Liste der Wegkreuze
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Die Liste der Wegkreuze listet die Münchner Wegkreuze mit ihrer jeweiligen persönlichen Geschichte – soweit bekannt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf.
Liste
| Standort | Stadtteil | Datierung | Beschreibung | Bild |
|---|---|---|---|---|
| Kunihohstraße (Lage) |
Daglfing | Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts (renoviert 2010) | Das Wegkreuz Daglfing ist ein aus Holz gefertigtes Kreuz mit Vierkantbalken, rückseitiger Verblendung und einem Sockel aus U-Stahl. Es ist überdacht mit einem Satteldach aus Kupferblech. 2010 organisierte der NordOstKulturVerein München eine Renovierung des Kreuzes. | |
| Hans-Mielich-Straße 14 (Lage) |
Untergiesing | nach 1980 | Das Wegkreuz an der Franziskuskirche ist ein hochaufragendes, kräftiges Holzkreuz. Aus Holz geschnitze Jesusfigur, teils farbig gefaßt. Keine rückseitige Verblendung. Das Kreuz ist mit einem aus Kupferblech gefertigtem Dach bedeckt. | |
| Schussenrieder Straße (Lage) |
Lochhausen | nach 1920 | Das Wegkreuz beim Friedhof ist ein hochaufragendes Holzkreuz. Ganz fein gearbeitete Jesusfigur, teils farbig gefaßt. Keine rückseitige Verblendung. Das Kreuz steht nahe dem Eingang beim Lochhauser Friedhof, am Ende der Schussenrieder Straße nahe dem Amelbrechtweg, und nicht unweit des zweiten Feldkreuzes nahe dem Amelbrechtweg. | |
| Im Stocket 5 (Lage) |
Langwied | unbekannt | Das Wegkreuz Berglwiesenstraße ist ein hochaufragendes, kräftiges aus Holz gefertigtes Kreuz mit Vierkantbalken. Die rückseitige Verblendung ist geschwungen, der Sockel aus doppeltem U-Stahl. Das Kreuz ist überdacht mit einem Satteldach aus Kupferblech. | |
| Menzinger Straße 163b (Lage) |
Untermenzing Hartmannshofen | vor 1963 | Das Wegkreuz Menzinger Straße Vor einem Lindenbaum steht hier ein Holzkreuz mit Jesusfigur. | |
| Rudorffstraße und Am Lochholz (Lage) |
Allach Untermenzing | bez. 1944 | Das Wegkreuz Rudorffstraße Holzkreuz mit Jesusfigur. | |
| Bauseweinallee Ecke Schneider-Ulrich-Weg (Lage) |
Untermenzing | 15. August 2011 | Das Agerer-Friedl Kreuz 2011 aufgestellt, am Straßenrand auf privatem Grund, aus Holz gefertigt. | |
| Schloss Blutenburg nahe Hofbauernstraße (Lage) |
Obermenzing | 20. September 1983 | Das Wegkreuz an der Blutenburg ist ein 1983 von der galizischen Landmannschaft in München aufgestelltes Gedenkkreuz für die bayerisch-galizische Freundschaft. Das steinerne Kreuz ist in typisch galizischem Stil (Cruceiro Galega) gefertigt. | |
| Berg-am-Laim-Straße 131 (Lage) |
Berg am Laim | Um 1852 (restauriert 2024/2025) |
Das Loreto-Kreuz wurde errichtet um 1852 zur Erinnerung an die dort 1626 erbaute und 1851 wegen Verfalls abgerissene Maria-Loreto-Kirche. Gestiftet vermutlich von Michael Gruber, Riegerbauer zu Berg am Laim. Geschnitzte, farbig gefasste Christusskulptur im neubarocken Stil, darüber Satteldach. Restauriert um 2020 im Auftrag der Eigentümergemeinschaft. Geschütztes Denkmal auf privatem Grund. | |
| Permoserplatz 1 (Lage) |
Berg am Laim | Ende 19. Jahrhundert (restauriert 2025) |
Das Rieger-Kreuz wurde errichtet wahrscheinlich um 1880 von Joseph Maierbacher, Riegerbauer zu Berg am Laim, am damaligen Feldweg von Josephsburg über Kirchtrudering nach Gronsdorf. Kreuzigungsdarstellung im bemalten Kreuzkasten mit geschnitzter Christusskulptur, darunter Maria. Neugotisch, gilt als eines der schönsten Feldkreuze in München. Restauriert und konserviert 2025 im Auftrag der Stadt München. Umgeben von kleinem Bauerngartl in Lattenzaun und 90 Jahre alten Linden. Geschütztes Denkmal auf städtischem Grund, direkt am U-Bahnhof Kreillerstraße. | |
| Hansjakobstraße 148 (Lage) |
Berg am Laim | 2. Hälfte 20. Jahrhundert | Das Hundsberger-Kreuz wurde gestiftet vom benachbarten Baustoffhändler Hans Hundsberger zusammen mit Hans Schatz - Sohn des Namensgebers des Straßenzugs Schatzbogen - sowie Andreas Weber, damaliger Leiter der Straßenmeisterei Riem, um 1970. Christusskulptur darunter Maria, wahrscheinlich aus Eisenkunstguss. Kreuzkasten mit Satteldach. Auf städtischem Grund. | |
| Gartenstadtstraße Ecke Friedenspromenade (Lage) |
Trudering | 1987 (renoviert 2012) |
Das hölzerne Wegkreuz Gartenstadtstraße wurde 1987 anlässlich des 70. Jahres der Gründung der Bezirksvereinigung Gartenstadt-Trudering am Waldrand (heute: Übergang zum Friedenspromenade-Viertel) errichtet. Das Kreuz selbst trägt den gekreuzigten Jesus und die Inschrift "INRI", der steinerne Sockel ist beschriftet mit "Die Bezirksvereinigung dankt allen Spendern". | |
| Birthälmer Straße 70 (Lage) |
Trudering | 2. Hälfte 19. Jahrhundert (restauriert 1997) |
Das Stolz-Kreuz wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wahrscheinlich durch Familie Oberhuber, Stolzbauern zu Straßtrudering. Am damaligen westlichen Ortsausgang von Kirchtrudering über Josephsburg nach Berg am Laim. Kreuzigungsdarstellung im Kreuzkasten mit Satteldach, Christusskulptur und darunter Maria wahrscheinlich aus Eisenkunstguss. Ehrenamtlich vollständig erneuert in 1997 durch Truderinger Bürger unter Leitung von Georg Fischer vom Leonhardiweg 59a. Flankiert von einer von ursprünglich zwei rund 175 Jahren alten Esche. Auf städtischem Grund. Für Blumenschmuck sorgen Mitglieder der kath. Pfarrei. | |
| Leonhardiweg nördlich Haus 65 (Lage) |
Trudering | Um 1880 (restauriert 1997) |
Das Kramer-Kreuz wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wahrscheinlich durch Familie Brandhofer, Kramerbauern zu Kirchtrudering. Genau auf halber Höhe des damaligen Feldwegs von Kirchtrudering nach Riem. Neubarocke Kreuzigungsdarstellung mit Christusskulptur und darunter Maria, wahrscheinlich aus Eisenkunstguss, farbig gefasst, gewölbtes Blechdach. In ehrenamtlicher Arbeit vollständig erneuert in 1996 durch Truderinger Bürger unter Leitung von Georg Fischer vom Leonhardiweg 59a. Auf städtischem Grund, zwischen zwei mächtigen, rund 160 Jahre alten Eschen. Für Blumenschmuck und Sauberkeit sorgt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Trudering. Denkmalschutz ist beantragt. | |
| Santrigelstraße 10 (Lage) |
Trudering | Um 1930 | Das Zehntbauer-Kreuz wurde um 1930 errichtet, wahrscheinlich durch Joseph und Elisabeth Hagn, Untere Zehntbauern zu Kirchtrudering, nördlich ihres Hofes am Beginn der Felder nach Riem hin. Christusskulptur und darunter Maria, wahrscheinlich Eisenkunstguss, farbig gefasst, Satteldach. Umgeben von Lattenzaun, auf städtischem Grund. Ersterrichtung eines Feldkreuzes an etwa dieser Stelle schon vor 1900 durch den damaligen Unteren Zehntbauer. Für Blumenschmuck sorgen Mitglieder der kath. Pfarrei. | |
| Karotschstraße 11 (Lage) |
Trudering | 1958 | Das Gedenkkreuz an der Karotschstraße wurde 1958 von Anwohnern errichtet zur Erinnerung an den Flugzeugabsturz vom 06.02.1958 unmittelbar östlich hiervon, mit Todesopfern von der Fußballmannschaft Manchester United. Christusskulptur ws.aus Messingguss, ungefasst, darüber INRI-Tafel. Satteldach. Auf städtischem Grund. Fans des FC Manchester United reisen jährlich in Februar aus England an, um das Kreuz zu besuchen. | |
| Rappenweg 4 (Lage) |
Trudering | Um 2018 | Das Steffl-Kreuz hat im Kreuzkasten mit Satteldach eine geschnitzte Christusskulptur. Errichtet vom Grundeigentümer, dem Landwirt vom Stefflhof, am östlichen Ortsausgang von Kirchtrudering auf die Felder. | |
| Rothuberweg 8 (Lage) |
Trudering | Um 1930 (restauriert 2012) | Das Wirts-Kreuz hat unter gewölbtem Blechdach einen historischen Christuskorpus wahrscheinlich aus Eisenkunstguss, farbig gefasst, darunter eine moderne Maria als Halbfigur. Erste Errichtung eines Kreuzes an dieser Stelle wohl im Jahr 1806 durch die Straßtruderinger Wirtsleute Anton und Katharina Baader, am südlichen Ortsausgang von Straßtrudering auf die Perlacher Felder hin. Restauriert und wiedererrichtet 1974 durch die katholische Jugend Trudering. Auf Privatgrund. Für Blumenschmuck sorgen Mitglieder der kath. Pfarrei. | |
| Am Mitterfeld 150 (Lage) |
Riem | Um 1982 | Das Gedenkkreuz Am Mitterfeld 150 wurde errichtet durch Andreas Weber, damaliger Leiter der Straßenmeisterei Riem, zur Erinnerung an den tödlichen Verkehrsunfall eines jungen Motorradfahrers im Jahr 1981. Es hat einen Christuskorpus aus Metallguss, ungefasst, in Kreuzkasten unter Satteldach. Auf städtischem Grund. | |
| An der Point (Lage) |
Riem | Um 1970 | Das Wegkreuz An der Point wurde errichtet durch Andreas Weber, damaliger Leiter der Straßenmeisterei Riem, vermutlich um 1970. Es hat einen Christuskorpus aus Metallguss, ungefasst, unter Satteldach. Auf städtischem Grund. | |
| Riemer Straße 276 (Lage) |
Riem | Um 1970 | Das Wegkreuz an der Straßenmeisterei Riem wurde errichtet durch Andreas Weber, damaliger Leiter der Straßenmeisterei Riem, wahrscheinlich um 1970. Es hat einen Christuskorpus aus Metallguss, in Kreuzkasten unter Satteldach. Auf städtischem Grund. Für Blumenschmuck sorgen Mitglieder der kath. Pfarrei. | |
| Südlich vom Platz der Menschenrechte 2 (Lage) |
Messestadt | 2000 | Das Gründungskreuz wurde errichtet durch Pfarrer Alfred Krauth am 30.10.2000 anlässlich der Gründung der evangelischen Sophiengemeinde in der Messestadt. Es besteht aus paarweise angeordneten Holzbalken, wahrscheinlich Lärchenholz, Gesamthöhe ca. 4,50 m. Auf Grund der benachbarten katholischen Kirchenstiftung St. Florian. Vorher war dieses Kreuz beim damaligen evangelischen Gemeindehaus im Dorf Riem gestanden. | |
| Altostraße 55 (Lage) |
Aubing | 16. Juli 1899 | Das hölzerne Wegkreuz an der Altostraße ist ein denkmalgeschütztes PrimizkreuzW in Aubing (Aktennr. D-1-62-000-236). Über der gekreuzigten Christusfigur trägt es die Inschrift „INRI“, unter der Figur eine Tafel mit der Inschrift „Zur Erinnerung an das erste heilige Messopfer des Priesters Quirin Zacherl am 16. Juli 1899 in Aubing“. | |
| Feldmochinger Straße 424 (Lage) |
Feldmoching | 19. Jahrhundert | Das Wegkreuz an der Feldmochinger Straße 424 ist ein gefasstes Holzkruzifix mit Blechmantel am nördlichen Ortsausgang von Feldmoching. Das Kreuz steht unter Denkmalschutz (Aktennr. D-1-62-000-1666). | |
| Auenbruggerstraße Ecke Eversbuschstraße (Lage) |
Untermenzing | Anfang 20. Jahrhundert | Das Schmotz-Kreuz um 1900 entstanden, ist aus Holz mit gefasster Christusfigur und darunter Marienfigur. | |
| Von-der-Pfordten-Straße (Lage) |
Laim | unbekannt | Das hölzerne Feldkreuz an der Von-der-Pfordten-Straße mit Christusfigur steht im Stadtteil Laim in einer Parkanlage gegenüber der Grundschule Von-der-Pfordten-Straße. Am Samstag vor dem Volkstrauertag gedenkt der Veteranen- und Kriegerverein Laim 1890/2010 e.V. jedes Jahr mit einer Kranzniederlegung vor dem Kreuz den Opfern beider Weltkriege. |






















