Schwanthalerstraße

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Schwanthalerstraße (mittig) nach Osten gesehen (Google Maps)

Die Schwanthalerstraße führt von der Sonnenstraße in der Ludwigsvorstadt nach Westen zur Ganghoferstraße auf der Schwanthalerhöhe. Der bereits seit den 1820er Jahren, unter der Bezeichnung Lerchenstraße bekannte Weg, wurde im Jahr 1850 nach dem Bildhauer Ludwig Schwanthaler (1802-1848) neu benannt.

Verlauf

Die etwa 1.100 Meter lange Straße verläuft in Ost-West-Richtung und ist ein- oder zweispurig, größtenteils mit Begegnungsverkehr. In dieser Richtung beginnt sie an der Sonnenstraße und endet in der Ganghoferstraße (jeweils mit Einmündungen).

Die Schwanthalerstraße wird ausgehend von der Sonnenstraße von folgenden Straßen gekreuzt oder es kann entsprechend der jeweiligen Abbiegevorschriften zu ihnen abgebogen werden. Das sind die Mathildenstraße, Schillerstraße, Goethestraße, Paul-Heyse-Straße, St.-Pauls-Straße, Hermann-Lingg-Straße, Schießstättstraße, Parkstraße, Ligsalzstraße. Sie wird an der Ganghoferstraße abgeschlossen.

In den Jahren 1936 bis 1937 wurde, ausgehend von der Sonnenstraße bis zur Martin-Greif-Straße, die Straße durch Einverleibung der jeweiligen Vorgärten zu jeder Straßenseite hin verbreitert. Im Zuge der Aufweitung der Straße erhielten auch die Fußgänger auf jeder Seite der Straße einen durch Bodenplatten befestigten Gehsteig.

Seitenstraßen

Die Schwanthalerstraße beginnt an der Ecke Sonnenstraße mit einem Subway (5) und einem McDonald's (8). in der Mitte des Abschnitts bis zu Schillerstraße ist in der Nummer 15 das Deutsches Theater mit der spanisch-marokkanische Bar Alhambra und der Tanzschule am Deutschen Theater.

An der Schillerstraße gibt es sehr viele Rotlicht-Etablissements und kleine Computerläden, weshalb der Bereich auch Computerstrich genannt wird. Die bekanntesten Computerläden sind Litec-Computer (21-23) und NB Computer (24)

Martin-Greif-Straße mit kleiner Steigung nach Osten, hier befindet sich auch der einzige Taxenstand.

Schwanthalerstraße 119, und die Kreuzung Schießstättstraße im Jahr 2017

Anlieger

28
Hotel Germania, Schwanthalerstraße 28. (*1920, *1951).
2
Schlauschule oder SchlaU-Schule (besonders für Flüchtlinge)
62
Agentur für Arbeit (Arbeitsamt München) - Mitte
64
ver.di Landesbezirk Bayern

Baudenkmäler

Fassadenansicht von Haus Nr. 79. Zustand 2017

Vergangenes

Einst hatten Richter & Frenzel ihr Hauptquartiert an der Schwanthalerstraße 69 bis 71.
Einer der bekanntesten Anlieger des 19.-, und frühen 20. Jahrhunderts war wohl das Schwanthalermuseum, Kriegszerstört.
Das Hotel Bristol auf Hausnummer 51 (*1933). Kriegszerstört.
Hotel Monopol mit der Pension Schneider auf Hausnummer 49 (*1933), Kriegszerstört.
Hotel Rheinpfälzer Hof an der Ecke Schwnathalerstraße 10 und Schillerstraße. (*1933), Kriegszerstört.
Hotel Drei Könige, Schwanthalerstraße 38. (*1933).
Hotel Kollergarten, Schwanthalerstraße 84. (*1880).

Siehe auch

Literatur

  • Richard Bauer: Ludwigsvorstadt. Volk Verlag, München 2012. (Vorkriegsfotografien der Schwanthaler Straße. S.90 bis S.103)

Lage


Weblinks