Kaiserstraße

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Kaiserstraße
Straße in München
Basisdaten
Stadtteil Schwabing
Name erhalten ab 1886 (In den Adressbüchern stand November 1886, bereits gelistet.)
Anschluss­straßen
 
Leopoldstraße, Wilhelmstraße, Bismarckstraße, Viktoriastraße, Kaiserplatz, Friedrichstraße, Römerstraße, Belgradstraße
Bauwerke St. Ursula
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge
Technische Daten
Straßenlänge 807m
Straßennamenbücher
Straßennamen nach
Rambaldi (1894)
S. 131, Jahr der benennung hier erstmals aufgeführt. (Fälschlicherweise mit dem Jahr 1893.)
Die Münchner
Straßennamen
(2016)
S. 162

Die Kaiserstraße in Schwabing verläuft in ost-westlicher Richtung von der Münchner Freiheit/Leopoldstraße bis zur Belgradstraße.

Sie wurde zu Ehren der neueren deutschen KaiserW so benannt. In ihrer Mitte schließt der Kaiserplatz mit der 1897 fertiggestellte Kirche St. Ursula an die Kaiserstraße an, dort wo Viktoriastraße und Bismarckstraße in sie einmünden bzw. von ihr nach Norden abgehen. Die Friedrichstraße läuft von Süden auf die Zentralachse der Kirche und dadurch auch auf die Mitte der Kaiserstraße zu.

Restaurants

  • “Kaisergarten”, bayerisch-internationale Küche

Firmen u.ä.

Bauzeitlich die Hausnummer 53. Bereits vor 1909 ist die Nummer Kaiserstraße 46 vermerkt. Im Erdgeschoß befand sich ein Gasthaus, Zum Onkel. Später, vor 1951, eine Metzgerei, Therese Dreher und Gillhuber, viele Jahre später ein Schreibwahrengeschäft.

Gebäude und dessen Hausnummern

Siehe auch

Wohnhausgruppe Nr. 4 bis 12

Im Jahr 1884 lässt Josef Vasek diese anspruchsvolle Reihenhausgruppe, bestehend aus fünf Mietshäusern, nach seinen Plänen erbauen. Ab ende des Jahres 1886, vormals Wohnhaft Kaiserstraße 5, wird Vasek das neu erbaute Haus Nummer 6 mit seiner Frau beziehen. Vasek stirbt viel zu früh ende das Jahres *1900.

Nr. 46. Gebäude an der Kreuzung mit der Römerstraße.

Markentes Wohnhaus mit mächtigen quadratischem Eckturm. Im Erdgeschoß ist über die Ecke ein Ladengeschäft eingebaut. Dieses ist aber seit Jahren geschlossen. An der Gebäudefassade ist der größte bekannte Zeichenstift der Stadt, ein Füller, montiert. In einer Einliegerwohnung im Hinterhaus lebte für einige Monate, von 1900 bis 1901, Wladimir Uljanow bei der Familie Georg Rittmeyer, Hausbesitzer und Gastwirt des Gasthauses zum Onkel.

Kaiserstraße 4 bis 12.

Lage

>> Geographische Lage von Kaiserstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

Bilder