Hinterbrühler See: Unterschied zwischen den Versionen
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Der zunächst "Isarsee" genannte Wassergraben entstand im Laufe des Jahres 1909, und konnte noch im Dezember des Jahres zum Schlittschuhlaufen geöffnet werden. Ein Zeitungsdartikel vom 17. Dezember 1909; ''See an der Hinterbrühl (Bei München): Der neugeschaffene prächtige See in den Anlage nächst der Hinterbrühl (Isartal) ist nunmehr spiegelglatt gefroren und bietet herrliche Gelegenheit für Eislauf und Eisschießen.'' Noch während der Isarregulierungsarbeiten wurde die damalige Baustelle Ende April 1907 von einem zerstörerischen Hochwasser getroffen. Der See entstand im Zuge dieser Veränderungen am Isarlauf, Umbau in den gefassten [[Isarkanal]] und den dort abzweigenden [[Ländkanal]] zur [[Floßlände]]. Der aus einem Altwasser der [[Isar]] entstandene See wurde durch Kiesausbaggerungen für die Dämme des Kanals vergrößert. Das Gewässer wird über ein Betonrohr vom Ländkanal gespeist und hat zwei Abflüsse dorthin; im See liegt eine kleine Insel, die über einen Holzsteg erreichbar ist. | |||
Der Hinterbrühler See ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer zum Rudern und im Winter zum {{WL2|Eisstockschießen}} und [[Eislaufen|Schlittschuhlaufen]]. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich der Gasthof [[Hinterbrühl am See]]. Am Südende befindet sich die Statue [[Der Isarflößer]]. Der Hinterbrühler See ist Landschaftsschutzgebiet. | Der Hinterbrühler See ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer zum Rudern und im Winter zum {{WL2|Eisstockschießen}} und [[Eislaufen|Schlittschuhlaufen]]. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich der Gasthof [[Hinterbrühl am See]]. Am Südende befindet sich die Statue [[Der Isarflößer]]. Der Hinterbrühler Park in dem sich der See befindet ist seit der Ausweitung der Wasserfläche im Jahr 1966 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Sommer besteht ein Badeverbot. | ||
Das Gebiet ist entlang der [[Zentralländstraße]] mit einer Haltestelle unweit der Gaststätte Hinterbrühl mit dem Anschluss vom [[U-Bahnhof Thalkirchen (Tierpark)]], oder mit der Verbindung über den [[S-Bahn]]hof [[Solln]], durch die Buslinie {{ÖPNV|135}} erschlossen. | |||
[[Datei:Muehinterbruehlsee012014.jpg|thumb|Ein Eispanzer bedeckt den See im Winter 2014]] | |||
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Aktuelle Version vom 9. März 2026, 21:46 Uhr
Der Hinterbrühler See ist ein kleiner See in Thalkirchen.
Der zunächst "Isarsee" genannte Wassergraben entstand im Laufe des Jahres 1909, und konnte noch im Dezember des Jahres zum Schlittschuhlaufen geöffnet werden. Ein Zeitungsdartikel vom 17. Dezember 1909; See an der Hinterbrühl (Bei München): Der neugeschaffene prächtige See in den Anlage nächst der Hinterbrühl (Isartal) ist nunmehr spiegelglatt gefroren und bietet herrliche Gelegenheit für Eislauf und Eisschießen. Noch während der Isarregulierungsarbeiten wurde die damalige Baustelle Ende April 1907 von einem zerstörerischen Hochwasser getroffen. Der See entstand im Zuge dieser Veränderungen am Isarlauf, Umbau in den gefassten Isarkanal und den dort abzweigenden Ländkanal zur Floßlände. Der aus einem Altwasser der Isar entstandene See wurde durch Kiesausbaggerungen für die Dämme des Kanals vergrößert. Das Gewässer wird über ein Betonrohr vom Ländkanal gespeist und hat zwei Abflüsse dorthin; im See liegt eine kleine Insel, die über einen Holzsteg erreichbar ist.
Der Hinterbrühler See ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer zum Rudern und im Winter zum EisstockschießenW und Schlittschuhlaufen. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich der Gasthof Hinterbrühl am See. Am Südende befindet sich die Statue Der Isarflößer. Der Hinterbrühler Park in dem sich der See befindet ist seit der Ausweitung der Wasserfläche im Jahr 1966 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Sommer besteht ein Badeverbot.
Das Gebiet ist entlang der Zentralländstraße mit einer Haltestelle unweit der Gaststätte Hinterbrühl mit dem Anschluss vom U-Bahnhof Thalkirchen (Tierpark), oder mit der Verbindung über den S-Bahnhof Solln, durch die Buslinie 135 erschlossen.
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Das Thema "Hinterbrühler See" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Hinterbrühler See.
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