In München sind heute noch historische Dorfkerne ehemals eigenständiger Dörfer zu erkennen. Ein Teil von ihnen steht oder stand als Ensemble unter Denkmalschutz.

Geschichte

Auf dem heutigen Stadtgebiet Münches lagen früher zahlreiche Dörfer, von denen einige älter waren als München. Teils behielten Sie ihren dörflichen Charakter wie Forstenried oder Langwied, teils wuchsen sie zu Städten heran wie Pasing oder Schwabing. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sie nach München eingemeindet.

Von den Dorfkernen der ehemals 64 Dörfer, die im Lauf der Zeit in der Stadt München aufgegangen sind, waren in den späten 1970er Jahren noch 25 erhalten. Durch weitere Bebauung und Nachverdichtung verloren einige ihr charakteristisches Erscheinungsbild. [1] Mit Stand 2025 sind 18 Dorfkerne im Münchner Stadtgebiet noch so gut erhalten, dass sie unter Denkmalschutz stehen.

Denkmalschutz

Zu den als Ensemble unter Denkmalschutz gestellten Ortskernen zählen:

Die Ortskerne von Thalkirchen und Untermenzing wurden 2016 aus der Denkmalliste gestrichen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Das Verschwinden der Dörfer in München. Sammlung zum Mitmachen, Münchner Stadtmuseum, abgerufen am 18.12.2025