Nordfriedhof
Der Nordfriedhof wurde im Jahr 1884 von der Gemeinde Schwabing angelegt.
Seit der Eingemeindung Schwabings im Jahr 1890 ist er einer der Münchner Großfriedhöfe. Die Friedhofsgebäude entstanden nach Plänen des Stadtbaumeisters Hans Grässel.
Der Friedhof wurde im Laufe der Zeit mehrmals erweitert.
Lage
Ungererstraße 130
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Bahnhof der U6
U-Bahnhof Nordfriedhof: Ecke Isarring / Ungererstraße, unter der die Linie in Nord-Süd-Richtung fährt. Über dem U-Bahnhof quert der in seiner Bauzeit kreuzungsfrei angelegte Mittlere Ring. Der nördliche Bahnhofszugang grenzt unmittelbar an den namensgebenden Friedhof an.
- Nächste Stationen « 740m « U-Bahnhof Alte Heide • U-Bahnhof Dietlindenstraße » 813m »
- Eröffnung: 19. Oktober 1971 , Beschreibung, Links
Der Bahnhof hat als erster Bahnhof auf der 1971 eröffneten Linie Seitenbahnsteige.
Gestalterisch war der Bahnhof der Prototyp für die Münchner U-Bahn, da seine Gestaltung als Muster für die anderen Bahnhöfe ausgeschrieben wurde.
Gräber auf dem Nordfriedhof
- Gert BastianW, Brigadegeneral, Symbolfigur der Friedensbewegung
- Franziska BilekW, Karkaturistin, Zeichnerin
- Beppo BremW, Volksschauspieler
- Franz von Defregger, Kunstmaler
- Sammy Drechsel, Sportreporter und Kabarettist
- Constanze EngelbrechtW, Schauspielerin
- Alois von Erhardt Bürgermeister von München.
- Oskar Eversbusch, Professor für Augenheilkunde
- Hermann FriebW, Widerstandskämpfer gegen das Naziregime
- Klaus HavensteinW, Kabarettist und Schauspieler
- Trude HesterbergW, Kabarettistin
- Kurt Horwitz, Schauspieler und Regisseur an den Münchner Kammerspielen, Intendant am Bayerischen Staatsschauspiel
- Kathi KobusW, Wirtin des Alter Simpl
- Paul Liebergesell, Architekt, Baumeister
- [[wikipedia:de:Georg Marischka|Georg Marischka}}, Schauspieler und Regisseur
- Peter PasettiW, Schauspieler
- Bally Prell, Vortragskünstlerin
- Carl-Heinz SchrothW, Schauspieler
- Anton Riemerschmid, Gründer der ersten deutschen Handelsschule für Mädchen
- Annemarie WendlW, Schauspielerin
- Josef Wittmann, Kirchenmaler
- Karoline Wittmann, Malerin des expressiven Realismus
- Paul Wittmann, Bildhauer
Gräberfeld für Opfer der Luftangriffe vom Dezember 1944
Es entstand auf dem Friedhof ein Ehrenhain für die Opfer der Luftangriffe vom Dezember 1944 / Januar 1945. Die Einweihung fand am 31. Oktober 1950 statt. Diese Grabanlage (8.855 m²) wurde für die Opfer geschaffen, die am 28. Januar 1945 an diesen Ort umgebettet wurden: 2099 Tote, davon 159 Unbekannte. Der Ehrenhain umfasst 1940 Einzelgräber und ein Sammelgrab.
Das Denkmal gestaltete Hans Wimmer.
Daten, Weblinks
Auf dem Nordfriedhof gibt es etwa 32.700 Grabplätze.
Das Friedhofsgelände umfasst eine Fläche von 30,75 Hektar.
- Infos der Stadtverwaltung, auch Friedhofsplan als PDF-Datei
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Das Thema "Nordfriedhof" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Nordfriedhof_(München).
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