kirchenkreis München-Oberbayern
    • Diakonie
    • Dekanat München. Mehrere Kirchengemeinden bilden zusammen einen Dekanatsbezirk (einem Landkreis vergleichbar), an dessen Spitze ein Dekan oder eine Dekanin steht. Die Leitung der Dekanatsbezirke liegt bei der Dekanatssynode, deren Mitglieder von den jeweiligen Kirchengemeinden bestellt werden. Mehrere Dekanatsbezirke bilden zusammen einen Kirchenkreis (einem Regierungsbezirk vergleichbar). Der Dekanatsbezirk München umfasst 67 Kirchengemeinden, die in sechs Prodekanate gegliedert sind, und 18 übergemeindliche Dienststellen, die in den Evangelischen Diensten München (EDM) zusammenarbeiten. Im Dekanatsbezirk leben ca. 270.000 evangelische Kirchenmitglieder. Er gehört zum Kirchenkreis München-Oberbayern (innerkirchlich einem Regierungsbezirk vergleichbar).

Kirchengemeinden

Kirchengemeinden in München, alphabetisch nach dem Hauptnamen (Heilige, Ort, Institution etc., also ohne Berücksichtigung der Zugehörigkeit oder der Oberbegriffe wie St.) in der Gemeindebezeichnung sortiert.

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Vermietungen, Immobilien

Die katholische Kirche ist eine große Akteurin auf dem Münchner Immobilienmarkt, rund 7000 Gebäude seien ihr Eigentum, erklärt ein Sprecher auf SZ-Nachfrage. Dazu zählen unter anderem Mietwohnungen, aber auch Verwaltungsgebäude, Pfarrheime und Kirchen. Die Gebäude gehören der Emeritenanstalt der Erzdiözese München und Freising.[1] Aufgabe dieser Körperschaft ist die Sicherung der Pensionen von Priestern im Ruhestand, etwa durch Mieteinnahmen. (Die Zahlen stammen allerdings noch von 2016[2]).

Siehe auch

Klöster, Ordensgemeinschaften

  • Franziskanerinnen-Kongregation "Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung"

Steuern, Erbschaften und Vermögen ?

Fast alle katholischen Bistümer haben inzwischen (seit dem Terbatz-Skandal) Bilanzen und Jahresabschlüsse nach den Standards veröffentlicht, die das Handelsgesetzbuch für Unternehmen vorschreibt. Lediglich im Erzbistum Bamberg dauert die Umstellung immer noch an. Nur ein Blick auf die Abschlüsse reicht allerdings nicht, um das Vermögen der kathol. Kirche zu beurteilen. Denn "Kirche kann nicht nur auf die verfasste Kirche reduziert werden", erklärt im Spiegel der Kirchenfinanzen-Experte Carsten Frerk. "Es gibt eine Vielzahl von Rechtsträgern, die man gar nicht immer im Blick hat." Es geht doch auch um Klöster, Verbände, Krankenhäuser, Pfarreien, die in den Bilanzen der Bistümer in der Regel nicht erfasst werden. Sagen lässt sich Folgendes, die Erzbistümer Paderborn, Köln und München-Freising verfügen über das größte bilanzierte Vermögen. Sie wiesen jeweils zwischen 3,4 und 4,4 Milliarden Euro an Aktiva auf.

Literatur

  • https://www.erzbistum-muenchen.de/finanzen/finanzbericht-2015/cont/79225
  • SZ vom 30.10.18