Mariannenbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Brücke wurde 1888 als Holzbrücke errichtet und 1929 durch eine Eisenbetonbalkenbrücke ersetzt. Benannt ist sie – wie auch der in der Nähe gelegene [[Mariannenplatz]] – nach {{WL2|de:Maria Anna von Sachsen (1728–1797)|Maria Anna von Sachsen}} (1728–1797), die durch die Heirat mit [[Maximilian III. Joseph]] [[Kurfürst]]in von Bayern wurde. | Die Brücke wurde 1888 als Holzbrücke errichtet und 1929 durch eine Eisenbetonbalkenbrücke ersetzt. Benannt ist sie – wie auch der in der Nähe gelegene [[Mariannenplatz]] – nach {{WL2|de:Maria Anna von Sachsen (1728–1797)|Maria Anna von Sachsen}} (1728–1797), die durch die Heirat mit [[Maximilian III. Joseph]] [[Kurfürst]]in von Bayern wurde. | ||
Das in den Jahren von 1928 bis 1929 errichtete Brückenbauwerk | Das in den Jahren von 1928 bis 1929 nach Entwürfen durch Oelbaum und Altmann, und die architektonische Ausgestaltung durch [[August Blössner|August Blößner]] errichtete Brückenbauwerk durch die an der Steinsdorfstraße ehemals ansässigen Baufirma Weitmann errichtet. Bei mehreren Untersuchungen in den Jahren 2023 und 2024, wurde dabei in seiner Substanz als „ungenügend“ eingestuft. Hier steht in naher Zukunft ein Neubau bevor. | ||
== Lage == | == Lage == | ||
Version vom 4. Februar 2026, 21:28 Uhr
| Mariannenbrücke | ||
|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Mariannenbrücke von der Steinsdorfstraße und der St.-Lukas-Kirche aus gesehen | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Altstadt-Lehel | Lehel | |
| PLZ | 80538 | |
| Angelegt | 1888 | |
| Name erhalten | 1890 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
| |
| Querstraßen |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 50 m | |
| Straßennamenbücher | ||
| Straßen-ID | 06089 | |
Die Mariannenbrücke ist eine Bogenbrücke aus Beton, die die südliche Praterinsel in der Isar mit dem westlichen Ufer stadteinwärts verbindet. Sie führt über die sog. Große Isar, den kanalisierten linken Seitenarm der Isar. Die direkte Fortsetzung über die Kleine Isar ist der Kabelsteg, der von der Praterinsel zum Ostufer führt.
Die Brücke wurde 1888 als Holzbrücke errichtet und 1929 durch eine Eisenbetonbalkenbrücke ersetzt. Benannt ist sie – wie auch der in der Nähe gelegene Mariannenplatz – nach Maria Anna von SachsenW (1728–1797), die durch die Heirat mit Maximilian III. Joseph Kurfürstin von Bayern wurde.
Das in den Jahren von 1928 bis 1929 nach Entwürfen durch Oelbaum und Altmann, und die architektonische Ausgestaltung durch August Blößner errichtete Brückenbauwerk durch die an der Steinsdorfstraße ehemals ansässigen Baufirma Weitmann errichtet. Bei mehreren Untersuchungen in den Jahren 2023 und 2024, wurde dabei in seiner Substanz als „ungenügend“ eingestuft. Hier steht in naher Zukunft ein Neubau bevor.
Lage
>> Geographische Lage von "Mariannenbrücke" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Einzelnachweise
| Münchner Isarbrücken | |
|---|---|
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Die Aufzählung folgt der Fließrichtung der Isar – also von Süd nach Nord: Großhesseloher Brücke (Isar) - Marienklausensteg (Thalkirchen) - Thalkirchner Brücke (Thalkirchen) - Flauchersteg (Thalkirchen) - Brudermühlbrücke (Sendling) - Braunauer Eisenbahnbrücke (Isarvorstadt) - Wittelsbacherbrücke (Isarvorstadt) - Reichenbachbrücke (Isarvorstadt) - Corneliusbrücke (Isarvorstadt) - Boschbrücke (Isarvorstadt) - Zenneckbrücke (Isarvorstadt) - Ludwigsbrücke (Isarvorstadt) - Wehrsteg (Lehel) - Mariannenbrücke (Lehel) - Kabelsteg (Lehel) - Praterwehrbrücke (Lehel) - Maximiliansbrücken (Lehel) - Luitpoldbrücke (Bogenhausen) - Max-Joseph-Brücke (Bogenhausen) - John-F.-Kennedy-Brücke (Bogenhausen) - Wehranlage Oberföhring (Oberföhring) - St.-Emmeram-Brücke (Oberföhring) - Herzog-Heinrich-Brücke (Oberföhring) - Leinthalerbrücke (Oberföhring) |
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Das Thema "Mariannenbrücke" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Mariannenbrücke.
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