Scheidplatz

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Die gemütlichste Stelle am Scheidplatz: Zum Holzwurm

Der Scheidplatz in Schwabing-West wurde in den Jahren 1958 bis 1959 im Zuge der Verlängerung der Trambahnlinie vom Kurfürstenplatz in Richtung Georgenschwaige mit Anbindung zum Kölner Platz dort angelegt, und ist benannt nach Karl Friedrich Scheid, Oberarzt am Schwabinger Krankenhaus. Scheid verhandelte am Kriegsende 1945 mit den Amerikanern über eine Übergabe des Krankenhauses bzw. dessen Notquartiers in Tegernsee. Kurz danach wurde er von der SS aus dem Hinterhalt erschossen.

Als Scheidplatz bezeichnet man den Platz am Schnittpunkt der Belgradstraße mit der Parzivalstraße. Auf diesem kleinen Platz steht ein kleiner Kiosk Zum Holzwurm, ein ehemaliges Stationshaus der dort im Jahr 1959 eröffneten ersten Wendeschleife der Tram, und es gibt Parkmöglichkeiten für Pkws. Allgemeinhin wird die Bezeichnung aber auch auf die neue Wendeschleife der Tram, 1972 eröffnet, im östlichen Teil des Luitpoldparks angewendet.

U-Bahnhof

Der vierspurige angelegte U-Bahnhof wurde mit der U-Bahn zum Olympiazentrum am 8. Mai 1972 eröffnet. Dort verkehren die U2, U3 und U8.

Christophorus am Scheidplatz
Ein P-Wagen auf der Linie 28 wartet auf seine Weiterfahrt. Aufn.2014

Trambahnhaltestelle

Die vom kleinen Scheidplatz hierher verlegte Trambahn-Wendeschleife wurde am 4. Mai 1972 eröffnet. Sie dient als End- und Startpunkt der Trambahnlinien 12 und 28. Seit dem Neubau der Schleife endet die einst bis zum Stadtteil Hasenbergl, Endhaltestelle am Goldschmiedplatz, geführte Tramlinie (damals u.a. auch die Linie 8) hier. Es führt von dort auch ein Betriebsgleis durch die Parzivalstraße zur Anbindung der Trambahnlinie 23 an das Schienennetz.

Kunst im öffentlichen Raum

Weblinks

Lage

>> Geographische Lage von Scheidplatz im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)