Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München ist ein von Max Joseph Hufnagel 1969 und 1983 in 4. Auflage erschienenes Buch zum Thema Gräber auf dem Alten Südfriedhof / Südlichen M. Friedhof.

Gliederung

Einleitung

  • Danksagung, S. 4
  • Vorwort, August 1969, S. 5
  • Vorwort zur 3. Auflage S. August 1970, S.11
  • Münchens einstige Friedhöfe, S. 15
  • 1170 Friedhof an der Sankt Peterskirche

Grüfte in St. Peter

1271 Friedhof an der Frauenkirche

In der Frauenkirche
Um die Frauenkirche

Kirchhöfe bzw. weitere Gemeinden

Heilig Geist Spital Friedhof am heutigen Dreifaltigkeisplatz

Friedhof der Franziskaner

Marquart Weißmaler 1385 Franziskaner Bruder Wundertäter

Theatiner in St. Kajetan

dto. in der Frauenkirche

  • eine Grablage der Wittlesbacher

In der St. Michael

In Abteikirche St. Bonifaz

Im Friedhof von St. Bonifaz

  • Gräber der italienischen Kolonie
  • Ercola Barnabei

Im Friedhof Studienkirche der Karmeliterkirche

an der Karmelitterstraße

  • Johann von Adlzreiter, Historiker und Archivar.

Im Friedhof der Karmeliter in der Dreifaltigkeitskirche

  • Grafen von Rechberg und Toerring-Seefeld.

Bei den Kapuzinern

heute Wittelsbacher Brunnen

  • Reichsgraf Claudius von Saint Germain
  • Bischof Julius Basilius Ferron von Lisieux
  • Bischof Franz Bonal von Clermont
  • Emigranten der Französischen Revolution

St Nepumukkirche

in der Senlinger Straße von den Gebrüdern Asam

  • Familien Gruft der Grafen Zech
  • Familien Gruft der Barone von Koffler.

Leprösenfriedhof Gasteig

Leprösenfriedhof Schwabing

Geschichte des Südlichen Friedhofs, S. 19

1563 Pest-Friedhof außerhalb der Stadtmauern vor dem Sendlinger Tor. Ostern 1563 wurde der Gottesacker geweiht. 1578 stiftete Herzog Albrecht V. von Bayern eine Salvatorkirche auf diesem Friedhof.

Als jurisitische Person erwarb diese Kirche  im Laufe der Zeit Ewiggelder und Grundstücke, die zur Erweiterung des Freihofes und deren Finanzierung dienten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde aus Verteidigungsgründen Kirche und Mesnerhaus, Totenkerker und Friedhofmauer geschliffen um dem Feind keine Deckung vor der Stadtmauer zu bieten. Die Gottesdienste fanden in der zwischen zeit in der Kapelle der Lateinischen Kongregation statt, die sich an der Stelle des Denkmals für die Opfer der Sendlinger Mordweihnacht befand. 1674 wurde als Ersatz für die abgerissene Salvatorkirche das Stephanskirchlein eingeweiht. Auch 1783 gab es eine Erweiterung des Friedhofes. Durch kurfürstliche Gnädigste Spezialskripte vom 29. Juli und 23. August 1788 (Staatsarchiv für Oberbayer, RA 368/3148) wurde die Bestattung innerhab der Stadtmauern stren untersagt.

Alle Gräber im Stadtbereich wurden schonungslos aufgehoben, die Gebeine auf Karren verladen und fuderweise in den Ferteren Gottesacker gebracht, wo sie in Massengräbern beigesetzt wurden.

Nach Ausweis eines Grabbuches beim Stadtarchiv München sind an der linken Mauer in die Plätze 3 bis 12 mehrere Fuder Menschenknochen aus der Metropolitankirche dahier versenkt worden.

Beim Stadtarchiv befindet sich ein Aktenbündel GL 2706 mit abgewiesenen Vorstellungen um Erhaltung alter Familiengrüfte.

Gegen die gesundheitsschädigende Wirkung der Friedhofsluft ließen sie scharfriechende Kräuter auf den Grabhügeln anbauen.

Im Leichenhaus an der Thalkirchner Straße wurden Alarmanlagen installiert, die jede Bewegung der Leiche anzeigen sollten, um ja niemand als scheintot zu bestatten.

Südlich des Friedhofs, etwa beim Durchgang von der Thalkirchner Straße zum Glockenbach, schloß sich ein eigenes und abgeschlossenes Soldaten-Gräberfeld an, das 1818 einer Erweiterung des Friedhofs weichen mußte.

Bei einer weiteren Erweiterung 1830 erhielt der heutige Alte Teil seinen südlichen Abschluss mit Arkaden, Leichenhaus und Verwaltungsgebäude, welcher einen sarkophagförmigen Grundriß bildet. 1844 wurde von Friedrich Gärtner am Südrand ein  neuer Teil mit quadratischem Grundriß konzipiert.

1868 wurde der Alte Nordfriedhof  eingeweiht.

Vor dem zweiten Weltkrieg hatte der nördliche Teil des Alten Südfriedhofes eine Fläche von 19,9 Tagwerk fast 7 ha mit 13.066 Gräbern und 95 Grüften Der quadratische Neue Teil hatte 8,8 Tagwerk etwa 3 ha mit 5.022 Gräbern und 175 Grüften.

Einführng zur Beschreibung der Grabstätten S. 22

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Abkürzung und Literatur

Abkürzungen bzw. Literatur Übersicht ab S.24

  • ADB: Allgemeine Deutsche Biographie, München und Leipzig, 1875-1910, 55 Bände mit 56. = Registerband (1912), 1. Ziffer = Band, 2. Ziffer= Seite
  • Al: August Alckens, Die Gedenktafel der Stadt München, münchen 1935
  • AM: Artistisches München im Jahre 1834, 1835 herausgegeben von Adolf von SchadenW
  • B: Bild Abbildung
  • BAkdW: Bayerische Akkademie der Wissenschaften
  • Bd., Bde.: Band, Bände
  • Beckh: Wolfgang Johannes Beckh, Maler n München 1964
  • BJDN: Biografisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog, herausgegeben von Anton Bettelheim, Leipzig 11897-1917, 18 Bände
  • BL: Das Bayernland. 1. Ziffer = Jahrgang, 2.=Seite
  • BLÄ: Biografisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker, herausgegeben von Haberlin-Habörter-Veriordt, 2. Aufl., Leipzig 1929-1934, 5 Bände
  • Bo: Klemens Bölz, Verzeichnis der in der städtischen Friedhöfen Münchens beerdigten berühmten und verdienten Verstorbenen, München 1928, mit acht Nachträgen, 1929-1938
  • Brockhus: Brockhaus-Konversationslexikon in Klammern: Erscheiungsjahr
  • DBJ: Deutsches Biographisches Jahrbuch, Leipzig 1925 bis 1930, 5 Bände
  • Doe: Michael Doeberl, Entwicklungsgeschichte Bayerns, Band III München, 1928
  • Doe(II): Michael Doeberl, Entwicklungsgeschichte Bayerns, Band III, 3. Aufl., München 1928
  • Ei: Robert Eitner, Biographisch-bibliographisches Quellenlexikon der Musiker und Musikgelehrten christlicher Zeitrechung bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, 2. Aufl., Graz 1959-1960, 11 Bände
  • GG: Geist und Gestalt, Biographische Beiträge zu Geschichte der Bayerischen Akkademie der Wissenschaften, vornehmlich im 2. Jahrhundert ihres Bestehens, München 1959, 3 Bände
  • GM: Gelehrtes München im Jahre 1834 1834 herausgegeben von Adolf von Schaden
  • Herder: Herders Konversations-Lexikon, 3. Auflage Freiburg/Breisgau 1902-1907, 8 Bände und Ergänzungsband (1910)
  • Hormayr: Joseph Hornmayr, Taschenbuch für vaterländische Geschichte, Neue Folge, 2. Jg.  1831
  • HJ: Hundert Jahre technische Erfindungen und Schöpfungen in Bayern. Jahrhundertschrift des Polytechnischen Vereins in Bayern, München, Berlin 1922
  • Hw, HHWW: Hauptwerk, Hauptwerke
  • Deutschland: Das Katholische Deutschland, Augsburg 1933 ff., 3 Bände
  • Buchberger: Kirchliches Handlexikon, herausgegeben von Michael Buchberger, Freiburg/Breisgau 1907 und 1912, 2 Bände
  • LThK: Lexikon für Theoogie und Kirche, 2. Aufl. herausgegeben von Michael Buchberger, Freiburg/Breisgau 1957-1964, bisher 9 Bände
  • Ma: Conrad Matschoss, Männer der Technik, Berlin 1925
  • Mensi-Klarbach: Alfred von Mensi-Klarbach, Alt-Münchner Theater-Erinnerungen, München 1924
  • Moser: Hans Joachim Moser, Musik-Lexikon, 4. Aufl. Hamburg 1953
  • Na: Georg Kaspar Nagler, Neues Allgemeines Künstler-Lexikon, 25 Bände, 1835-1852
  • NDB: Neue Deutsche Biographie, Berlin 1953-1961 bisher 5 Bände
  • NND: Neuer Nekrolog der Deutschen, herausgegeben von Friedrich August Schmidt, 1823-1852 30 Jahrgänge
  • Pölnitz: P Winfried von Pölnitz, Bayerns Pantheon, Ein Gang durch den Münchner Südlichen Friedhof in : Unterhaltungsbeilage der Münchner Neusten Nachrichten "Die Heimat", Nr. 9 München 1928
  • Ra: Karl von Rambaldi, die Münchner Straßennamen und ihre Erklärung, München 1894
  • Riemann: Hugo Riemann bis Alfred Einstein, Musik-Lexikon 11. Auflage, Berlin 1929
  • Schä: Walter Schärl, Die Zusammensetzung der bayerischen Beamtenschaft von 1806-1918, Kallmünz/Oberpfalz 1955
  • Schr: Ludwig Schrott, Biedermeier in München, München, 1963
  • TB: Ulrich Thieme-Felix Becker, Allgemeines Lexikon  der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Leipzig 1907-1950, 37 Bände
  • Trautm: Karl Trautmann, Kulturbilder aus Alt-München, München 1923-1930, 5 Bände
  • UH: Universal Handbuch von München, herausgegeben von Vincenz Müller, München 1845
  • W, Ww: Werk Werke
  • WI: Wer ist's? Unsere  Zeitgenossen, herausgegeben von Hermann A.L. Degenser, 7. Aufl., Leipzig 1914
  • Wo: Georg Jakob Wolf, Ein Jahrhundert München, 3. Aufl. Leipzig 1935
  • Wu: Constantin von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, 60 Bände Wien 1856-1890
  • Ze: Max Zenger, Geschichte der Münchner Oper München 1923
  • Zils: Wilhelm Zils, Geistiges und Künstlerisches München in Selbstbiographien, München 1913

Gräber, Grabsteine .

ab S. 27 ff

zunächst auskommentierte Tabelle, weil sie so nicht lesbar ist. Bitte z. B. auf Disk.Seite evtl. weiteres Vorgehen besprechen.