Kazmairstraße
| Kazmairstraße | ||
|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Schwanthalerhöhe | Westend | |
| PLZ | 80339 | |
| Name erhalten | 1878 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
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| Querstraßen |
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| Plätze | Kiliansplatz | |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 700 m | |
| Straßennamenbücher | ||
| (1894), Rambaldi | S. 135 Nr. 324[2] | |
| (2016), Dollinger | S. 169 | |
| Straßen-ID | 02400[3] | |
Die Kazmairstraße liegt auf der Schwanthalerhöhe und dem Westend, führt von der Heimeranstraße zur Astallerstraße.
Die Straße ist seit dem Jahre 1878 so benannt nach Jörg Kazmair (auch Katzmair geschrieben) (?-1417), ein Münchner Bürgermeister, der mit seiner Chronik über die Revolution von 1397-1403 einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Münchner Stadtgeschichte lieferte.
Straßenverlauf
Angelegt wurde die Straße beginnend an der Straße Theresienhöhe, unmittelbar bei der ehemaligen Schießstätte, dem späteren Areal der Münchner Messe. Von hier zieht die Kazmairstraße westlich fort, wobei der Abschnitt zwischen der Theresienhöhe und der Schießstättstraße seit vielen Jahren nun zur Straße Alter Messeplatz gezählt wird, und um das Jahr 1897 als Straße Matthias Pschorr Ring, nachmals Bestandteil der Heimeranstraße angelegt wurde, um den zukünftigen Messeplatz anbinden zu können. Ab 1908 wurde die Kazmairstraße und die Ganghoferstraße mit der Trambahn erschlossen, wobei die eigene Verbindungstrecke von der Theresienhöhe entlang der Kazmairstraße bis zur Kreuzung mit der Ganghoferstraße nur bis 1923 erhalten bleibt, danach wird der Betrieb auf die ebenso bestehende Strecke Theresienhöhe und Heimeranstraße und Ecke Ganghoferstraße verlagert. Ab der Schießstättstraße zieht die Kazmairstraße weiter am markanten Mietshaus Kazmairstraße 17 vorbei gen Parkstraße, von dort weiter, kreuzt die Ligsalzstraße führt bis an die hier verkehrsberughte Ganghoferstraße heran, quert diese führt weiter am Georg-Freundorfer-Platz vorrüber, dem gegenüber die Wohnhausanlage Kazmeirstraße 38,38a,38b,40,42,44,46,48,50,52,54 und Gollierstraße 41,43,51,53, Teilabschnitt Kazmairstraße 44, mit der Gaststätte Café Ça va, gefolgt mit der Kreuzung mit der Geroltstraße, und dem kruzen Abschnitt am Männerwohnheim vorbei, zur Bergmannstraße, diese abermals kreuzend geht es weiter zum Abzweiger beim Kiliansplatz hier vollzieht die Straße einen kleinen Schlenkerer um das Mietshaus Kazmairstraße zu umfahren, und sogleich geht es an der Anglerstraße vorbei, gefolgt von eime geraden Verlauf bis Kreuzung Trappentreustraße. Von hier bis zur Hausnummer Kazmaierstraße 76 ist die Straße als Rad-, und Fußweg zurückgebaut. Die Einfahrt von der Trappentreustraße in die Kazmairstraße ist mit Kraftfahrzeugen noch bis zum Kinderheim möglich, und endet als Sackgasse. Ausgehend von der Astallerstraße, wo die Kazmairstraße mit ihrere höchsten Hausnummer 80 endet, ist die Straße ebenso als Sackgasse ausgelegt. Die Kazmairstraße wurde auf gesdamter Länge mit der Trambahn bedient, die hier die Westendstraße mit der Theresienhöhe verband.
Trambahnjahre
Von 1907 bis zur Stilllegung des Trambahn-Westasts am 26. Mai 1993 verkehrten in der Kazmairstraße folgende Trambahnlinien: 9, 10,
,
, 26,
,
[4]
Siehe auch
- Gelber Block (Wohnblock im Geviert Bergmann-, Heimeran-, Gerolt- und Kazmairstraße)
Lage
- >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Kazmairstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
- >> Geographische Lage des Straßenendes von Kazmairstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
Literatur und Nachweise
- Rambaldi Münchener Straßennamen, (hier Jahr der Namensgebung).
- Kloos Inschriften der Stadt, (Grab derer von Kazmair).
Einzelnachweise
- ↑ Stadtgeschichte München: Kazmairstraße
- ↑ Stadtgeschichte München: Kazmairstraße
- ↑ Münchner Straßenverzeichnis
- ↑ Straßenbahn München: Das Netz wächst