Propyläen

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Propyläen
Um 1900
Aufn. von Südosten über den Platz, Okt. 2009

Der antike Torbau der Propyläen wurde als westlicher Abschluss des Königsplatzes errichtet.

Auftraggeber dieses letzten klassizistischen Bauwerks in München war König Ludwig I.. Es sollte als Denkmal für die bayerische Armee, für den griechischen Freiheitskampf und für den wittelsbachischen König Otto von Griechenland stehen. Es gilt als das “dorische“ Bauwerk im Platzensemble. Errichtet wurde der Bau in den Jahren von 1846 bis 1862 von Leo von Klenze. Das im Krieg beschädigte Tor wurde 1956-1957 unter Leitung von Erwin Schleich und der Leiterin der Restaurierung, Maria Ioannidou, restauriert.

Die beiden symmetrischen Tortürme bestehen aus Untersberger Marmor. Sie ahmen das Eingangstor zur Burg von Athen (Akropolis) nach. Der 25 Meter breite Mittelbau hat einen Durchgang. An den Wänden dieser ursprünglichen Hauptdurchfahrt auf den Platz sind die Namen griechischer Freiheitskämpfer eingraviert. Er bildet eine Halle mit 16 hohen dorischen Säulen, davon je sechs an beiden Fronten. Die Reliefs der Türme und im Giebelfeld des Mittelbaus zeigen Szenen aus dem Freiheitskampf gegen die Türken unter König Otto (19. Jahrhundert), sie wurden von Ludwig von Schwanthaler entworfen.

Lage

In der Nähe: U-Bahn-Station Königsplatz der U2 in der Luisenstraße, Lenbachhaus, Berufsoberschule für das Sozialwesen.

Siehe auch

“Ionische” Glyptothek und “korinthische” Antikensammlung.

Die Propyläen sind auch abgebildet auf einer 70-Cent-Briefmarke der Deutschen Post AG zum 225. Geburtstag von Leo von Klenze (1784–1864) 2009.

Weblinks


Wikipedia.png Das Thema "Propyläen" ist aufgrund der überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.

Erreichbar über diesen Link: Propyläen (München).