Ratzingerplatz: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Ratzingerplatz''' in [[München]]-[[Sendling]] liegt an der Kreuzung der [[Boschetsrieder Straße]] (in Insellage) mit der [[Aidenbachstraße]].
Der '''Ratzingerplatz''' in [[München]]-[[Sendling]] liegt an der Kreuzung der [[Boschetsrieder Straße]] (in Insellage) mit der [[Aidenbachstraße]].


Er wurde 1931 nach dem Generalleutnant '''{{WL2|Moritz Ratzinger}}''' (1849–1930) benannt. Der spätere Papst {{WL2|Joseph Ratzinger}} war zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt.
Der Platz wurde 1931 nach dem Generalleutnant '''{{WL2|Moritz Ratzinger}}''' (1849–1930) benannt. Der spätere Papst {{WL2|Joseph Ratzinger}} war zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt.


== Ehemalige Tram-Südwestnetz ==
== Ehemalige Tram-Südwestnetz ==
Die Linie 16 nach Fürstenried West hatte hier seit 1964 eine Haltestelle mit Tram-Betriebshof an der [[Hofmannstraße]], später wurde am Ratzingerplatz an dessen Wendeschleife sogar eine Endstation für die Linie 26 eingerichtet. Die Trambahnlinie wurde nach Eröffnung der U3 nach Fürstenried aufgegeben.
Die Linie 16 nach Fürstenried West hatte hier seit 1964 eine Haltestelle mit Tram-Betriebshof an der [[Hofmannstraße]], später wurde am Ratzingerplatz an dessen Wendeschleife sogar eine Endstation für die Linie 26 eingerichtet. Die Trambahnlinie wurde nach Eröffnung der U3 nach Fürstenried aufgegeben.
Durch den Bau der [[Straßenbahn-Westtangente]], über die Anbindung von Laim herüberführend, wird der Ratzingerplatz vermutlich Ende der [[2020er]]-Jahre wieder von Trambahnen durchquert. Eine Haltestelle Ratzingerplatz wird es dort nicht mehr geben.
Durch den Bau der [[Straßenbahn-Westtangente]], über die Anbindung von Laim herüberführend, wird der Ratzingerplatz vermutlich Ende der [[2020er]]-Jahre wieder von Trambahnen durchquert. Eine Haltestelle Ratzingerplatz wird es dort nicht mehr geben.
Nach der Einstellung des Trambahn-Betriebs blieb der Platz eine Verkehrsbrache. Die Leser der [[Abendzeitung]] kürten ihn 2008 zum hässlichsten Platz der Stadt.<ref>Abendzeitung: [https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/ratzingerplatz-ist-der-oedeste-ort-art-81034 Ratzingerplatz ist der ödeste Ort], 24. August 2008</ref>


== Bilderbogen ==
== Bilderbogen ==

Aktuelle Version vom 1. März 2026, 16:22 Uhr

Ratzingerplatz
Straße in München
Ratzingerplatz
Ratzingerplatz
Erklärungsschildchen
Basisdaten
Ort München
Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln Obersendling
PLZ 81379
Name erhalten 1931 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Boschetsrieder Straße Aidenbachstraße Steinmetzstraße
München S.jpg / München U.png
 
München U3.jpg Aidenbachstraße
Bus.png
 
51 63
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge, ÖPNV
Technische Daten
Straßenlänge 106 m Durchmesser
Straßennamenbücher
(2016), Dollinger S. 257
Straßen-ID 03759

Der Ratzingerplatz in München-Sendling liegt an der Kreuzung der Boschetsrieder Straße (in Insellage) mit der Aidenbachstraße.

Der Platz wurde 1931 nach dem Generalleutnant Moritz RatzingerW (1849–1930) benannt. Der spätere Papst Joseph RatzingerW war zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt.

Ehemalige Tram-Südwestnetz

Die Linie 16 nach Fürstenried West hatte hier seit 1964 eine Haltestelle mit Tram-Betriebshof an der Hofmannstraße, später wurde am Ratzingerplatz an dessen Wendeschleife sogar eine Endstation für die Linie 26 eingerichtet. Die Trambahnlinie wurde nach Eröffnung der U3 nach Fürstenried aufgegeben. Durch den Bau der Straßenbahn-Westtangente, über die Anbindung von Laim herüberführend, wird der Ratzingerplatz vermutlich Ende der 2020er-Jahre wieder von Trambahnen durchquert. Eine Haltestelle Ratzingerplatz wird es dort nicht mehr geben.

Nach der Einstellung des Trambahn-Betriebs blieb der Platz eine Verkehrsbrache. Die Leser der Abendzeitung kürten ihn 2008 zum hässlichsten Platz der Stadt.[2]

Bilderbogen

„Heimleuchten“ – eine Kunstinstallation im Jahr 2016

Die Kunstinstallation auf dem Ratzingerplatz war eine Ausstellung.

Es ist jetzt eine Bühne für eine Kunstaktion von Stefanie Unruh – das ehemalige Tram-Wartehäuschen auf dem Ratzingerplatz. Im Rahmen der diesjährigen Reihe „München – dezentral“ wird Kunst im öffentlichen Raum installiert. Die Künstlerin hat fünfzehn verschiedene, teils farbige Gartenlampen auf dem Dach des früheren Tram-Wartehäuschens (Linie 8) ans Stromnetz angeschlossen. Jeweils zum Sonnenuntergang werden die Leuchten mit einer Zeitschaltuhr in Betrieb gesetzt. Einige Außenleuchten erinnern an Wohnzimmerlampen, andere an Straßenlaternen. Die Licht-Skulptur soll für die Passanten auf dem Heimweg eine surreal-wohnliche Atmosphäre auf den Platz zaubern.

(Stefanie Unruh)[3]

Lage

>> Geographische Lage von "Ratzingerplatz" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org

In der Nähe:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stadtgeschichte München: Ratzingerplatz
  2. Abendzeitung: Ratzingerplatz ist der ödeste Ort, 24. August 2008
  3. Stefanie Unruh: Heimleuchten