Hasenbergl

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Hasenbergl ist ein Stadtteil von München und liegt im Stadtbezirk 24 Feldmoching-Hasenbergl.

Der Name geht auf einen Lehmhügel südlich des Schlosses Schleißheim zurück, auf dem im 18. Jahrhundert Hasen für die kurfürstliche Jagd gezüchtet wurden.

Ab 1950 bestand das Hasenbergl aus einer Eigenheimsiedlung, an der sich ab 1960 Sozialwohnblöcke von sieben gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften anschlossen. Der Stadtteil galt lange Zeit mangels Infrastruktur als "Armenhaus der Stadt".

Heutiger Zustand der ehemaligen Tramschleife

Am 18.12.1964 wurde die Straßenbahn Linie 8 zum Hasenbergl verlängert. Später verkehrte die Linie 13 mit ihren bulligen P-Wagenzügen, bis am 10.11.1993 die neugebaute U-Bahn U2 die Beförderungsaufgabe von der Tram übernahm. Die Schleife am Goldschmiedplatz und Teile der alten Trasse in der dort endenden Schleißheimer Straße sind heute noch zu erkennen. 1996 wurde der gleichnamige U-Bahnhof im Zentrum (s.a. Kulturzentrum 2411) des Stadtteiles in Betrieb genommen.

Durch diverse bauliche Maßnahmen wurde das Viertel im Bezug auf die Lebensqualität aufgebessert. Der ärmliche Ruf haftet dem Hasenbergl jedoch heute noch an.