Oskar von Miller

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Oskar von Miller (* 7. Mai 1855 in München; † 9. April 1934 ebenda) war ein Ingenieur und ist heute vor allem als Begründer des Deutschen Museums in München bekannt. Es ist das führende Technikmuseum Deutschlands.

Oskar von Miller stammt aus einer renommierten Münchner Künstler- und Technikerfamilie. Sein Vater Ferdinand von Miller leitete die königliche Erzgießerei (z.B. wurde 1850 die "Bavaria" für die Theresienhöhe dort gegossen). Oskars Bruder Ferdinand war Direktor der Münchner Kunstakademie. Aus Oskar von Millers Ehe stammen vier Kinder. Sohn Rudolf hat sich zeitlebens für das Deutsche Museum eingesetzt und das Ingenieurbüro Oskar von Miller weitergeführt.

  • 1882 organisierte Miller die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Glaspalast in München
  • 1884 baute Miller in München das erste Elektrizitätswerk in Deutschland (Elektrizität in München)
  • Er trieb den Aufbau eines gesamtbayerischen Elektrizitätsnetzes voran
  • 1890 gründete er ein Ingenieurbüro für Energiewirtschaft
  • 1903 wird auf seine Anregung das "Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik" gegründet
  • 1906 wurden erste Ausstellungen des Deutschen Museums in provisorischen Räumen gezeigt
  • 1924 das WalchenseekraftwerkW, das damals größte Speicherkraftwerk der Welt, von ihm geplant und unter seiner Leitung gebaut.

Beigesetzt wurde Miller im Familiengrab an der Winthirkirche.

Ehrungen

1930 erhielt er die Ehrenbürgerschaft der Stadt München. Nach ihm wurde 1955 ein Teil des Altstadtrings und das Oskar-von-Miller-Gymnasium benannt. Seine Büste steht in der Ruhmeshalle. Seit 2009 gibt es an der Technischen Universität München den Oskar von Miller-Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation.

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