Barer Straße
| Barer Straße Wilhelminenstraße, Sommerstraße, Kasernstraße[1]
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| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Maxvorstadt | Königsplatz Universität | |
| PLZ | 80333, 80799 | |
| Name erhalten | 1826 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
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| Querstraßen |
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| Plätze | Karolinenplatz | |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | zu Fuß, Fahrrad, Kraftfahrzeug, ÖPNV | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 1,6 km | |
| Straßennamenbücher | ||
| (1894), Rambaldi | S. 37 Nr. 59 | |
| (2016), Dollinger | S. 37 | |
| Straßen-ID | 00426 | |
Die Barer Straße ist eine Straße, die das Stadtzentrum am Stachus über die Ottostraße mit der Maxvorstadt verbindet.
Verlauf
Die Straße verläuft in nordnordöstlicher Richtung von der Ottostraße abzweigend, bis zur von links herübergeführten Nordendstraße. Ausgehend an der Ottostraße berührt die Barer Straße die Arcostraße und die Karlstraße, weiter der Straße folgend wird sie vom Karolinenplatz unterbrochen, an diesem geht die Brienner Straße und Max-Joseph-Straße ab. Weiter folgen die Kreuzungen mit der Prinz-Luwdig-Straße, Gabelsbergerstraße, Theresienstraße und Heßstraße, dann die Schellingstraße, Zieblandstraße und Blütenstraße, Schorrstraße und Adalbertstraße und weiter an der Neureutherstraße vorbei, dahinter wird die Barer Straße in die Nordendstraße übergeführt.
Straßenname
Die Straße war zuvor unter der Bezeichnung Wilhelminenstraße bekannt. Namensgebend ist seit 1828 die französische Stadt Bar-sur-Aube. Hier fand im Jahr 1814 eine siegreiche Schlacht der alliierten Monarchien, zu denen dann auch bayerische Truppen zählten, gegen den Alleinregenten Napoleon Bonaparte statt.
Die Straßennamen Münchens und ihre Bedeutung 1880
S.6 Barerstraße: Z. E. a. das Treffen bei Bar sut Aube in Frankreich, 26. u. 27. Febr. 1814, in welchem die Bayern, unter Feldmarschall Wrede das V. Armeekorps der Verbündeten bildend, hervorragend tapfer kämpften. Sie wird seit dem 2. März 1826 auf Befehl König Ludwigs I. so genannt und hieß vom 21. Nov. 1808 bis 1. Dez. 1812 je nach ihrer Entwicklung „Karolinenstraße“ (zu Ehren der zweiten Gemahlin König Maximilian I. – von der Karlstraße bis zum Karolinenplatz), „Wilhelminenstraße“ (zum Gedächtnis an die erste Gemahlin des Königs – vom Karolinenplatz bis zur Theresienstraße und „Sommerstraße“ (von der Theresienstraße bis zum Feldweg an der Türkenstraße). Hierauf erfolgte die Gesamtbenennung „Wilhelminenstraße“.
Aus- und Umbau
Der bisher namenlose dreieckige Platz an der Einmündung Barer-/Nordendstraße soll aufgewertet werden. Die Nordendstraße wird dabei auf Höhe des Platzes in eine Fußgängerzone mit einem Zufahrtsrecht für Anlieger- und Radverkehr umgewandelt und der Verkehr über die Neureutherstraße geleitet. Außerdem soll die nördliche Spitze der Grünfläche z.B. durch einen Brunnen betont werden. Es sollen vor allem hitzeresistente Pflanzen und Hochbeete eingeführt werden. Bereits Jetzt ist die Grünfläche mit großen Laubbäumen bepflanzt, und wird in diesen Bereichen auch keine Änderung erfahren. Dafür sollen einige Parkplätze entfallen die sich rund um dem Platz, entlang den Straßenrändern befinden. [2]. Das Areal soll mit Beschluß aus dem Jahr 2026 den Namen Ali-Mitgutsch-Platz erhalten.
Trambahnbetrieb
Die Straße wird auf ihrer gesamten Länge von der Tram bedient: die Linien
und
.
Gebäude
Wichtige Elemente des so genannten Kunstareals München befinden sich an oder in der Nähe dieser Straße. An die Barer Straße stoßen direkt alle drei Pinakotheken Münchens an:
- Nr. 27
- Alte Pinakothek
- Nr. 29
- Neue Pinakothek
- Nr. 40
- Pinakothek der Moderne
Weitere Anlieger
- Nr. 21
- (15), Bauzeitlich (6), Palais Haus Hofrath Baron von Bernhard, nachmals im Besitz Grafen von Lippe-Weissenfeld. Erbaut im Jahr 1846 von Anton von Braunmühl. Im Hinterhaus befand sich bis 1913 die Gesandtschaft von Großbritannien. Abbruch der Häuser 15 (6) und 17 (6 1/2), Neubau der Arminia Versicherungen, 1914-1915 nach Plänen Bestelmeyer.
- Nr. 19
- ab dem Jahr 1833 die Hausnummer 7. Palais Landsfeld
- Nr. 37
- * ehemals Auktionshaus Neumeister im Jahr 2026 wurde das Anwesen verkauft und das Geschäft aufgelöst.
- An der Fassade ist eine Gedenktafel angebracht die an Oskar Maria Graf erinnert, der hier im nicht mehr bestehenden Hinterhaus wohnte.
- Nr. 42
- BattyBaristas
- Nr. 53
- The Duke, Gin-Brennerei
- Nr. 61
- Barer 61, Café, Bar
- Nr. 67
- Restaurant India Town
Lage
- >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Barer Straße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
- >> Geographische Lage des Straßenendes von Barer Straße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
Weblinks
- Ausgehen in Barer Straße (bei meinestadt.de)
- Restaurants und Cafés in Barer Straße (bei gastroguide.de)
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Stadtgeschichte München: Barer Straße - teils ohne Zeitangaben
- ↑ Abendzeitung, 6. März 2023: Die gute Nachricht: Ein neuer Platz für die Maxvorstadt