Die Türkenstraße in der Maxvorstadt wurde 1812 nach dem Türkengraben benannt, zu dem sie führte. Dieser sollte ursprünglich die Residenz mit dem Schloss Nymphenburg, Schloss Schleißheim und Dachau verbinden und soll dabei mit Hilfe türkischer Kriegsgefangener ausgehoben worden sein, er wurde jedoch nie fertig gestellt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde dieser Graben zugeschüttet
Brienner Straße Ecke Türkenstraße, unmittelbar am Eckpfeiler des Gebäudes der Landesbank, Wittelsbacher Palais, Metallplatte
Hausnuummer 7, Bis 2012 - Haus des bayerischen Gastgewerbes, nachmals abgerissen, Neubau 2015, Gedenktafel, Metall, Kaims Tonhalle, Angebracht 1969, Künstler - Eugen Wankmüller.
Hausnummer 37, Zwei Gedenktafeln, Neubau durch Johann Baptist Hautmann im Jahre 1882-1883, Künstler - Schall, 2009.
Hausnummer 57. Gedenktafel, Metall, Gaststätte Simplicissimus - Alter Simpl, Angebracht 1969, Künstler - Werner Klinkenberg.
Am Georg-Elser-Platz, bzw. am Schulhaus an der Türkenstraße 68 findet sich hoch oben an der Hausfassade die "aufblitzende" Installation.
Brunnen
Brienner Straße 18, auch von der Türkenstraße aus einsehbar, Im Innenhof des Gebäudes der Bayerischen Landesbank. Glasbrunnen, 1985, Florian Lechner.
An der Kreuzung am Übergang zum Altstadtring steht auf Hausnummer 4 das Palais
An der Brienner Straße beginnt die Türkenstraße. In dem Eckhaus befand sich bereits in den 1920er-Jahren eine Niederlassung der Bayerischen Gemeindebank, Girozentrale
Unmittelbar an der Kreuzung mit der Gabelsbergerstraße steht das hehemals als Baywa Zentrale verwendete Gebäude auf Hausnummer 16
Bevor das Bauwerk der Baywa errichtet wurde stand hier die ansässige Reitschule Fränkl auf Türkenstraße 16 und der Ecke Gabelsbergerstraße Hausnummern 6, 8, 10. Im Hintergrund die Markuskirche im Jahr 1907
An der Türkenstraße, Ecke mit der Prinz-Ludwig-Straße, erhob sich einst der von Martin Dülfer entworfene Kaim Saal
Gegenüber dem Kaim Saal stand das in den Jahren 1896-1897 errichtete Mietshaus Prinz-Ludwig-Straße und Türkenstraße.
Eines der Eingangstore der ehemaligen Infanteriekaserne "Türkenkaserne". Geblieben ist nur ein Stück Fassade und ein hölzernes Tor. auf Hausnummer 17
Pinakothek der Moderne
Ehemaliges Mietshäuser Türkenstraße 52 und 54, Im Jahr 2019 abgetragen. Zustand Dezember 2018
Ehemals Hauptsitz der ARRi-Werke und Arri-Kino im Gebäude Haus Nr. 91
Mietshaus Hausnummer 99 und 101
Fassadenansicht Türkenstraße Nummer 103 an der Ecke mit der Georgenstraße. Mietshaus, Neurenaissance, in farbigen Backsteinschichten, mit Eckerker, 1889
Literatur
Schlumberger Hella: Türkenstraße, Vorstadt und Hinterhof: Eine Chronik, erzählt. Buchendorfer, München 1998 bzw. Neuauflage, München - Schmelcher Verlag, 2003. ISBN 3-0001-273-56
Müller: Türkenstraße 26Hugendubel, München, 1989. ISBN 3-880034-453-1
Toni Netzle: Mein Alter Simpl. Hirschkäfer, München 2010, ISBN 978-3-940839-10-7, 192 Seiten.
Lage
>> Geographische Lage des Straßenanfangs von Türkenstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
>> Geographische Lage des Straßenendes von Türkenstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)