Autobahndirektion Südbayern

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Die Autobahndirektion Südbayern ist eine Behörde des Freistaats Bayern, auch wenn die Straßen dem Bund zuzurechnen sind. Die Vorläuferin wurde 1933 in der Arnulfstr. 19 als Oberste Bauleitung für die Kraftbahn München - Landesgrenze (Salzburg) gegründet, der heutigen BAB 8.. Erster Leiter war der Reichsbahnoberrat Friedrich Doll. Sie übernimmt heute Aufgaben rund um den Neubau und Unterhalt der südbayerischen Bundesautobahnen (BAB). Über die Jahre wurde diese Behörde mehrmals umbenannt und umstrukturiert:

  • ab 1935 Oberste Bauleitung der Reichsautobahnen München
  • ab 1945 Verwaltung der Autobahnen in Bayern
  • ab 1949 Straßenbauamt 8Autobahnen) München
  • ab 1950 Autobahnamt München
  • ab 1973 Autobahndirektion München
  • seit 1978 Autobahndirektion Südbayern

Die Autobahndirektion Südbayern hat ca. 300 MitarbeiterInnen und betreut über 1.100 km Autobahnen, fast 1.900 Brücken und 12 Tunnelbauwerke.

Seidlstraße

Die Hauptverwaltung ist seit 1945 in der Seidlstraße (Nr. 7 bis 11) im Stadtteil Maxvorstadt unter gebracht. Der lang gestreckte und reich gegliederte neubarocke Bau wurde laut Inschrift am Balkongitter des Portals 1901 als Wohnhaus dem Entwurf von Architekt Emanuel von Seidl errichtet.

Die Bauaufgaben sind an 3 Dienststellen ausgelagert.

Autobahnmeistereien

Der laufende Unterhalt und der Winterdienst werden von 23 Straßen-/Autobahnmeistereien aus abgewickelt. 2 Autobahnmeistereien befinden sich in Obermenzing und in Freimann. Zu Freimann gehören auch die Betriebszentrale, die Verkehrszentrale und die Fernmeldemeisterei, die ganz Südbayern fachspezifisch abdecken.

Weblinks

Wikipedia.png
Das Thema "Autobahndirektion Südbayern" ist aufgrund der überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.
Erreichbar über diesen Link: Autobahndirektion Südbayern.