Paul Klee

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Paul Klee (18. Dezember 1879 in Münchenbuchsee bei Bern, Schweiz — 29. Juni 1940 in Muralto, Schweiz) war ein Maler und Grafiker, der im Nazi-Deutschland verfolgt wurde. Er war Schüler bei Franz von Stuck und hatte von 1908 bis 1919 sein Atelier in München in der Feilitzschstraße 3.

Er lehrte am BauhausW. Die Nationalsozialisten griffen das künstlerische Schaffen Paul Klees heftig an. Es erfolgte am 1. April 1933 seine Entlassung aus dem Lehramt. In der am 19. Juli 1937 eröffneten Propagandaschau „Entartete Kunst“ im alten Galeriegebäude der Hofgartenarkaden der Residenz in München waren 17 Werke von Klee von den Nazis als Negativbeispiele "ausgestellt" worden. Insgesamt wurden 102 Werke von ihm überall in deutschen Museen beschlagnahmt.

Ausstellung 2018

In der Pinakothek der Moderne lässt uns Paul Klee (1879–1940) an der „Konstruktion des Geheimnisses“ teilhaben. Unter diesem Titel stehen, bzw. hängen 145 Werke von ihm aus allen Schaffensphasen. Den Schwerpunkt setzen Bilder von 1921 bis 1931, während er Lehrer am Bauhaus war.

Gedenken

In der Feilitzschstraße 3 erinnert eine am Haus angebrachte Gedenktafel an ihn. Die Gedenktafel schuf der Münchner Bildhauer Eugen Weiß.

Literatur

  • Jürg Spiller (Hrsg. u. bearb.): Klee, Paul (1971): Das bildnerische Denken. Teil 1. Schriften zur Form- und Gestaltungslehre. . Basel, Stuttgart
  • Klee, Paul (1979): Paul Klee. Das Frühwerk 1883–1922. Hrsg. v. Armin von Zweite. Städtische Galerie im Lenbachhaus (Katalog), München
  • Klee, Paul (1980): Gedichte und Zeichnungen. Hrsg. v. Felix Klee. Basel
  • Klee, Paul (1988): Tagebücher 1898–1918. Hrsg. v. der Paul-Klee-Stiftung und dem Kunstmuseum Bern, bearbeitet von Wolfgang Kersten. Stuttgart, Teufen
  • Schuster, Peter-Klaus (1987): Nationalsozialismus und „Entartete Kunst“. Dokumentation zum nationalsozialistischen Bildersturm am Bestand der Staatsgalerie moderner Kunst in München. Prestel Verlag, München

Weblinks

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