Cosimastraße

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Cosimastraße
Straße in München
Cosimastraße
Basisdaten
Ort München
Bogenhausen Englschalking
PLZ 81925 (gerade Nummern), 81927 (ungerade)
Name erhalten 9. März 1933[1]
Anschluss­straßen
 
Vollmannstraße Oberföhringer Straße
Querstraßen
 
Englschalkinger Straße Klingsorstraße Odinstraße Beckmesserstraße Evastraße Meistersingerstraße Wahnfriedallee Lohengrinstraße Jörg-Hube-Straße Wesendonkstraße Ruth-Drexel-Straße An der Salzbrücke Salzsenderweg Taimerhofstraße Hochstiftsweg Fürkhofstraße Johanneskirchener Straße Fritz-Meyer-Weg Regina-Ullmann-Straße Küfnerstraße Franz-Wolter-Straße Hagelstangestraße
Plätze Maria-Nindl-Platz
München S.jpg / München U.png
 
München U4.jpg Arabellapark
Tram
 
Muenchen Tram 27.jpg München Tram 37.png Cosimabad Schlösselgarten Taimerhofstraße Regina-Ullmann-Straße Fritz-Meyer-Weg St. Emmeram
Bus.png
 
154 183 184 Cosimabad 50 Regina-Ullmann-Straße Fritz-Meyer-Weg 50 188 189 St. Emmeram
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge, ÖPNV
Straßen­gestaltung vierspurig
Technische Daten
Straßenlänge 2,9 km
Straßennamenbücher
(2016), Dollinger S.59 255, 299 (um 1933)

Die Cosimastraße führt von der Englschalkinger Straße am Cosimabad in Bogenhausen zur Oberföhringer Straße in Oberföhring.

Sie wurde benannt nach Cosima WagnerW (1837-1930), Tochter von Franz LisztW, Gattin des Dirigenten Hans von Bülow und später zweite Ehefrau von Richard Wagner.

Der Verlauf der Straße und auch die Gesamtlänge wuchsen im Laufe der Jahrzehnte seit der ersten Benennung im Jahr 1933 stetig an. So findet sich in den Straßenverzeichnissen für die beiden Jahre 1938 und 1948 folgende Beschreibung. Cosimastraße, Englschalking. Verläuft von der Englschalkinger Straße zur Lohengrinstraße. Der Straßenabschnitt bis nach Oberföhring war noch nicht vollendet. Ab dem Jahr 1953 wird die Englschalkinger Straße auf 35 m Straßenbreite erweitert, zeitnah wird auch die Cosimastraße angepasst. Ab 1956 führt diese bis nach Oberföhring.

Kunst

In der Wohnanlage „Cosimapark“ in der Cosimastraße 2 stehen Skulpturen der Bildhauer Alexander Fischer und Prof. Heinrich Kirchner.

Anlieger

Ecke Englschalkinger Straße/ Cosimastraße
Festivalgelände (Weihnachtszauberwald, Zirkus)
Hausnr. Anwesen / Firma Beschreibung
4 Beyer Optik
Commerzbank
La Cambusa – Restaurant
5-9 Cosimawellenbad Hallenbad
10 OMV Tankstelle
41 Schlösselgarten (Wirtsgarten) Gaststätte
41 Kleingartenverein 19. Kleingartenanlage No.19.
97 Lohengrins Wirtshaus
119 Fahrschule Bogenhausen
166 Kinderkrippe St. Bernadette katholischer Kindergarten
194 VR-Bank Bankfiliale
234 Agip Tankstelle
284 Cosima Tennis Club

Trambahnbetrieb

Seit dem 11. Dezember 2011 fährt die Tram durch die Cosimastraße auf einem eigenen zweigleisigen Abschnitt in der Mitte der beiden zweispurigen Kraftfahrzeugstaßen. Die Trambahntrasse führt von der Englschalkinger Straße kommend, vom Cosimabad zur Endhaltestelle St. Emmeram an der Oberföhringer Straße. Vorher war viele Jahre lang der Endpunkt der Trambahntrasse am Cosimabad.

Kaserne

Mit der Hausnummer Cosimastraße 60 entstand Mitte der 1930er-Jahre die Lohengrinkaserne mit den ersten Bauabschnitten in den Jahren 1937-1938 nach Planung von Viktor Freymadl. Sie wurde später unter der Bezeichnung Prinz-Eugen-Kaserne bekannt. Auf dem Areal entstand in den Jahren 1957 bis 1958 ein Schulkomplex für die Pionierschule, nach einem Entwurf durch die früher unter der Bezeichnung Finanzbauamt geführte Planungsanstalt der Stadt München.[2] Kaserne und Schule wurden im Laufe der Jahre 2010 bis 2011 zu Gunsten der dort entstehenden Siedlung Prinz-Eugen-Park abgebrochen.

Entlang der Straße

Lage

  • >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Cosimastraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
  • >> Geographische Lage des Straßenendes von Cosimastraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)


Einzelnachweise

  1. Stadtgeschichte München: Cosimastraße
  2. Megele; Baugeschichtlicher Atlas, die Jahre bis 1939 und bis 1959.