Lenbachplatz

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Lenbachplatz
Bachstraße (1818-1902)
Straße in München
Lenbachplatz
Basisdaten
Ort München
Altstadt-Lehel Kreuzviertel
Name erhalten 1905 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Karlsplatz Pacellistraße
Querstraßen
 
Maxburgstraße
Plätze Maximiliansplatz
München U.png
 
München U4.jpg München U5.jpg Karlsplatz
Tram
 
Muenchen Tram 19.jpg Muenchen Tram 21.jpg Karlsplatz
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge, ÖPNV
Technische Daten
Straßenlänge 170 m
Der Platz im Zentrum und die umliegenden Straßen und Gebäude im Jahr 1972. (Foto Schillinger)

Der Lenbachplatz in der Maxvorstadt von München ist seit 1905 oder 1906 nach dem Maler Franz von Lenbach benannt, zuvor hieß er seit 1818 Bachstraße. Der "Platz" ist heute eigentlich mehr eine Straße mit einer Verkehrsinsel als ein Aufenthaltsort. Er liegt zwischen Karlsplatz und Maximiliansplatz und ist Teil des Altstadtrings.

Auf ihm steht der Wittelsbacher Brunnen. Seine Randbebauung ist durch Gründerzeitbauten geprägt.

Der Wittelsbacher Brunnen

Der Wittelsbacher Brunnen wurde von 1892 bis 1895 gebaut. Die antikisierenden Skulpturen stammen von Adolf von Hildebrand. (Trotz Namensgleichheit bitte diesen Brunnen nicht verwechseln mit dem Wittelsbacher-Brunnen im Brunnenhof der Residenz. Seine Figuren symbolisieren die Kräfte der Natur.

Er ist von April bis Ende September frei zugänglich. In den restlichen Monaten ist die Anlage mit einer Holzkonstruktion eingehaust.

Gebäude am Lenbachplatz

Hausnr. Gebäude / Firma Beschreibung
1 Deutsche Beamtenversicherung Kein Denkmalschutz, Bauzeit 1977–1981
2 Ehemals Alte Börse der Deutschen Bank bis ca. 1964, Bayerische Börse bis 2007 Denkmalschutz. Bauzeit 1905 bis 1906
3 Bernheimer-Haus Denkmalschutz. Besichtigung auf Anfrage möglich, Bauzeit mit allen Erweiterungen von 1888 bis 1907
4 Ehemals Bankhaus der Bayerischen Bank, Bayerbank Denkmalschutz, Baujahr 1901
5 Ehemals Kunsthandlung ehem. Bayerische Bank errichtet als fünfgeschossiger Eckbau mit kolossaler Pilastergliederung, Eckachsen mit Säulen und Segmentbogengiebeln als flacher Eckpavillon ausgebildet, Sandsteinfassaden mit reichem plastischem Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1898-1901, Wiederaufbau nach Kriegsschäden, Wilhelm Linder, 1946–51, Denkmalschutz, Baujahr 1903
6 Ehemals Aachener-Münchener Mobiliar-Feuerversicherungsgesellschaft Denkmalschutz, Bauzeit 1904–1905
7 "Neue Maxburg" kein Denkmalschutz, zugehörig zu Pacellistraße 1–5
8 Künstlerhaus Lenbachplatz 8 - Das Künstlerhaus,

Fotoansichten der einzelnen Bauwerke

Weblinks

Lage

>> Geographische Lage von Lenbachplatz im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

Einzelnachweise

  1. Stadtgeschichte München: Lenbachplatz


Wappen-muenchen.jpg Altstadtring

AltstadtringtunnelVon-der-Tann-StraßeFranz-Josef-Strauß-RingKarl-Scharnagl-RingThomas-Wimmer-RingIsartorplatzFrauenstraßeBlumenstraßeSendlinger-Tor-PlatzSonnenstraßeKarlsplatzLenbachplatzMaximiliansplatzOskar-von-Miller-Ring