Nordfriedhof: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. Juni 2015, 09:46 Uhr

Nordfriedhof, Aussegnungshalle

Der Nordfriedhof wurde im Jahr 1884 von der Gemeinde Schwabing angelegt.


Seit der Eingemeindung Schwabings im Jahr 1890 ist er einer der Münchner Großfriedhöfe. Die Friedhofsgebäude entstanden nach Plänen des Stadtbaumeisters Hans Grässel.

Der Friedhof wurde im Laufe der Zeit mehrfach erweitert.

Lage

Ungererstraße 130

Bahnhof der U6

U-Bahnhof Nordfriedhof: Ecke Ring / Ungererstraße, unter der die Linie in Nord-Süd-Richtung fährt. Über dem U-Bahnhof quert der in seiner Bauzeit für Autos kreuzungsfrei angelegte Mittlere Ring. Der nördliche Bahnhofs-Zugang grenzt unmittelbar an den namensgebenden Friedhof an.


Der Bahnhof hat als erster Bahnhof auf der 1971 eröffneten Linie Seitenbahnsteige.

Gestalterisch war der Bahnhof der Prototyp für die Münchner U-Bahn, da seine Gestaltung als Muster für die anderen Bahnhöfe ausgeschrieben wurde.

Gräber auf dem Nordfriedhof

Gräberfeld für Opfer der Luftangriffe vom Dezember 1944

Es entstand auf dem Friedhof ein Ehrenhain für die Opfer der Luftangriffe vom Dezember 1944 / Januar 1945. Die Einweihung fand am 31. Oktober 1950 statt. Diese Grabanlage (8.855 m²) wurde für die Opfer geschaffen, die am 28. Januar 1945 an diesen Ort umgebettet wurden: 2099 Tote, davon 159 Unbekannte. Der Ehrenhain umfasst 1940 Einzelgräber und ein Sammelgrab.

Das Denkmal gestaltete Hans Wimmer.


Daten, Weblinks

Auf dem Nordfriedhof gibt es etwa 32.700 Grabplätze.

Das Friedhofsgelände umfasst eine Fläche von 30,75 Hektar.


Wikipedia.png
Das Thema "Nordfriedhof" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Nordfriedhof_(München).