Feilitzschstraße

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Feilitzschstraße
Maffeistraße
Straße in München
Feilitzschstraße
Basisdaten
Stadtteil Schwabing
Name erhalten 1891
Anschluss­straßen
 
Leopoldstraße Keferstraße
Querstraßen
 
Siegesstraße Marktstraße Occamstraße Werneckstraße Ursulastraße Gunezrainerstraße Biedersteinerstraße
Plätze Münchener Freiheit Wedekindplatz
München U.png
 
München U3.jpgMünchen U6.jpg Münchener Freiheit
Tram
 
Muenchen Tram 23.jpg Münchener Freiheit
Bus.png
 
535459 Münchener Freiheit
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge
Technische Daten
Straßenlänge 462m
Straßennamenbücher
(1894), Rambaldi S. 76
(2016), Dollinger S. 87

Die Feilitzschstraße in Schwabing führt von der Leopoldstraße zur Biedersteiner Straße. Sie ist nach dem bayerischen Staatsminister des Inneren und Staatsrat von 1881-1907 Maximilan Alexander Freiherr von Feilitzsch benannt. Er wurde 1903 Ehrenbürger der Stadt München und war ein konservativer Reorganisator der bayerischen Polizei[1].

Da sich in der Altstadt von München auch eine Straße mit diesem Namen, die altbekannte Maffeistraße, befindet, musste nach der Eingemeindung Schwabings am 20. November 1890 eine neue Bezeichnung für den vormals als Maffeistraße bekannten Weg gefunden werden. Bereits im Laufe des Jahres 1891, also noch zu Lebzeiten des Namensgebers, erfolgte die bis auf den heutigen Tag gültige Umbenennung.

Kino

Feilitzschstraße 13 im Jahr 1973. Musik-Lokal Scotch-Kneipe.
Feilitzschstraße 13 im Jahr 1963. Musik-Lokal Tarantel.

Restaurants & Kneipen

  • Nr. 5: rivaPizzeria Bar Riva
  • Nr. 7: Ehedem 1980-er La Pupé und Schwabing 7.
  • Nr. 10: Tapasita
  • Nr. 11: Alter Hut. Seit den 1980er-Jahren. Auch wieder im Neubau vertreten.
  • Nr. 12: Heppel & Ettlich. Über dem Drugstore -Cafe-Bistro-Parisienne-.
  • Nr. 13: McDonalds. Vormals, bis 1964, Tarantel, dann Scotch Kneipe, nachmals Käuzchen und JukeBox,
  • Nr. 17: Hopfendolde
  • Nr. 25: Cocktailhouse
Kreuzung mit der Biedersteiner-Str.

Einzelhandel

Feilitzschstraße, Fassadenansicht Nummer 35 - 33.

Anschriften

Feilitzschstraße 3
Eine Natursteintafel erinnert daran, dass Paul Klee (1879—1940; Schüler bei Franz von Stuck) hier von 1908 bis 1919 sein Atelier hatte. Die Gedenktafel schuf der Münchner Bildhauer Eugen Weiß. In der am 19. Juli 1937 eröffneten Propagandaschau „Entartete Kunst“ im alten Galeriegebäude der Hofgartenarkaden der Residenz in München waren 17 Werke von Klee "ausgestellt". Insgesamt wurden 102 Werke Klees in deutschen Museen beschlagnahmt.
Feilitzschstraße 15 (vormals)
Buchhandlung Lehmkuhl, Fritz (seit 1913). (Im Jahr 1951 bereits die Leopoldstraße gelistet, Lehmkuhl noch im Handelsregister eingetragen. Besitzer hingegen die Familie Schumacher.) Ladengeschäft an der Leopoldstraße 45.
Feilitzschstraße 19
Mit Gedenktafel. Aus Briefen ist zu entnehmen, dass Oskar PanizzaW von Juli bis Oktober 1904 einen Zwischenstopp in der Feilizschstraße 19 im 2. Stock eingelegt hatte.
Feilitzschstraße 32 - Gasthaus zur Seerose
Vormals die Hausnummer 5. Hier wohnte in den Jahren 1899 bis 1902, im 3. Stock Thomas Mann. Es fällt in die Zeit seines Romans Die Buddenbrooks, den er hier vollendete.

Geschichtliches

In der Feilitschstraße 7 befand sich im ersten Stock bis Frühjahr 2011 das Monopol-Kino. Ursprünglicher Name des Kinos war Broadway, danach Aeroport FJS. Nachdem der Betreiber verschwunden war, wurde es in Monopol umbenannt und renoviert. Es hatte an diesem Standort 2 Kinosäle.

28. August 2012
Eine bis dahin unentdeckt gebliebene amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg musste am Fundort gesprengt werden[2]. Gegen Mittag hatten Bauarbeiter die 250 Kilogramm schwere Bombe auf einer Baustelle gefunden, genau dort, wo früher die Kultkneipe "Schwabinger 7" stand. Zum Glück gab es keine Personenschäden, nur erhebliche Sachschäden.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stadtportal München: Feilitzschstraße
  2. Süddeutsche Zeitung, 28. August 2012: Bombenalarm in Schwabing

Lage

>> Geographische Lage von Feilitzschstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)]]