Paul Heyse

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Dr. Paul Johann Ludwig von Heyse (* 15.3.1830 in Berlin; † 2.4.1914 in München) war Schriftsteller.

Der Dichter Emanuel Geibel überredete den bayerischen König Maximilian II., Paul Heyse mit einer hohen Pension nach München zu holen. Heyse erhielt 1854 eine Professur in romanischer Philologie, hielt jedoch niemals an der Universität eine Vorlesung. Er wohnte von 1874 bis zu seinem Tod in der sog. Heyse-Villa in der Luisenstraße 22, einem Neorenaissancebau neben der Glyptothek.

1910 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, wurde geadelt und Ehrenbürger der Stadt München.

Weblinks

  • 2013 fand eine kleine Ausstellung über das Geistesleben in der Stadt in der U-Bahn-Galerie statt: "Die literarischen Geister der Maxvorstadt“. Die Begleitausstellung zur 2. "Maxvorstädter Vorlesung“ an der LMU dauerte vom 6.11. bis 13.12.2013. (Als Paul Heyse nach München kam, fand er nach eigenem Bekunden eine "unliterarische Stadt" vor. Die Situation änderte sich jedoch rasch: Mit Heyse und den "Nordlichtern" wurden Salons zu einem wichtigen Treffpunkt. Um 1900 suchten die Bohemiens nach Alternativen und fanden sie in Künstlerkneipen, Cafés, Ateliers und Wohngemeinschaften. Buchhandlungen, Kabaretts und das Theater blühte.)
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