Kommunalwahl 2026: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Kommunalwahl 2026''' findet am 8. März 2026 statt. Sie umfasst die Oberbürgermeisterwahl, die Stadtratswahl und die Wahl zu den Bezirksausschüssen.
Die '''Kommunalwahl 2026''' findet am 8. März 2026 statt. Sie umfasst die Oberbürgermeisterwahl, die Stadtratswahl und die Wahl zu den Bezirksausschüssen.
Für die Durchführung der Wahl hat die Stadtverwaltung mehr als 14.000 Wahlhelfer gefunden. Viele haben sich freiwillig gemeldet, andere werden von den Parteien entsandt (damit nicht nur politische Gegner auszählen), andere sind städtische Beamte. Beamte erhalten für die Tätigkeit einen oder zwei Tage frei, andere Wahlhelfer werden je nach Dauer der Auszählung mit bis zu 180,- € entschädigt<ref>Landeshauptstadt München: [https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:31633d81-7a0f-4483-9157-93fdf721f139/Entschaedigungssatzung.pdf Entschädigungssatzung] (.pdf-Datei)</ref>.


== Oberbürgermeisterwahl ==
== Oberbürgermeisterwahl ==

Version vom 9. Februar 2026, 14:29 Uhr

Die Kommunalwahl 2026 findet am 8. März 2026 statt. Sie umfasst die Oberbürgermeisterwahl, die Stadtratswahl und die Wahl zu den Bezirksausschüssen.

Für die Durchführung der Wahl hat die Stadtverwaltung mehr als 14.000 Wahlhelfer gefunden. Viele haben sich freiwillig gemeldet, andere werden von den Parteien entsandt (damit nicht nur politische Gegner auszählen), andere sind städtische Beamte. Beamte erhalten für die Tätigkeit einen oder zwei Tage frei, andere Wahlhelfer werden je nach Dauer der Auszählung mit bis zu 180,- € entschädigt[1].

Oberbürgermeisterwahl

Für die Oberbürgermeisterwahl wurden zugelassen:

Listennummer Bewerber Partei
1 Clemens Baumgärtner CSU
2 Prof. Dr. Michael Piazolo Freie Wähler
3 Markus Walbrunn AfD
4 Dominik Krause Bündnis 90/Die Grünen
5 Dieter Reiter SPD
6 Tobias Ruff ödp
7 Dr. Jörg Hoffmann FDP
8 Stefan Jagel Die Linke
9 Felix Sproll Volt
10 Philipp Drabinski Die Partei
12 Dirk Höpner München-Liste[2]
13 Richard Progl Bayernpartei
14 Christiane Pfau Bündnis Kultur

Alexander Bär (Tierschutz/Humanisten) und Christiane Briem (V-Partei) wurden aufgrund fehlender Unterstützungsunterschriften nicht zugelassen.

Stadtratswahlen

Für die Stadtratswahlen wurden zugelassen:

Listennummer Partei
1 Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU)
2 Freie Wähler München
3 Alternative für Deutschland (AfD)
4 Bündnis 90/Die Grünen
5 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
6 Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
7 Freie Demokratische Partei (FDP)
8 Die Linke
9 Volt Deutschland (Volt)
10 Die Partei
11 Rosa Liste München
12 München-Liste
13 Bayernpartei
14 Bündnis Kultur

Die Listenreihung bestimmt sich nach dem Wahlergebnis der vorhergehenden Landtagswahl.

Das Bündnis Sahra WagenknechtW, die Cannabis-Partei, die Generation München, die Münchner Liste für Frieden und Gerechtigkeit sowie die UWG Tierschutz und die V-Partei erhielten keine 1000 Unterstützungsunterschriften und wurden daher nicht zugelassen[3].

Zu den unerwarteten Stadtratskandidaten gehört der über 80-jährige Klatschjournalist Michael Graeter, der als Vorbild für „Baby Schimmerlos“ (Hauptperson aus Kir Royal) gilt. Er kandidiert auf der München-Liste. Auch der ehemalige FocusW-Chefredakteur Helmut MarkwortW kandidiert mit 89 Jahren für die FDP.

Ein AfD-Kandidat wurde ausgeschlossen, als bekannt wurde, dass er 2005 wegen Mord verurteilt worden war und erst wenige Jahre vorher auf Bewährung entlassen wurde[4][5].

Bezirksausschusswahlen

Für die Bezirksausschüsse treten in jedem Stadtbezirk unterschiedliche Parteien an. Kleinere Parteien sind daher u.U. nur in einzelnen Stadtbezirken vertreten.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Landeshauptstadt München: Entschädigungssatzung (.pdf-Datei)
  2. Die Rosa Liste München stellte keinen OB-Kandidaten auf, der Listenplatz 11 bleibt daher unbesetzt
  3. vgl. Landeshauptstadt München: Bekanntmachung der eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Stadtrats am 8. März 2026 bzw. Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge für die Wahl des Stadtrats in der Landeshauptstadt München am 8. März 2026
  4. Süddeutsche Zeitung, 6. Februar 2026: Politik in München: Die AfD und der Mörder (Bezahlschranke)
  5. idowa.de (Landshuter Zeitung / Straubinger Tagblatt), 6. Februar 2026: Für Wahl gesperrt: Further Mörder wollte für Münchner AfD antreten (Bezahlschranke)
Wahlen zum Münchner Stadtrat
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