Herzog

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Die Ursprünge des baierischen Stammesherzogtums liegen um 550. Im folgenden Artikel eine auszugsweise Aufzählung baierischer Herzöge.

  • Ludwig der Deutsche (geb. um 806 — 28. August 876 in Frankfurt am Main; noch aus der Adelsfamilie der Karolinger) wurde 817 von seinem Vater Ludwig dem Frommen (L.I.) als Unterkönig von Baiern eingesetzt

Das Herzogtum Bayern wurde von der Herrscherfamilie Wittelsbach bei Erbfällen mehrfach geteilt.

  • 1156: das Herzogtum Österreich wird auf dem Reichstag von Regensburg als die Mark Österreich vom Herzogtum Bayern getrennt.
  • 1231–1253 Otto II. Herzog von Bayern (und 1214–1253 Pfalzgraf bei Rhein)
  • 1347–1375 Stephan II. (Niederbayern-Landshut)
  • 1392 erfolgte die Bayerische Landesteilung unter den Söhnen Stephans II. in Bayern-München, Bayern-Landshut und Bayern-Ingolstadt. Ein größerer Teil des heutigen Oberbayerns gehörte zu Bayern-Ingolstadt oder Bayern-Landshut, so dass aus heutiger Sicht weder das Herzogtum Bayern-München mit Oberbayern noch das Herzogtum Bayern-Landshut mit Niederbayern identisch waren.

Herzöge von Bayern-München waren danach:

Nach dem Tod Georgs des Reichen (1479–1503) und dem Aussterben der Landshuter Herzogslinie kam es zum Landshuter ErbfolgekriegW (1503), der schließlich 1505 durch den Kölner Spruch des Kaisers mit der Wiedervereinigung der Teilherzogtümer endete. Albrecht IV. war seit 1505 Herzog von ganz Bayern.
1623–1651 als Maximilian I. trug er auch die Pfälzer Kurfürstenwürde
ab 1742 als Karl VII. auch Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Gegenkaiser zu Maria-Theresia
mit ihm starb die bayerische Linie der Wittelsbacher aus

Siehe auch

Wikipedia.png
Das Thema "Herzog" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Geschichte Bayerns#Das baierische Stammesherzogtum.