Johanneskirchen

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Der Stadtteil Johanneskirchen, ist Teil des Stadtbezirks 13 Bogenhausen und liegt im äußersten Nordosten von München.

Das älteste schriftliche Zeugnis stammt aus dem Jahre 750. Der baierische Stammesherzog Tassilo III. aus dem Geschlecht der Agilolfinger schenkt dem Freisinger Bischof Josef I. eine erbetene Weidefläche. Johanneskirchen selbst wird erstmals in einer Urkunde vom 2. Oktober 815 im Zusammenhang mit bayerischem Bier erwähnt, das Johanneskirchen an das Hochstift Freising zu liefern hatte. Im 15. Jahrhundert war der Ort als geschlossene Hofmark im Besitz des Münchner Bürgergeschlechts der Ridler. Die Hofmark wurde 1848 aufgelöst. 1818 wurde Johanneskirchen selbständige Gemeinde, nach Gründung des Königreichs Bayern im Jahr 1820 Teil der Gemeinde Daglfing und am 1. Januar 1930 nach München eingemeindet.

Johanneskirchen ist heute sowohl durch städtische Bebauung mit Hochhäusern als auch durch landwirtschaftlich bewirtschaftete Freiflächen geprägt. Über einen S-Bahnhof hat es Anschluss zur S8.

Die Kirche hinter der Einfriedung. Zustand April 2019.

Die alte -wahrscheinlich für den Ortsnamen verantwortliche- Pfarrkirche heißt St. Johann Baptist.

Literatur

  • Bernst: Johanneskirchen - Das Dorf in der Stadt 815 – 2015. Allitera, München 2015. (184 Seiten) ISBN: 978-3-86906-750-6

Siehe auch

Weblinks

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Das Thema "Johanneskirchen" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Johanneskirchen (München).