Gasthaus Isarthor: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Gasthaus Isarthor''' ist ein Münchner Traditionswirtshaus im [[Lehel]] mit gut bürgerlich-bayerischer Küche. Inhaber ist Robert Zitzlsperger. | Das '''Gasthaus Isarthor''' ist ein Münchner Traditionswirtshaus im [[Lehel]] mit gut bürgerlich-bayerischer Küche. Inhaber ist Robert Zitzlsperger. | ||
Ende 1903<ref>Adressbuch 1904, resp. November 1903 erstmals Fa. Wagner als Eigentümer gelistet.</ref> erwirbt die Wagner Brauerei zum Augustiner das Gebäude, damals die Kanalstraße Nummer 68, von der Witwe Maria Schwärzel, Gattin des ehemaligen Gastwirts, Franz Schwärzl. Im Herbst des Jahres 1905<ref>Adtressbuch 1906, resp. November 1905, erstmals wird der Name des Gasthauses aufgeführt.</ref> wird das Gasthaus zum Isartorplatz eröffnet. Der erste Gastwirt, ''Restaurateur' ist Martin Rottmüller<ref>Adressbuch 1906. Adressbuch 1910, | Ende 1903<ref>Adressbuch 1904, resp. November 1903 erstmals Fa. Wagner als Eigentümer gelistet.</ref> erwirbt die Wagner Brauerei zum Augustiner das Gebäude, damals die Kanalstraße Nummer 68, von der Witwe Maria Schwärzel, Gattin des ehemaligen Gastwirts, Franz Schwärzl. Im Herbst des Jahres 1905<ref>Adtressbuch 1906, resp. November 1905, erstmals wird der Name des Gasthauses aufgeführt.</ref> wird das Gasthaus zum Isartorplatz eröffnet. Der erste Gastwirt, ''Restaurateur'' ist Martin Rottmüller<ref>Adressbuch 1906. Adressbuch 1910, November 1909, neuer Wirt, Xaver Freihart, Adresse nun Kanalstraße 2.</ref>. | ||
Das Wirtshaus befindet sich in einem [[Neubarock]]bau mit flachem Eckerker und {{WL2|Zwerchhaus}}. Es wurde 1895/1896 von [[Max Ostenrieder]] aufgestockt und umgebaut. [[Ferdinand Schmid]] ließ das Gebäude als Vorsitzender [[Edith Haberland-Wagner|Edith-Haberland-Wagner-Stiftung]] 2007 sanieren. Das gesamte Gebäude ist denkmalgeschützt. | Das Wirtshaus befindet sich in einem [[Neubarock]]bau mit flachem Eckerker und {{WL2|Zwerchhaus}}. Es wurde 1895/1896 von [[Max Ostenrieder]] aufgestockt und umgebaut. [[Ferdinand Schmid]] ließ das Gebäude als Vorsitzender der [[Edith Haberland-Wagner|Edith-Haberland-Wagner-Stiftung]] 2007 sanieren. Das gesamte Gebäude ist denkmalgeschützt. | ||
Einmal jährlich findet hier das ''Fortunabrunnenfest'' statt, benannt nach dem [[Fortuna-Brunnen]] am [[Isartor]]. | Einmal jährlich findet hier das ''Fortunabrunnenfest'' statt, benannt nach dem [[Fortuna-Brunnen]] am [[Isartor]]. | ||
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Aktuelle Version vom 12. April 2026, 09:12 Uhr
Das Gasthaus Isarthor ist ein Münchner Traditionswirtshaus im Lehel mit gut bürgerlich-bayerischer Küche. Inhaber ist Robert Zitzlsperger.
Ende 1903[1] erwirbt die Wagner Brauerei zum Augustiner das Gebäude, damals die Kanalstraße Nummer 68, von der Witwe Maria Schwärzel, Gattin des ehemaligen Gastwirts, Franz Schwärzl. Im Herbst des Jahres 1905[2] wird das Gasthaus zum Isartorplatz eröffnet. Der erste Gastwirt, Restaurateur ist Martin Rottmüller[3].
Das Wirtshaus befindet sich in einem Neubarockbau mit flachem Eckerker und ZwerchhausW. Es wurde 1895/1896 von Max Ostenrieder aufgestockt und umgebaut. Ferdinand Schmid ließ das Gebäude als Vorsitzender der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung 2007 sanieren. Das gesamte Gebäude ist denkmalgeschützt.
Einmal jährlich findet hier das Fortunabrunnenfest statt, benannt nach dem Fortuna-Brunnen am Isartor.
Adresse
Kanalstraße 2
80538 München
☎ : 089 227753
@ : info@gasthaus-isarthor.de
- Öffnungszeiten
- täglich 10 – 1 Uhr
Quellen und Literatur
- Münz, Graf, Bauer: Zu Gast im Alten München. Hugendubel, München. (Gasthaus nicht gelistet.)
- J. L. Schlim: Max Ostenrieder - Ein Münchner Architekt an der Schwelle zur Neuzeit. Volk Verlag, München, 2018. (Gebäude micht aufgeführt.)
- Habel, Hallinger, Weski: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München. Teilband 2 von 3. Lipp Verlag, München 2004. (S.350 Kanalstraße 2.)
Weblinks
www.gasthaus-isarthor.de, offizielle Website
Gasthaus Isarthor bei FacebookW- Gasthaus Isarthor (München), stadtgui.de