Blumenstraße

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Die Blumenstraße in der Altstadt ist der südwestliche Teil des Altstadtrings. Sie folgt den ehemaligen Wallanlagen am Stadtgraben und hat in ihrem Verlauf zwei Richtungsänderungen. Sie beginnt am Viktualienmarkt als Fortsetzung der Frauenstraße und führt in südwestliche und ab der Angertorstraße in nordwestliche Richtung bis zum Sendlinger-Tor-Platz. Dazwischen gibt es bei der Thalkirchener Straße noch eine Verschwenkung stärker nach Nordwesten.

Gebäude, Blumenstraße 1, 1843-1844 nach Plänen von Friedrich Bürklein errichtet, an der Ecke die Löwen-Apotheke

Ein Blick in die Straße: Haus Nr. 1 Ecke Frauenstraße. In den unteren Arkaden hatte bereits im Jahre 1858 Kustermann seine Eisenhandlung untergebracht. Das ganz links im Bild gelegene Haus wurde Ende des Jahres 2011 abgetragen.

Die Straße hat bis zur Corneliusstraße nur eine Fahrspur pro Richtung.

An der Straße befinden sich die Schrannenhalle (Viktualienmarkt 15), der Hochbunker (Blumenstr. 22), das Städtisches Hochhaus (Blumenstr. 28b), das Marionettentheater sowie die altkatholische Kirche St. Willibrord (Blumenstr. 36).

Haus Nr. 11. Ehemals das Wohnhaus der Familie Wallach.
Städtisches Hochhaus (Stadtverwaltung), Nr. 28b, auf der Rückseite die Zufahrt zum Unteren Anger
Blumenstraße 32
Blumenstraße 36

Frühere Namensgebungen

Sie erhielt 1884 ihren heutigen Namen offiziell, der sich nach einer Quelle auf den im Jahre 1843 erstmalig stattfindenden Blumenmarkt bezieht. Aber bereits im Jahre 1818 findet sich der Name im Handels-Addreß-Taschenbuch von Joseph Reitmayr. 1820 veröffentlicht Joseph Zängl das Nachschlagewerk über die Darstellung der neuesten Nummerierung der Häuser, darunter auch bereits die Blumenstraße.

Dort werden auch das "Einlass" genannte Torhaus als an der Blumenstraße, außerhalb des Stadtgrabens gelegen, aufgeführt, in dem sich fortan eine Lithografische Anstalt befindet, die im Besitz von Utzschneider war und auch die Utzschneider–Tuchmanufaktur in der Blumenstraße 486.


Um 1585 lässt sich der Name Züchtigers Gassl nachweisen, ab 1781 bis nach 1827 Scharfrichtergassl, ein Teil Abdeckergassl, um 1810 ein Teil Henkergässchen, von 1818 - 1833 teilweise Dultständzwinger, um 1818 bis 1873 ein Teil Glockengasse.

Die im Jahr 1995 benannte An der Hauptfeuerwache war vormals Bestandteil der Blumenstraße.

Lage

>> Geographische Lage von Blumenstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

Wichtiger Anlieger: Viktualienmarkt

Zeitungsberichte

  • [yyyyy Das passiert gerade auf der Großbaustelle am Sendlinger Tor.] Von Andreas Schubert, SZ vom 3. April 2018, (eine 25 Meter tiefe Baugrube. Hier entsteht ein Erweiterungsbauwerk für den U-Bahnhof Sendlinger Tor mit Foto von Stephan Rumpf. Um neue Zugänge zum U-Bahnhof zu schaffen, wurden die Wände in der Baugrube seit Februar zunächst eingefroren und nun durchbohrt. Es kann weiter der Durchgang zu den bestehenden Bahnsteigen der U1 und U2 bergmännisch gebohrt werden.

Siehe auch


Wappen-muenchen.jpg Altstadtring

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