Starnberger See

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Daten
Name: Starnberger See
Lage: bayer. Alpenvorland
max. Länge: 21,3 km
Breite: 3–5 km
Fläche: 57,2 km²
maximale Tiefe: 127,7 m
Zuflüsse: 6 (unterirdisch)
Abflüsse: 1 (Würm)
Höhe über NN: 596 m
Größere Orte am Ufer: Starnberg, Ammerland,
Seeshaupt, Tutzing,
Possenhofen
Besonderheiten: wasserreichster und
einer der tiefsten
Seen Deutschlands

Der Starnberger See liegt südwestlich von München im Freistaat Bayern und ist auf Grund seiner sehr großen Durchschnittstiefe der wasserreichste See Deutschlands, wenn man vom Bodensee (der ein Drei-Länder-See ist) einmal absieht. Vor dem westlichen Ufer, südlich von Possenhofen liegt eine kleine Insel, die Roseninsel.

Ursprünglich hieß er eigentlich Würmsee nach dem Fluss Würm, der bei Starnberg den einzigen Abfluss des Sees bildet. Offiziell wird er erst seit 1965 Starnberger See genannt. Er zählt zum Fünf-Seen-Land: Starnberger See, Ammersee, Pilsensee, Wörthsee und Weßlinger See.

Der See wurde durch einen Gletscher der Würmeiszeit ausgeschoben, der durch seinen Abfluss später dann auch das Würmtal formte. Aussichtspunkte auf den umgebenden Moränen sind beispielsweise die Ilkahöhe in Tutzing oder der Bismarckturm bei Berg. Unwettervorhersagen treffen bei diesem See wegen seiner besonderen Lage oft nicht zu.

Bekannt geworden ist der See auch durch den tragischen Tod König Ludwigs II. 1886 in Berg. Daran erinnern noch heute die Votivkapelle und ein Holzkreuz im See.

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Wilhelm Trübner: Aussicht über den Starnberger See, 1911 (Sichtachse Niederpöcking - Berg)

Orte

Niederpöcking liegt am Westtufer des Starnberger Sees zwischen dem südliche Ortsrand von Starnberg und dem so genannten Sissi-Schloss Possenhofen.

In den Jahren 1853 und 1866 wurde mit dem Bau einer Villenkolonie direkt am Ufer des Starnberger Sees begonnen. Zu den ersten Besitzern gehörten vermögende Kaufleute und Kunstschaffende aus München wie Angelo Knorr, August Ferdinand Zenetti, Ferdinand und Oskar von Miller, Karl Freiherr von Perfall, Oskar von Boyen und Moritz von Schwind. Zwei dieser alten Villen dienen heute als renommierte Tagungsstätten.


Weblinks

Siehe auch


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