Zeitleiste zur Tram

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Die Geschichte der Tram in München als Zeitleiste (timeline)


  • Am 22. Juni 1895 wurde der Regelbetrieb der ersten elektrischen Tram aufgenommen. Die seit 1886 elektrisch betriebene "Ungererbahn" war damals noch nicht Teil der Münchner Tram.
  • Am 15. August 1900 wurde der Betrieb mit Pferdewagen komplett eingestellt.
  • Vom 29. April 1945 von ca. 11 Uhr an ruhte der Betrieb kriegsbedingt bis zum 22.05.1945 vollständig. Die Beseitigung der Kriegsschäden dauerte bis Mitte der 1950er Jahre.
  • Vom 31. Juli 1960 bis zum 7. August 1960 fand in München der Eucharistische Weltkongress statt. Da es damals noch kein Schnellbahnnetz in München gab, war dieses Ereignis eine große verkehrstechnische Herausforderung für die Münchner Straßenbahn.
  • Am 17. Dezember 1960 stürzte ein Flugzeug in der Martin-Greif-Straße auf einen vollbesetzten Zug der Linie 10. Bei diesem Unglück starben 52 Menschen, davon 33 in der Tram.
  • Am 18. Dezember 1964 erreichte das Münchner Trambahnnetz mit der Verlängerung der Linie 8 zum Hasenbergl seine größte Netzlänge (134km).
  • Am 1. Februar 1965 wurde der moderne U-Bahn-Bau in München begonnen und sollte, so der Plan, die Trambahn mittelfristig komplett ersetzen. Erst Ende der 1980er wurde die Tram auch für die Zukunft als passendes Segment zwischen Bus und U-Bahn anerkannt.
  • Am 2. November 1965 wurden zum ersten Mal sogenannte 3-Wagen-Züge des Bautyps M+M+m eingesetzt. Die Besonderheit war, dass der zweite Triebwagen in der Fahrzeugzusammenstellung vom ersten Triebwagen ferngesteuert wurde.
  • Am 12. September 1970 wurde die Trasse nach Neuperlach Nord eröffnet, die als sogenannte Stadtbahn geplant und gebaut wurde. Bereits 10 Jahre später wurde diese Linie durch eine U-Bahn ersetzt.
  • Vom 26. August bis 11. September 1972 gab es zu den Olympischen Spielen die Sonderlinien X, Y, Z, da man sich nicht sicher war, ob die neue U-Bahnlinie U3 dem Fahrgastansturm gewachsen sein würde. Doch die U3 meisterte die Bewährungsprobe mit Bravour, so dass diese Sonderlinien kaum genutzt wurden.
  • Am 21. Mai 1975 kam es zu einem schweren Auffahrunfall im Trambahntunnel unter dem Petuelring. Hierbei fuhr ein Zug der Linie 13 mit überhöhter Geschwindigkeit auf einen im Tunnel an einer Baustelle langsam fahrenden Zug der Linie 23 auf. 34 Menschen wurden teils schwer verletzt, eine 62-jährige Frau starb. Aus diesem Anlass wurden in München erstmals Unfalluntersuchungen mittels Crashtest zusammen mit der TU München durchgeführt. Die Ergebnisse flossen in die Neubauprogramme ein.
  • Am 30. Mai 1975 wurde offiziell der letzte Trambahnschaffner verabschiedet.
  • Am 23. November 1975 wurde die Strecke in der Lindwurmstraße eingestellt. Die Münchner verabschiedeten sich von der legendären Linie 8.
  • Am 7. Dezember 1990 wurde der erste neue Trambahnwagen seit 1969 angeschafft und läutete das Zeitalter der "Modernen Tram" ein.
  • Am 7. Dezember 1998 wurde der letzte Tramwagen des Typ M aus dem Plandienst genommen. Der seit 1950 in 5 Serien gebaute Wagentyp prägte über 40 Jahre wesentlich das Münchner Stadtbild. Der in den Jahren 1967 bis 1969 gelieferte Nachfolgetyp P ist bis heute (2016) noch mit mindestens drei Fahrzeugzügen an Wochentagen im Einsatz.
  • Am 27. Oktober 2007 öffnete das MVG-Museum. Seitdem haben die historischen Wagen in München eine dauerhaft gesicherte Ausstellungsmöglichkeit.
  • Am 17. März 2009 wurde der erste Wagen der Serie S (Produktname Variobahn) von der Fa. Stadler, Pankow, geliefert.
  • Am 10. Dezember 2011, Eröffnung der Neubaustrecke, Effnerplatz bis St. Emmeram. Der nötige Platzbedarf wurde im Straßenzug bereits seit den 1960er-Jahren frei gehalten.
  • Am 21. Oktober feierte die Stadt 140 Jahre Trambahn. 1876 - 2016. Einige Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen. Tag der offenen Tür im MVG-Museum.


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