Gewürzmühlstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Gewürzmühlstraße''' im [[Lehel]] führt, beginnend mit der niedrigsten Hausnummer, an der [[St.-Anna-Straße]] bzw. der [[Pfarrstraße]] zur [[Thierschstraße]], wird hier durch den [[Thierschplatz]] unterbrochen, nach der Querung der [[Tattenbachstraße]] zieht sich ihr Verlauf weiter, kreuzt noch die [[Sternstraße]], und mündet am oberen Ende in die [[Widenmayerstraße]].


Die '''Gewürzmühlstraße''' im [[Lehel]] führt von der [[Widenmayerstraße]], quert die [[Sternstraße]], über den [[Thierschplatz]] hinweg zur [[St.-Anna-Straße]].
== Straßenname ==
Sie wurde nach der bereits in den [[1850er]]-Jahren geschlossenen '''Gewürzmühle''' am gleichnamigen und inzwischen aufgelassenen [[Gewürzmühlbach|Bach]] benannt, die im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] dort in Betrieb war.


Sie wurde nach der bereits in den 1850er Jahren geschlossenen '''Gewürzmühle''' am gleichnamigen und inzwischen aufgelassenen [[Gewürzmühlbach|Bach]] benannt, die im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] dort in Betrieb war.
== Geschichte, Form ==
Bis in die späten [[1860er]]-Jahre endete sie an der Sternstraße. Eine Verbindung zur damals genannten Mühl-Straße und weiter zur Äußeren Isarstraße, bekannt unter dem Namen Widenmayerstraße, gab es noch nicht.


== Anlieger ==
*Hausnummer 17, Wohnhaus: hier wohnte [[Minna Ellbogen]], geboren am 6. August 1888 in Heldenbergen, Hessen. Aus [[München]] am 20.11.[[1941]] mit dem ersten großen Transport von der Gestapo [[1._Deportationszug_aus_München|deportiert]] und im KZ [[Kaunas]] am 25.11.1941 ermordet.


===Besonderheiten===
[[Datei:Muelehelannagewuer112017c90.jpg|thumb|An der Kreuzung mit dem Sankt-Anna-Platz und der Sankt-Anna-Straße.]]
;Wohnhaus auf Hausnummer 17: [[Minna Ellbogen]], geboren am 6. August 1888 in Heldenbergen, Hessen. Aus [[München]] am 20.11.[[1941]] mit dem ersten großen Transport von der Gestapo [[1._Deportationszug_aus_München|deportiert]] und im KZ [[Kaunas]] am 25.11.1941 ermordet. Der [[Stolperstein]], der an sie erinnern könnte, durfte noch nicht verlegt werden (Stadtratsbeschluss).
== Literatur ==
 
==Literatur==
* Kohl: ''Recht und Geschichte der alten Münchner Mühlen.'' MBM, München 1969. (Die Gewürzmühle S.32/33)
* Kohl: ''Recht und Geschichte der alten Münchner Mühlen.'' MBM, München 1969. (Die Gewürzmühle S.32/33)
* Rädlinger: ''Geschichte der Münchner Stadtbäche.'' Stadtarchiv, München 2004/2014 (Gewürzmühlbach S.163)
* Rädlinger: ''Geschichte der Münchner Stadtbäche.'' Stadtarchiv, München 2004/2014 (Gewürzmühlbach S.163)


==Lage==
== Lage ==
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In der Nähe: [[Wilhelmsgymnasium]]
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== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2025, 15:14 Uhr

Die Gewürzmühlstraße im Lehel führt, beginnend mit der niedrigsten Hausnummer, an der St.-Anna-Straße bzw. der Pfarrstraße zur Thierschstraße, wird hier durch den Thierschplatz unterbrochen, nach der Querung der Tattenbachstraße zieht sich ihr Verlauf weiter, kreuzt noch die Sternstraße, und mündet am oberen Ende in die Widenmayerstraße.

Gewürzmühlstraße
Große Badstraße
Straße in München
Gewürzmühlstraße
Gewürzmühlstraße
Die Fassaden an der Kreuzung mit der Sternstraße.
Basisdaten
Altstadt-Lehel Lehel
PLZ 80538
Name erhalten 1830 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Thierschstraße Widenmayerstraße
München S.jpg / München U.png
 
München U4.jpg München U5.jpg Lehel
Tram
 
Muenchen Tram 16.jpg Lehel
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge
Technische Daten
Straßenlänge 300 m
Haus- mit Höhenfestnetznummern Nr. 1-778-511, 8m, Nr. 2-797-511,5m, Nr. 17-798-511, 4m
Straßennamenbücher
(1894), Rambaldi S. 92, Nr. 209
(2016), Dollinger S. 107
Straßen-ID 01495

Straßenname

Sie wurde nach der bereits in den 1850er-Jahren geschlossenen Gewürzmühle am gleichnamigen und inzwischen aufgelassenen Bach benannt, die im 17. und 18. Jahrhundert dort in Betrieb war.

Geschichte, Form

Bis in die späten 1860er-Jahre endete sie an der Sternstraße. Eine Verbindung zur damals genannten Mühl-Straße und weiter zur Äußeren Isarstraße, bekannt unter dem Namen Widenmayerstraße, gab es noch nicht.

Anlieger

  • Hausnummer 17, Wohnhaus: hier wohnte Minna Ellbogen, geboren am 6. August 1888 in Heldenbergen, Hessen. Aus München am 20.11.1941 mit dem ersten großen Transport von der Gestapo deportiert und im KZ Kaunas am 25.11.1941 ermordet.
 
An der Kreuzung mit dem Sankt-Anna-Platz und der Sankt-Anna-Straße.

Literatur

  • Kohl: Recht und Geschichte der alten Münchner Mühlen. MBM, München 1969. (Die Gewürzmühle S.32/33)
  • Rädlinger: Geschichte der Münchner Stadtbäche. Stadtarchiv, München 2004/2014 (Gewürzmühlbach S.163)

Lage

>> Geographische Lage von Gewürzmühlstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

In der Nähe: Wilhelmsgymnasium

Einzelnachweise