Friedenstraße

Aus München Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Friedenstraße verbindet die Rosenheimer Straße mit der Berg-am-Laim-Straße. Sie verläuft östlich vom Stadtzentrum parallel mit den Gleisanlagen des Ostbahnhofs und gehört zum Stadtteil Berg am Laim.

Franz Reber erwähnt die Straße bereits in seinem Bautechnischen Führer durch München aus dem Jahr 1876 unter der sinngemäß richtigen Bezeichnung Friedens Straße.

Von 1996 an befand sich hier jahrzehntelang mit dem Kunstpark Ost, dem Nachfolger Kultfabrik, den Optimolwerken und den Georg-Elser-Hallen das Zentrum des Münchner Nachtlebens sowie das größte Partyareal Europas. Im Jahr 2018 endete diese Ära, als die Optimolwerke als das letzte verbliebene Clubareal schlossen. Seit 2016 entsteht an der Friedensstraße das neue Wohn-, Arbeits- und Kulturviertel namens Werksviertel.

Bahnunterführung

Auf der Höhe der Hausnummer Friedenstraße 2 kann durch einen Verbindungstunnel unter dem Gleisfeld hindurch die Orleansstraße erreicht werden. Der Weg ist nicht für Kraftfahrzeuge berechtigt. Der Verbindungsgang ist bereits in den Stadtplänen der frühen 1950er Jahre eingezeichnet.

Das Maffeischlößchen

Auf dem Grundstück an der Straßenecke, Rosenheimer Straße 141 mit der Friedenstraße befand sich bis in die 1930er Jahre das sogenannte Maffeischlößchen.

Lage

Geographische Lage von Friedenstraße im Kartenverzeichnis von WMFLabs

Verwechslungsmöglichkeit

Im nächsten großen Münchner Nachbarort Dachau gibt es auch eine Friedenstraße. Deshalb gibt es in diesem Wiki auch ein Dachauer Straßenverzeichnis in Auszügen, u.a. auch mit mit doppelt erscheinenden Namen.