Petueltunnel: Unterschied zwischen den Versionen
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Bis 2004 wurde die Oberfläche über dem Tunnel neu gestaltet. Der Westteil zwischen [[Schleißheimer Straße]] und Knorrstraße/Belgradstraße wurde zu einer vierstreifigen Straße ohne Fahrbahntrennung umgebaut. Der östliche Teil bis zur Leopoldstraße wurde zum [[Petuelpark]] gänzlich ohne Straßenverkehr umgebaut. Die Baukosten betrugen insgesamt | Bis 2004 wurde die Oberfläche über dem Tunnel neu gestaltet. Der Westteil zwischen [[Schleißheimer Straße]] und Knorrstraße/Belgradstraße wurde zu einer vierstreifigen Straße ohne Fahrbahntrennung umgebaut. Der östliche Teil bis zur Leopoldstraße wurde zum [[Petuelpark]] gänzlich ohne Straßenverkehr umgebaut. Die Baukosten betrugen insgesamt 205 Mill. Euro<ref>Stadtplanungsamt Frankfurt/M. (!) [https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/show.php?ID=15636&psid=d Planungen des Architekturbüros Albert Speer: Petueltunnel (S. 21)]</ref>. | ||
Früher wurde die Straßenbahnunterführung der damaligen [[Linie 8]] zwischen den Haltestellen [[Rümannstraße|Rümann]]- und [[Keferloherstraße]], die den Petuelring unterquerte, als ''Petueltunnel'' bezeichnet. Die Strecke wurde 1993 stillgelegt, während der Bauzeit des jetzigen Straßentunnels als Zufahrt für die Baufahrzeuge genutzt und danach zugeschüttet. | Früher wurde die Straßenbahnunterführung der damaligen [[Linie 8]] zwischen den Haltestellen [[Rümannstraße|Rümann]]- und [[Keferloherstraße]], die den Petuelring unterquerte, als ''Petueltunnel'' bezeichnet. Die Strecke wurde 1993 stillgelegt, während der Bauzeit des jetzigen Straßentunnels als Zufahrt für die Baufahrzeuge genutzt und danach zugeschüttet. | ||
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Version vom 19. Juni 2022, 12:21 Uhr
Der Petueltunnel ist ein Straßentunnel in Milbertshofen, der von 1997–2002 unterhalb des Petuelringes gebaut wurde.
Der Tunnel ist Teil des Mittleren Ringes und hat eine Länge von zirka 1.500 Metern. Er besteht aus zwei Röhren mit jeweils zwei Fahrbahnen und besitzt neben den Hauptportalen die Ab- und Auffahrten der Knorrstraße/Belgradstraße (östliche Richtung) und Leopoldstraße (westliche Richtung). In östlicher Fahrtrichtung besteht ein Nebentunnel, der direkt auf die A 9 führt. Im Tunnel gibt es in beiden Richtungen verkehrsflussabhängige Geschwindigkeitsbegrenzungen (max. 50 km/h) und Radaranlagen zu deren Überwachung.
Bis 2004 wurde die Oberfläche über dem Tunnel neu gestaltet. Der Westteil zwischen Schleißheimer Straße und Knorrstraße/Belgradstraße wurde zu einer vierstreifigen Straße ohne Fahrbahntrennung umgebaut. Der östliche Teil bis zur Leopoldstraße wurde zum Petuelpark gänzlich ohne Straßenverkehr umgebaut. Die Baukosten betrugen insgesamt 205 Mill. Euro[1].
Früher wurde die Straßenbahnunterführung der damaligen Linie 8 zwischen den Haltestellen Rümann- und Keferloherstraße, die den Petuelring unterquerte, als Petueltunnel bezeichnet. Die Strecke wurde 1993 stillgelegt, während der Bauzeit des jetzigen Straßentunnels als Zufahrt für die Baufahrzeuge genutzt und danach zugeschüttet.
Einzelnachweise
- ↑ Stadtplanungsamt Frankfurt/M. (!) Planungen des Architekturbüros Albert Speer: Petueltunnel (S. 21)
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Das Thema "Petueltunnel" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Petueltunnel.
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