Sehenswürdigkeiten

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Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in München. Insgesamt kamen 2010 über 5,5 Mio (5.572.955) Touristen in die Landeshauptstadt, die mindestens einmal übernachtet haben. Die Tagestouristen sind dabei gar nicht mitgezählt oder auch nur ungefähr geschätzt worden. Ihr Ziele sind sehr unterschiedlich. Bei vielen dürften es schlicht und einfach das "Einkaufen" oder gastronomische Ziele wie die Tische auf dem Oktoberfest oder in den Biergärten sein oder die nachfolgend aufgezählten Sehenswürdigkeiten. Auch die Mehrtagestouristen verfolgen einen Mix aus diesen Zielen für ihren Urlaub.

Übersicht, nach Stadttteilen

Schlösser - Kirchen - Klöster - Historische Gebäude - Parks - Straßen - Plätze - Brunnen - Denkmäler

Das Neue Rathaus am Marienplatz

Innenstadt

Zentrum Münchens ist der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus und seinem berühmten Glockenspiel und dem Alten Rathaus. Nach Westen führt die Fußgängerzone Kaufingerstraße / Neuhauser Straße zum Stachus mit dem Karlstor.

Ganz grob lassen sich die Sehenswürdigkeiten der Altstadt anhand der alten Viertelbezeichnungen und weniger Straßen und Plätze "erlaufen":

zusätzlicher Artikel: neben den alten Viertelbezeichnungen gibt es hier eine kurze Beschreibung, was jeweils dazu gehört



Das Karlstor hieß ursprünglich Neuhauser Tor und war zusammen mit dem Isartor und dem Sendlinger Tor Teil der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Davon sind heute nur noch die beiden Außentürme erhalten. Im Mittelteil befinden sich in den Ecken die sogenannten Kragenköpfe, die vier Münchner Originale darstellen: Der Kutscher Krenkl, der im Englischen Garten König Ludwig I. überholte und ihm ein Wer ko, der ko entgegenrief, der letzte bayerische Hofnarr Prangerl, der Bassgeiger aus dem Hofbräuhaus Baron Sulzbeck und der Finessensepperl, der Liebesbriefe zustellte.

In der Neuhauser Straße befinden sich mit der Michaelskirche und die Bürgersaalkirche zwei bedeutende Kirchenbauten. Die ebenfalls in der Neuhauser Straße (Hausnummer 2) gelegene ehemalige Augustinerkirche wird seit der Säkularisation nicht mehr als Gotteshaus genutzt und beherbergt heute das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum.

Nach Süden führt die Sendlinger Straße zum Sendlinger Tor. Das Sendlinger Tor, von dem nur noch die Seitentürme erhalten sind, gehörte wie das Isartor und das Karlstor zur Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. In der Sendlinger Straße befindet sich die prachtvoll ausgeschmückte Asamkirche. Am parallel verlaufenden Oberanger befindet sich der Jakobsplatz mit dem Münchner Stadtmuseum und das Ignaz-Günther-Haus, in dem der Bildhauer Ignaz Günther Wohnung und Werkstatt hatte. Auf dem Jakobsplatz wurde nach 1990 das neue Jüdische Zentrum für München errichtet.

Isartor München, vom Isartorplatz aus fotografiert

Vom Marienplatz nach Osten kommt man über das Tal zum Isartor, in dem das Karl-Valentin-Musäum untergebracht ist. Noch weiter Richtung Osten gelangt man zur Isar mit der Museumsinsel, auf der sich das Deutsche Museum befindet. Vom Tal nörlich liegt Am Platzl das weltberühmte Hofbräuhaus. Nordöstlich des Marienplatzes liegt der Alte Hof. Südlich vom Marienplatz befindet sich die älteste Pfarrkirche der Stadt, der Alte Peter, von deren Turm man einen hervorragenden Blick über die Stadt hat. Angrenzend befindet der Viktualienmarkt mit der Heiliggeistkirche, einer gotischen Hallenkirche, die später barock umgestaltet wurde. An den Markt angrenzend wurde die Schrannenhalle wieder aufgebaut. Nordwestlich des Marienplatzes steht die Frauenkirche, am nordwestlichen Rand des Altstadtbereichs die Dreifaltigkeitskirche in der Pacellistraße, einer Votivkirche im reinsten Stil bayerischen Rokokos. Die Münchner ließen die Kirche ab 1711 nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi bauen und erhofften sich dadurch im österreichischen Erbfolgekrieg von den Österreichern verschont zu bleiben. Im Innern sind Werke von den Gebrüdern Asam, Joseph Ruffini, Andreas Faistenberger und Johann Baptist Straub zu bewundern. Am Lenbachplatz steht das Künstlerhaus, eine Art Vereinshaus der Münchner Künstler. Es wurde um das 1890 von Gabriel von Seidl errichtet und im Inneren von Franz von Lenbach gestaltet. Ebenfalls am Lenbachplatz steht die um 1890 im neobarocken Stil errichtete Bayerische Börse.

Theatinerkirche

Vom Marienplatz nach Norden gelangt man entweder über die Theatinerstraße mit den Fünf Höfen und anderen exklusiven Geschäften oder über die Residenzstraße vorbei an Nationaltheater, dem Preysing Palais im Rokokostil von Joseph Effner und der Münchner Residenz zum Odeonsplatz. Dort befindet sich die Feldherrnhalle, die Theatinerkirche und der Hofgarten der Residenz mit der östlich angrenzenden Staatskanzlei. Diese wurde 1992 als Sitz der bayerischen Regierung fertiggestellt. Der Mittelteil mit Kuppel stammt vom 1906 errichteten, aber im Zweiten Weltkrieg zerstörten bayerischen Armeemuseum. Der Hofgarten wurde 1613 bis 1617 im italienischen Stil angelegt. In der Mitte steht der Dianatempel. Die Bronzefigur auf dem Dach wurde 1594 von Hans Krumper geschaffen und symbolisiert das Land Bayern. Von der Residenzstraße verläuft in Höhe des Nationaltheaters in östliche Richtung die Maximilianstraße, eine Prachtstraße, die König Maximilian II. 1851 bis 1853 von Friedrich Bürklein errichten ließ. Die Gebäude wurden im sogenannten Maximilianstil, einem Mix unter anderem aus Elementen der englischer Gotik und italienischer Renaissance, erbaut. In der Straße befindet sich neben Nobelgeschäften und Szenelokalen die Münchner Kammerspiele und das Museum Fünf Kontinente. Endpunkt der Prachtmeile ist das sich schon auf der anderen Seite der Isar befindliche Maximilianeum, in dem der bayerische Landtag tagt.

Schwabing und Maxvorstadt

Die Maxvorstadt ist geprägt durch die beiden Universitäten Ludwig-Maximilians-Universität und Technische Universität München. Auch das Museumsquartier mit den Pinakotheken (Alte Pinakothek, Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne), dem Lenbachhaus, der Antikensammlung und der Glyptothek findet man hier. Im Zentrum steht der monumentale Königsplatz mit den Propyläen. Vom Odeonsplatz führt die Ludwigstraße nach Schwabing.

Schwabing war von 1890 bis zum Ersten Weltkrieg ein berühmtes Künstlerviertel und Wohn- und Arbeitsstätte zahlreicher Maler und Literaten. Einige Jugendstilvillen zeugen noch von dieser Zeit. Im Osten Schwabings liegt der Englische Garten, einer der größten städtischen Parks Europas. In den 1960er Jahren kam es hier zu den Schwabinger Krawallen. Heute ist Schwabing immer noch ein beliebtes Ausgehviertel mit zahlreichen Kinos und Kneipen. Die Szene ist bunt gemischt und wird sowohl von Studenten als auch von einer Schicki-Micki-Szene geprägt.

Die monumentale Prachtstraße Ludwigstraße ließ König Ludwig I. nach Plänen von Leo von Klenze im Stil des Klassizismus bauen. Der Nordteil wurde von Friedrich von Gärtner verwirklicht. Im Süden wird die Straße von der Feldherrnhalle begrenzt, im Norden vom Siegestor. An der Straße liegen die Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, die Bayerische Staatsbibliothek und die Universitätskirche Ludwigskirche. Die Kirche wurde 1829 bis 1844 von Friedrich von Gärtner erbaut. Im Inneren sind Fresken von Peter von Cornelius zu sehen.

Die Verlängerung der Ludwigstraße nach Norden ist die Leopoldstraße, die von moderneren Bauten bestimmt ist. Die Leopoldstraße ist die zentrale Ausgeh- und Flaniermeile, hier werden Fußballspiele von den jeweiligen Anhängern gefeiert. Die Cafés am Straßenrand leben vom Bedürfnis des Sehens und Gesehenwerdens.

Walking Man in Schwabing

Östlich der Münchner Freiheit, die bis zum Zweiten Weltkrieg den Namen Feilitzschplatz trug, liegt um die Occamstraße Altschwabing. An der Leopoldstraße fällt der Walking Man auf, eine riesige Figur vor dem Gebäude der Münchener Rück, die 1995 vom kalifornischen Künstler Jonathan Borofsky entworfen wurde.

Nördlich der Münchner Freiheit wird die Leopoldstraße zunehmend unattraktiver. Sie wandelt sich zur reinen Ein- und Ausfallstraße, die links und rechts von eher zweckmäßigen Wohn-, Büro- und Hotelkomplexen gesäumt wird. Nach der Querung des Mittleren Ringes lohnt sich ein Abstecher nach Osten in die neu entstehende Parkstadt Schwabing mit den Highlight Towers, zwei Hochhausneubauten, über die vor Baubeginn ein heftiger Streit herrschte. Inzwischen sind sie realisiert, obwohl ein Bürgerbegehren zu diesem Thema dazu führte, dass bei allen künftigen Hochhausbauten die magische Grenze von 99m (Höhe des höheren der beiden Türme der Frauenkirche im Zentrum der Stadt) nicht überschritten werden darf.

Der Friedensengel

Lehel und Prinzregentenstraße

Der Stadtteil weist schöne Häuserfassaden auf. Die Klosterkirche St. Anna von Johann Michael Fischer war die erste Rokokokirche Altbayerns. Im Inneren sind Werke der Brüder Asam und von Johann Baptist Straub zu sehen. Südlich des Lehels steht am Isarufer am Mariannenplatz die historisierende Kirche St. Lukas von 1890.

Im Norden wird das Lehel von der Prinzregentenstraße begrenzt. Die Straße wurde 1891 bis 1912 erbaut und ist nach Prinzregent Luitpold benannt. Nördlich grenzt der Englische Garten an. An der Straße befinden sich das Haus der Kunst, Schack-Galerie und das Bayerische Nationalmuseum. Die Straße führt nach Westen über die Isar zum Friedensengel, einer 23 m hohen korinthischen Säule mit einem goldenen Engel darauf, der an den Friedenschluss in Versailles 1871 erinnern soll. Die Straße führt weiter an der Villa Stuck vorbei zum Prinzregententheater (siehe Bogenhausen).

Isarvorstadt (Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel)

Zentrum des Gärtnerplatzviertels mit seinen zahlreichen Kneipen ist das Rondell des Gärtnerplatzes mit dem Gärtnerplatztheater. Dieses Theater ließen 1864 wohlhabende Familien des Viertels errichten. Heute befindet es sich in staatlicher Hand. An der Isar stehen die Hochhäuser des Europäischen Patentamts und des Deutschen Patentamts. Das Glockenbachviertel hat sich in den 1990er Jahren vom einfache Leute-Viertel zum In-Viertel entwickelt. Um die Müllerstraße hat sich die Schwulen- und Lesbenszene angesiedelt. Auch zahlreiche Kneipen und Künstlerateliers hielten Einzug. An der Isar steht die romanisierende Kirche St. Maximilian.

Während die meisten der Stadtbäche des Viertels heute unterirdisch verlaufen, fließt der Westermühlbach im Westen noch in einem Teilstück offen. Angrenzend der Alte Südfriedhof, in dem zahlreiche prominente Münchner begraben sind.

Ludwigsvorstadt, Westend, Schwanthalerhöhe und Theresienwiese

Bavaria-Statue auf der Theresienwiese

Das Westend beim Hauptbahnhof ist stark international geprägt. Der Anteil an Menschen aus aller Herren Länder, vor allem aus der Türkei, prägen das Straßenbild. Elektro- und Computerläden, Sexshops und Döner-Kebab-Läden wechseln einander ab. Im Viertel findet sich aber auch das Deutsche Theater und an der Bayerstraße eröffnete 2003 mit dem Mathäser ein Kinohaus im Megaformat und modernster Architektur. Weiter südlich findet alljährlich auf der Theresienwiese, unmittelbar unterhalb der Bavaria und der Ruhmeshalle, das weltberühmte Oktoberfest statt. Am nordöstlichen Rand des weitläufigen Geländes befindet sich die Kirche St. Paul. Das ehemalige Messegelände am Westrand beherbergt nach Verlegung der Messe auf das Gelände des ehemaligen Flughafens Riem heute das Verkehrszentrum des Deutschen Museums.

Bogenhausen

Das ehemalige Dorf Bogenhausen ist heute Wohnsitz wohlhabender Bürger. Am Bogenhauser Kirchplatz steht die Rokoko-Kapelle St. Georg, 1766 bis 1768 von Johann Michael Fischer erbaut.

Das Büroviertel Arabellapark ist geprägt vom Hypo-Haus und Hotelhochhäusern. An der Prinzregentenstraße befindet sich die Villa Stuck, die 1897/1898 von Franz von Stuck im Stil von Klassizismus und Jugendstil entworfen wurde. Heute sind hier neben wechselnden Ausstellungen und den Wohnräumen des Malerfürsten Exponate des Münchner Jugendstils zu sehen. Am Prinzregentenplatz befindet sich das Prinzregententheater. Das Theater wurde 1900/1901 von Max Littmann in einem Mix aus Neoklassizismus und Jugendstil erbaut.

Haidhausen, Au und Giesing

Diese Stadtviertel wurden erst 1854 nach München eingemeindet und galten lange als Wohnquartiere von Arbeitern und Tagelöhnern. Von den niedrigen sogenannten Herbergshäusern sind heute nur noch wenige erhalten, so das Üblacker-Häusl in der Preysingstraße 58, in dem sich heute ein Herbergenmuseum befindet. Auffallend ist auch der Kriechbaumhof in der Preysingstraße. Von 1879 bis 1900 entstand in Haidhausen das sogenannte Franzosenviertel, das von Arnold Zenetti als modernes Miethausviertel geplant wurde. In den 1970er Jahren wurden die Altbauten in Haidhausen umfangreich saniert und das Viertel zum Szeneviertel. An der Isar befindet sich das Müller'sche Volksbad, ein Jugendstilbad. Unweit davon liegt das Kulturzentrum Am Gasteig mit Konzerthalle, Stadtbibliothek und Volkshochschule.

Zentrum der Au ist der Mariahilfplatz mit der Mariahilfkirche. Auf dem Platz findet auch die Auer Dult statt. Auch der Nockherberg befindet sich in diesem Viertel. Beim Ostbahnhof befinden sich in ehemaligen Fabrikgeländen auf dem Optimolgelände und in der Kultfabrik Ausgehzonen mit Clubs und Bars, die den ehemaligen Kunstpark Ost ersetzen sollen. Siehe auch: Obergiesing, Ostfriedhof.

Die Isar südlich vom Tierpark Hellabrunn

Isarauen

Die Isarauen durch die Stadt wurden im Südabschnitt aufwändig renaturisiert. Der bisher in ein kanalisiertes Korsett gezwängte Fluss fließt nun wieder frei. Die Kiesbänke des Flauchers sind im Sommer von Badenden und Grillpartys stark frequentiert. Gegenüber vom Flaucher liegt der Tierpark Hellabrunn. Entlang der Isar führt ein beliebter Radweg. Besonders der Abschnitt von München zum Kloster Schäftlarn und weiter nach Wolfratshausen ist sehr reizvoll.

Rückansicht des Schlosses Nymphenburg

Neuhausen, Gern und Nymphenburg

Im Stadtteil Neuhausen befindet sich im Hirschgarten, der größte Biergarten der Stadt. Gern ist geprägt von zahlreichen Villen und dem Schlosskanal zum angrenzenden Schloss Nymphenburg mit seinem Schlosspark. Gleich neben dem Schloss befindet sich der Botanische Garten und das Museum Mensch und Natur. Städtebaulich interessant ist die Wohnanlage Borstei.

Sendling

Das alte Dorf Sendling war 1705 Schauplatz der Sendlinger Mordweihnacht. Um die Kirche St. Margareth ist der alte Dorfkern noch gut erkennbar. Der Stemmerhof war einer der letzten Bauernhöfe im inneren Stadtgebiet.

Münchner Norden

Im Norden der Stadt befinden sich auch einige Stadtviertel, die in den 1960er und 1970er Jahren stark gewachsen oder erst entstanden sind. Dort ist der Anteil an Sozialhilfeempfängern vergleichsweise hoch, vor allem das Hasenbergl galt lange Jahre als sozialer Brennpunkt Nummer 1 in München. Dagegen wirkt Feldmoching fast noch ländlich. Ebenfalls im Norden liegt das Olympiagelände und benachbart das BMW-Hochhaus und die größte Studentensiedlung Deutschlands, die Studentenstadt.

In Fröttmaning befindet sich das neue Fußballstadion, die Allianz Arena.[1]

Münchner Süden

Im Süden der Stadt finden sich wohlhabende Viertel wie Harlaching oder das nicht zu München gehörende Grünwald. In Grünwald befindet sich auch die Filmstadt Geiselgasteig. In Fürstenried steht das von Joseph Effner erbaute Schloss Fürstenried, in dem von 1883 bis 1916 der als geisteskrank geltende Otto (nominal König Otto I. von Bayern) lebte.

Südlich von München breiten sich die großen Stadtwälder Perlacher Forst und Forstenrieder Park aus, die von Spaziergängern und Radfahrern stark frequentiert werden.

Die Flößerei auf der Isar und einigen Seitenarmen hat heute hier ihren Endpunkt an der Floßlände.

Münchner Westen

Im Westen befindet sich Pasing, das 1905 zur Stadt erhoben, dann aber 1938 nach München eingemeindet wurde. Zentrum ist der Pasinger Marienplatz mit Mariensäule. Die Pasinger Fabrik beim Bahnhof heute ist ein Kulturzentrum. Der Stadtteil wird von der Würm durchflossen. Nördlich von Pasing an der Würm liegt das Schloss Blutenburg. Nahe Neuaubing findet man das Gut Freiham samt Schlosswirtschaft. Im Westpark, der 1983 die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, ist unter anderem eine Nepalesische Pagode zu sehen.

Münchner Osten

In Altperlach und Ramersdorf mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die Struktur des alten Dorfes noch gut erkennbar. Der Ruf von Neuperlach, einer Hochhaussiedlung der 1970er Jahre, ist wegen des hohen Anteils an Ausländern und Spätausiedlern und einer hohen Kriminalitätsrate eher schlecht. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Riem entstand ein neues Stadtviertel mit Landschaftsgarten für die Bundesgartenschau 2005 und dem neuen Messegelände. In Berg am Laim (Clemens-August-Straße 9) steht mit St. Michael eine bedeutende Kirche des bayerischen Rokokos. Erbaut wurde sie 1738 bis 1758 von Johann Michael Fischer. Im Inneren befinden sich Werke von Johann Baptist Zimmermann, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther.

Sehenswürdigkeiten - ABC

Sehenswürdigkeiten im weiteren S-Bahnbereich

Siehe auch
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Tourismus in Bayern und München

Der Film von Christian Lappe "Urlaubsland Bayern" zeigt die Entwicklung des Tourismus im 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert. Arbeits- und Lebensbedingungen, Stadtflucht und aufkommender Wohlstand mit Freizeit und Urlaub für viele gehen mit der Industrialisierung des Landes einher. Einen wichtigen Anschub bringt die Eisenbahn, die aus einer 18stündigen Reise an den Tegernsee eine relativ kurze Fahrt werden lässt. Aus der Kur oder der Sommerfrische für wenige wird regelmäßige Freizeit und jährlich ein bezahlter Urlaub. Kurbäder oder Almbetrieb werden zum Massentourismus. Vgl. auch die Geschichte des Alpenvereins, Fremdenverkehrsvereine. Weitere Folgen am 23. und am 30.06.2014.

Zu den Zahlen der Herkunftsländer der Touristen siehe auch unten bei Links.

Das neueste Buch zum Thema:

  • Bayern. Land im Herzen Europas, etwa 280 S., ohne ISBN
    • Es handelt sich um eine neue, stark bearbeitete Ausgabe des "Bayern-Buches", das seit 2003 existiert und bei offiziellen Anlässen Gästen der Staatsregierung überreicht wird.
    • Rezensionen 2015:
  • Roman Deininger: Berge, Bier und ein schwules Trachtler-Paar. SZ 3.6.15

Medien

Siehe auch

Virtuell

Listen mit Sehenswürdigkeiten

Weblinks


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  1. Vergl. Stadtbaurätin: Von flächendeckender Enteignung war nie die Rede. SZ vom 8. Juni 2018 (über SEM)