Albin Lincke: Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude - Auswahl==
==Gebäude - Auswahl==
* 1887 Vormals Familienhaus Dessauer, [[Königinstraße]] 13. Von Littmann und Lincke für den Fabrikanten Rudolf Paulcke umgebaut. (nicht rhalten)
* 1887 Vormals Familienhaus Dessauer, [[Königinstraße]] 13. Von Littmann und Lincke für den Fabrikanten Rudolf Paulcke umgebaut. (nicht erhalten)
* 1890 [[Kapuzinerstraße]] 37 Lincke - Littmann.
* 1890 [[Kapuzinerstraße]] 37 Lincke - Littmann.
* 1891 [[Waltherstraße]] 10, Lincke - Littmann. Vereinfacht, am Eck gestellter quadratischer Aufbau mit Pyramidendach, und darunter, über Eck angebauter Erker, Dach und Turm nicht erhalten.
* 1891 [[Waltherstraße]] 10, Lincke - Littmann. Vereinfacht, am Eck gestellter quadratischer Aufbau mit Pyramidendach, und darunter, über Eck angebauter Erker, Dach und Turm nicht erhalten.

Version vom 3. Juni 2022, 15:52 Uhr

Albin Lincke geboren im Jahr 1858, Baumeister, Architekt und seit 1888 Inhaber eines Baugeschäfts in München, starb in der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 3 auf 4. Juni 1910 im Alter von 52 Jahren[1] in München.

Anhand der Adressbücher von München finden sich Linckes Fußabdrücke in München. Erstmals im November 1887, (1888), als Architekt in München auf der Landwehrstraße 17 im Rückgebäude, Baugeschäft. Littmann stößt ab 1887 dazu. Anfang 1893 ist Littmann nicht mehr dabei. Dafür wird mit Carl Vent, Atelier für Architektur und Kunstgewerbe, ein neuer Name im Architektenbüro Lincke hinzukommen. Um 1900 geht es dann zusammen in das Rückgebäude auf der Schillerstraße 16. Das Architektenbüro Lincke & Vent. Aber bereits im Jahr 1904 wird Lincke als alleiniger Inhaber geführt. In der Adressbuchausgabe 11/1910 kann bereits das viel zu frühe Ende Albin Linckes abgelesen werden. Das Büro in der Schillerstraße wird nun von seiner Gattin, Karoline Lincke, bis zur Auflösung des Baugeschäft im Jahr 1912, geleitet.

Der protestantische Stadtpfarrer von München, Hermann Lembert, las den Nachruf während der Trauerfeier.

Kapuzinerstraße 37
Frauenlobstraße 28
Wittelsbacherstraße 20
Nicht erhaltene Gebäude, Steinsdorfstraße 21

Gebäude - Auswahl

  • 1887 Vormals Familienhaus Dessauer, Königinstraße 13. Von Littmann und Lincke für den Fabrikanten Rudolf Paulcke umgebaut. (nicht erhalten)
  • 1890 Kapuzinerstraße 37 Lincke - Littmann.
  • 1891 Waltherstraße 10, Lincke - Littmann. Vereinfacht, am Eck gestellter quadratischer Aufbau mit Pyramidendach, und darunter, über Eck angebauter Erker, Dach und Turm nicht erhalten.
  • 1891 Herzog-Heinrich-Straße 24. Lincke - Littmann.
  • 1891 Elysium Restaurant, Vergnügungshallen, Sendling, Kidlerstraße, Lincke & Littmann. (zerstört)
  • 1891-1892 Türkenstraße 71, Lincke - Littmann. Ehemals Kaufhaus Neuburger. Eckhaus mit der Blütenstraße. Fassade und Dach vereinfacht erhalten.
  • 1891-1892 Ländstraße 6 - Lincke - Littmann. Mit der ehemaligen Wohnhausgruppe Steinsdorfstraße errichtet.
  • 1891-1892 Steinsdorfstraße 15,16,17,18,19 Mietshausgruppe, Lincke - Littmann. Zweites Eckhaus an der Ländstraße erhalten. Im Anschluß stand das Mietshaus Steinsdorfstraße 21, Ecke mit der Zweibrückenstraße, mit dem Cafe Neptun darin. (Lincke - Littmann) (Fototafeln in Albert, Moderne Neubauten.)

Einzelnachweise

  1. Münchner neueste Nachrichten: Wirtschaftsblatt, alpine und Sport-Zeitung, Theater- und Kunst-Chronik. 1910 = Jg. 63, 6