Bahnstrecke München-Garmisch-Partenkirchen: Unterschied zwischen den Versionen
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Der [[Starnberger See]] wird im gleichnamigen Ort erreicht. Der Bahnhof von Starnberg, von dem aus die [[Alpen]] sichtbar sind, liegt direkt an der Uferpromenade. Westlich des Sees führt die Strecke nach [[Tutzing]], wo sich der [[Tutzing#S-Bahnhof|Endbahnhof]] der [[S6]] befindet. Außerdem beginnt hier die eingleisige, elektrifizierte Bahnstrecke nach [[Kochel am See]]. Nach Tutzing ist die Strecke noch für circa 1,5 Kilometer zweigleisig, bis bei Unterzeismering die ''Kochelseebahn'' von ihr abzweigt. | Der [[Starnberger See]] wird im gleichnamigen Ort erreicht. Der Bahnhof von Starnberg, von dem aus die [[Alpen]] sichtbar sind, liegt direkt an der Uferpromenade. Westlich des Sees führt die Strecke nach [[Tutzing]], wo sich der [[Tutzing#S-Bahnhof|Endbahnhof]] der [[S6]] befindet. Außerdem beginnt hier die eingleisige, elektrifizierte Bahnstrecke nach [[Kochel am See]]. Nach Tutzing ist die Strecke noch für circa 1,5 Kilometer zweigleisig, bis bei Unterzeismering die ''Kochelseebahn'' von ihr abzweigt. | ||
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Kurz vor [[Weilheim]] erreicht die eingleisige, nicht elektrifizierte [[Ammerseebahn]] die Strecke. Südlich des [[Weilheim|Bahnhofes von Weilheim]] zweigt die ebenfalls eingleisige und nicht elektrifizierte ''Bahnstrecke Weilheim–Peißenberg'' ab. Vorbei an der Station Huglfing erreicht die Strecke Uffing, von wo aus man den [[Staffelsee]] sehen kann. | Kurz vor [[Weilheim]] erreicht die eingleisige, nicht elektrifizierte [[Ammerseebahn]] die Strecke. Südlich des [[Weilheim|Bahnhofes von Weilheim]] zweigt die ebenfalls eingleisige und nicht elektrifizierte ''Bahnstrecke Weilheim–Peißenberg'' ab. Vorbei an der Station Huglfing erreicht die Strecke Uffing, von wo aus man den [[Staffelsee]] sehen kann. | ||
In [[Murnau]] zweigt die [[Ammergaubahn]] nach [[Oberammergau]] ab, die die Hauptstrecke südlich des [[Bahnhof Murnau|Bahnhofes]] mit einem [[Überwerfungsbauwerk]] überquert. Bis Hechendorf ist die Bahnstrecke nun wieder ein kurzes Stück zweigleisig. | In [[Murnau]] zweigt die [[Ammergaubahn]] nach [[Oberammergau]] ab, die die Hauptstrecke südlich des [[Bahnhof Murnau|Bahnhofes]] mit einem [[Überwerfungsbauwerk]] überquert. Bis Hechendorf ist die Bahnstrecke nun wieder ein kurzes Stück zweigleisig. | ||
Zwischen Hechendorf und Ohlstadt erreicht die Bahnlinie erstmals die [[Loisach]], die sie bis zum Streckenende mehrmals überqueren wird. Von nun an führt die Strecke an den [[Alpen|Bayerischen Voralpen]] entlang und führt durch die vom Tourismus geprägte ''Alpenregion''. Das Loisachtal wird südlich von Eschenlohe erreicht. | Zwischen Hechendorf und Ohlstadt erreicht die Bahnlinie erstmals die [[Loisach]], die sie bis zum Streckenende noch mehrmals überqueren wird. Von nun an führt die Strecke an den [[Alpen|Bayerischen Voralpen]] entlang und führt durch die vom [[Tourismus]] geprägte ''Alpenregion''. Das Loisachtal wird südlich von Eschenlohe erreicht. | ||
Nach insgesamt 100,6 Kilometern erreicht die Bahnlinie schließlich den [[Garmisch-Partenkirchen#Bahnhof Garmisch-Partenkirchen|Endbahnhof Garmisch-Partenkirchen]], wo sich mit Sicht auf [[Karwendelgebirge|Karwendel]]- und [[Wettersteingebirge]] die ''Mittenwaldbahn'' anschließt. | Nach insgesamt 100,6 Kilometern erreicht die Bahnlinie schließlich den [[Garmisch-Partenkirchen#Bahnhof Garmisch-Partenkirchen|Endbahnhof Garmisch-Partenkirchen]], wo sich mit Sicht auf [[Karwendelgebirge|Karwendel]]- und [[Wettersteingebirge]] die ''Mittenwaldbahn'' anschließt. | ||
Version vom 6. April 2020, 21:04 Uhr
Die Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen ist eine inzwischen elektrifizierte Hauptstrecke der Eisenbahn vom Münchner Hauptbahnhof über Starnberg und Murnau nach Garmisch-Partenkirchen.
Streckenbeschreibung
Die Strecke beginnt am Starnberger Flügelbahnhof, heute bahntechnisch als München Hbf - Gleis 27–36 bezeichnet. Von dort aus führt sie zusammen mit der Allgäubahn und der Bahnstrecke München-Augsburg zum Bahnhof Pasing, wo sich die genannten Strecken teilen. Bis Gauting wird die Strecke nun von parallel verlaufenden Gleisen der S-Bahn-Linie S6 begleitet, danach wird die Strecke bis Tutzing von beiden benutzt. Zwischen dem S-Bahn-Haltepunkt Stockdorf und Starnberg führt die Bahnlinie durch die Wälder entlang der Würm.
Der Starnberger See wird im gleichnamigen Ort erreicht. Der Bahnhof von Starnberg, von dem aus die Alpen sichtbar sind, liegt direkt an der Uferpromenade. Westlich des Sees führt die Strecke nach Tutzing, wo sich der Endbahnhof der S6 befindet. Außerdem beginnt hier die eingleisige, elektrifizierte Bahnstrecke nach Kochel am See. Nach Tutzing ist die Strecke noch für circa 1,5 Kilometer zweigleisig, bis bei Unterzeismering die Kochelseebahn von ihr abzweigt.
Kurz vor Weilheim erreicht die eingleisige, nicht elektrifizierte Ammerseebahn die Strecke. Südlich des Bahnhofes von Weilheim zweigt die ebenfalls eingleisige und nicht elektrifizierte Bahnstrecke Weilheim–Peißenberg ab. Vorbei an der Station Huglfing erreicht die Strecke Uffing, von wo aus man den Staffelsee sehen kann.
In Murnau zweigt die Ammergaubahn nach Oberammergau ab, die die Hauptstrecke südlich des Bahnhofes mit einem Überwerfungsbauwerk überquert. Bis Hechendorf ist die Bahnstrecke nun wieder ein kurzes Stück zweigleisig.
Zwischen Hechendorf und Ohlstadt erreicht die Bahnlinie erstmals die Loisach, die sie bis zum Streckenende noch mehrmals überqueren wird. Von nun an führt die Strecke an den Bayerischen Voralpen entlang und führt durch die vom Tourismus geprägte Alpenregion. Das Loisachtal wird südlich von Eschenlohe erreicht.
Nach insgesamt 100,6 Kilometern erreicht die Bahnlinie schließlich den Endbahnhof Garmisch-Partenkirchen, wo sich mit Sicht auf Karwendel- und Wettersteingebirge die Mittenwaldbahn anschließt.
Alternativ kann man dort zur Außerfernbahn und zur Zugspitzbahn zu weiteren alpinen Zielen umsteigen.
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