August Blössner: Unterschied zwischen den Versionen

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'''August Blössner''' (* [[9. April]] [[1875]] in [[München]]; † [[2. August]] [[1960]] ebenda) war Bauingenieur und Architekt, angestellt als Stadtbaurat, zuletzt Oberbaurat und Baudirektor, tätig in München.
'''August Blössner''' (* [[9. April]] [[1875]] in [[München]]; † [[2. August]] [[1960]] ebenda) war Bauingenieur und Architekt, angestellt als Stadtbaurat, zuletzt Oberbaurat und Baudirektor, tätig in München.


Seit dem Jahr 1900 war er im Stadtbauamt tätig. Ihm oblag die Stadterweiterung, im Zusammenspiel mit dem Schutz der Heimat, und beim Bau die Natur in Einklang zu bringen. Im Jahr 1920 wurde er durch den Stadtrat zum Baurat befördert. Das Stadtbauamt mit den Abteilungen für Hochbau und Stadterweiterung befand sich seinerzeit im nach Planung von Hans Grässel errichteten und noch erhaltenen Gebäude an der [[Sparkassenstraße]].
Blößner studierte an der Technischen Hochschule in München Hochbau. Im Abschlußjahr 1898/1899 am Polytechnikum errang Blößner zusammen mit weiteren zehn Kandidaten einen hervorragenden 1. Preis bei der Ausarbeitung einer öffentlichen Badeanstalt. Seit dem Jahr 1900 war er im Stadtbauamt tätig. Ihm oblag die Stadterweiterung, im Zusammenspiel mit dem Schutz der Heimat, und beim Bau die Natur in Einklang zu bringen. Im Jahr 1920 wurde er durch den Stadtrat zum Baurat befördert. Das Stadtbauamt mit den Abteilungen für Hochbau und Stadterweiterung befand sich seinerzeit im nach Planung von Hans Grässel errichteten und noch erhaltenen Gebäude an der [[Sparkassenstraße]].


August Blößner lebte und wohnte bis zu seinem tod im Mietshaus [[Adalbertstraße]] 6 im 2. Stock.
August Blößner lebte und wohnte bis zu seinem tod im Mietshaus [[Adalbertstraße]] 6 im 2. Stock.

Version vom 4. Februar 2026, 20:52 Uhr

August Blössner (* 9. April 1875 in München; † 2. August 1960 ebenda) war Bauingenieur und Architekt, angestellt als Stadtbaurat, zuletzt Oberbaurat und Baudirektor, tätig in München.

Blößner studierte an der Technischen Hochschule in München Hochbau. Im Abschlußjahr 1898/1899 am Polytechnikum errang Blößner zusammen mit weiteren zehn Kandidaten einen hervorragenden 1. Preis bei der Ausarbeitung einer öffentlichen Badeanstalt. Seit dem Jahr 1900 war er im Stadtbauamt tätig. Ihm oblag die Stadterweiterung, im Zusammenspiel mit dem Schutz der Heimat, und beim Bau die Natur in Einklang zu bringen. Im Jahr 1920 wurde er durch den Stadtrat zum Baurat befördert. Das Stadtbauamt mit den Abteilungen für Hochbau und Stadterweiterung befand sich seinerzeit im nach Planung von Hans Grässel errichteten und noch erhaltenen Gebäude an der Sparkassenstraße.

August Blößner lebte und wohnte bis zu seinem tod im Mietshaus Adalbertstraße 6 im 2. Stock.

Bauwerke - Entwürfe

  • Wandbrunnen an der Nockherbergstraße Ecke Nockherstraße, links neben dem Zugang zum ehemaligen WC. (1905) (Kleiner Wasserlauf an der Böschungsmauer aus Muschelkalk. Ein Affenkopf dient als Auslauf. Am Bodenrand ist ein extra Steinbecken für Tiere eingearbeitet)
  • Isarwerk 1, an der Zentralländstraße 1, Entwurf, (1906-1908) (in der Süddeutschen Bauzeitung)
  • Entwurf der Gedenktafel für Cuvilliés am Haus Burgstraße 8. (vormals 11) angebracht Juli 1908, Ausführung durch den Bildhauer Karl Rehm, aus Kalkstein gefertigt
  • Ehemalige Transformatorenstation in der Hirschau, an der Ifflandstraße, in ein Wohnhaus umgebautes Gebäude.
  • Terrassenanlagen an der Gebsattelbrücke mit dem Fischweib. Planung und Entwurf. Zusammen mit Theodor Fischer mit dem Brückenbau und der Straßendurchführung (1908)
  • Kaffee-, und Milchhäusl kleines Ausschankhaus zum Aufwärmen mit den auffallenden Säulen, am Elisabethplatz, vollendet Oktober 1909. Entwurf von Blößner mit der Architekturausarbeitung durch Architekt Rose.
  • Brunnen Am Neudeck Juli 1908, Ausführung in Beton
  • Brunnenanlage, Jagdbare Tiere am Bordeauxplatz
  • Zenneckbrücke und Boschbrücke (1924-1925)
  • Christkönigskirche in Nymphenburg (1928)
  • Peratoner Stein oberhalb vom Tiroler Platz, zusammen mit Ludwig Dasio (1927)

Veröffentlichungen

  • Verhandlungen und Planungen zur städtebaulichen Entwicklung der Stadt München von 1871 bis 1933. München 1949 (148 Seiten)

Weblinks