Am Einlaß: Unterschied zwischen den Versionen
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Interessant hier die Bekanntmachung vom 9. November 1869: ''Derjenige Teil der Müllerstraße, welcher zunächst der Rumfordstraße gegen die Blumenstraße sich hinzieht, erhielt wieder die alte Benennung -Am Einlaß-''. Dies erklärt auch, warum dieser Name nicht in den Adressbüchern der Stadt von vor 1869 zu finden ist. | Interessant hier die Bekanntmachung vom 9. November 1869: ''Derjenige Teil der Müllerstraße, welcher zunächst der Rumfordstraße gegen die Blumenstraße sich hinzieht, erhielt wieder die alte Benennung -Am Einlaß-''. Dies erklärt auch, warum dieser Name nicht in den Adressbüchern der Stadt von vor 1869 zu finden ist. | ||
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Mueschiffertorcal186618xx.jpg|Am Einlass um 1820. Nach [[Carl August Lebschée]] im Jahre 1866 | Mueschiffertorcal186618xx.jpg|Am Einlass um 1820. Nach [[Carl August Lebschée]] im Jahre 1866 | ||
Muameinlass2011a.jpg|Am Enlass, | Muameinlass2011a.jpg|Am Enlass, 2012 | ||
Mueameinlass032013c85.jpg|Am Einlass im März 2013. Die Hausnummer 3 erhält bald ihren Betonkasten | Mueameinlass032013c85.jpg|Am Einlass im März 2013. Die Hausnummer 3 erhält bald ihren Betonkasten | ||
Am Einlaß.jpg|Baustelle auf Nummer 3. Foto; Schillinger | Am Einlaß.jpg|Baustelle auf Nummer 3. Foto; Schillinger | ||
Muebluemnstr5012017c90.jpg|thumb|Wirtshaus zum Straubinger an der Ecke mit der Blumenstraße. | Muebluemnstr5012017c90.jpg|thumb|Wirtshaus zum Straubinger an der Ecke mit der Blumenstraße. | ||
Datei:Mueblumenstr5012025.jpg|Wirtshaus zum Straubinger auf Blumenstraße 5 | |||
Datei:Mueameinlass3092024.jpg|Am Einlaß 3a, an der Rumfordstraße | |||
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Das Straßenbild der ca. 80 m kurzen Straße wird von einigen denkmalgeschützten Wohngebäuden bestimmt. Das Haus Nummer 1 wurde als Erweiterung des an der [[Blumenstraße]] und der [[Utzschneiderstraße]] errichteten Lebold-Blocks gebaut. | Das Straßenbild der ca. 80 m kurzen Straße wird von einigen denkmalgeschützten Wohngebäuden bestimmt. Das Haus Nummer 1 wurde als Erweiterung des an der [[Blumenstraße]] und der [[Utzschneiderstraße]] errichteten Lebold-Blocks gebaut. | ||
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Das Haus Nummer 2, ein viergeschossiges Wohngebäude, sollte nach Kriegsschäden aus dem Zweiten Weltkrieg 1948 und 1961 wieder instandgesetzt werden. 1978 wurde es abgerissen. Die ehemalige Tankstelle vor dem Haus Nr. 2 wird seit ihrer Stilllegung 1992 als zusätzlicher Spielort des [[Teamtheater]]s genutzt, das im Haus Nr. 4 seinen Hauptsitz hat. | Das Haus Nummer 2, ein viergeschossiges Wohngebäude, sollte nach Kriegsschäden aus dem Zweiten Weltkrieg 1948 und 1961 wieder instandgesetzt werden. 1978 wurde es abgerissen. Die ehemalige Tankstelle vor dem Haus Nr. 2 wird seit ihrer Stilllegung 1992 als zusätzlicher Spielort des [[Teamtheater]]s genutzt, das im Haus Nr. 4 seinen Hauptsitz hat. | ||
Das Haus Nummer 3a. Das über Eck mit der Rumfordstraße gestellte, hochaufragende Mietshaus mit Türmchen über dem Erker beherbergte im Erdgeschoß vormals eine Gaststätte, zunächst unter dem Namen ''Café Mikado''. Mitte der 1950er Jahre eröffnen die neuen Eigentümer, die Gebrüder Sindersberger, darin einen längst geschlossenen Laden für Tapeziererbedarf. Noch heute zeugt das Firmenschild an der Fassade von dessen Existenz. Das Haus wurde im Auftrag des Baumeisters und späteren Privatiers Georg Hainthaler durch den Baumeister Georg Guinin in der Zeit von 1889 bis 1890 errichtet. | Das Haus Nummer 3a. Das über Eck mit der Rumfordstraße gestellte, hochaufragende Mietshaus mit Türmchen über dem Erker beherbergte im Erdgeschoß vormals eine Gaststätte, zunächst unter dem Namen ''Café Mikado''. Mitte der 1950er Jahre eröffnen die neuen Eigentümer, die Gebrüder Sindersberger, darin einen längst geschlossenen Laden für Tapeziererbedarf. Noch heute zeugt das Firmenschild an der Fassade von dessen Existenz. Das Haus wurde im Auftrag des Baumeisters und späteren Privatiers Georg Hainthaler durch den Baumeister Georg Guinin in der Zeit von 1889 bis 1890 errichtet. Obwohl Hainthaler das Objekt nur als Investition erbauen hat lassen, ließ er sich seine Innizialen in Stuck am Erker unterhalb dessen Haube anbringen lassen. | ||
== Baudenkmäler am Einlass zur Altstadt== | == Baudenkmäler am Einlass zur Altstadt== | ||
Aktuelle Version vom 25. März 2026, 23:15 Uhr
| Am Einlaß Schiffertor, Einlaß
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|---|---|---|
| Straße in München | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | München | |
| Altstadt-Lehel | Angerviertel | |
| PLZ | 80469 | |
| Name erhalten | 1829 Erstnennung[1] | |
| Anschlussstraßen |
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| Querstraßen |
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| Plätze | keine | |
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| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | zu Fuß, Fahrrad, Kraftfahrzeug | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 80 m | |
| Straßennamenbücher | ||
| Straßen-ID | 00143 | |
Am Einlaß ist eine kurze Straße in der Altstadt, die von der Blumenstraße zur Ecke Rumfordstraße / Müllerstraße führt, sie wurde 1829 nach dem ehemals dort befindlichen Einlasstor benannt, das ein nach Torschluss mögliches Passieren der Stadtmauer in die Stadt erlaubte.
Interessant hier die Bekanntmachung vom 9. November 1869: Derjenige Teil der Müllerstraße, welcher zunächst der Rumfordstraße gegen die Blumenstraße sich hinzieht, erhielt wieder die alte Benennung -Am Einlaß-. Dies erklärt auch, warum dieser Name nicht in den Adressbüchern der Stadt von vor 1869 zu finden ist.
Am Einlass um 1820. Nach Carl August Lebschée im Jahre 1866
Das Straßenbild der ca. 80 m kurzen Straße wird von einigen denkmalgeschützten Wohngebäuden bestimmt. Das Haus Nummer 1 wurde als Erweiterung des an der Blumenstraße und der Utzschneiderstraße errichteten Lebold-Blocks gebaut.
Das Haus Nummer 2, ein viergeschossiges Wohngebäude, sollte nach Kriegsschäden aus dem Zweiten Weltkrieg 1948 und 1961 wieder instandgesetzt werden. 1978 wurde es abgerissen. Die ehemalige Tankstelle vor dem Haus Nr. 2 wird seit ihrer Stilllegung 1992 als zusätzlicher Spielort des Teamtheaters genutzt, das im Haus Nr. 4 seinen Hauptsitz hat.
Das Haus Nummer 3a. Das über Eck mit der Rumfordstraße gestellte, hochaufragende Mietshaus mit Türmchen über dem Erker beherbergte im Erdgeschoß vormals eine Gaststätte, zunächst unter dem Namen Café Mikado. Mitte der 1950er Jahre eröffnen die neuen Eigentümer, die Gebrüder Sindersberger, darin einen längst geschlossenen Laden für Tapeziererbedarf. Noch heute zeugt das Firmenschild an der Fassade von dessen Existenz. Das Haus wurde im Auftrag des Baumeisters und späteren Privatiers Georg Hainthaler durch den Baumeister Georg Guinin in der Zeit von 1889 bis 1890 errichtet. Obwohl Hainthaler das Objekt nur als Investition erbauen hat lassen, ließ er sich seine Innizialen in Stuck am Erker unterhalb dessen Haube anbringen lassen.
Baudenkmäler am Einlass zur Altstadt
Offizielle Baudenkmäler sind die Nummern
- Am Einlaß 1; Wohn- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, um 1860; Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Blumenstr. 3. Dort eine Gedenktafel an das 1844 abgebrochene Äußere Einlasstor erinnernd.
- Am Einlaß 3 a; Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1889-90 von Georg Guinin
- Am Einlaß 4/5; Mietshaus in Ecklage, klassizistisch, 1823 von Josef Höchl
Lage
>> Geographische Lage von "Am Einlaß" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org
Siehe auch
Einzelnachweise
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Das Thema "Am Einlaß" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Am Einlaß.
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