Augustinerkloster: Unterschied zwischen den Versionen
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== Die Kichenausstattung == | |||
Aus dieser Zeit stammt das Altarbild aus dem Jahr 1585 von Jacopo Tintoretto. Derzeit als Leihgabe im Stift Haug zu betrachten. | Aus dieser Zeit stammt das Altarbild aus dem Jahr 1585 von Jacopo Tintoretto. Derzeit als Leihgabe im Stift Haug zu betrachten. | ||
Version vom 25. Januar 2026, 13:20 Uhr
1294 ließen sich die ersten Augustiner-Eremiten in München auf Wunsch des Freisingers Bischofs Emicho und des Herzogs Rudolf in einem Kloster nieder. Sie kamen aus Regensburg. Den Kern der ersten Niederlassung bildete eine Johannes-Kapelle und ein dazu gehöriges Wohnhaus auf dem so genannten "Haferfeld" unmittelbar außen vor dem Stadtgraben. Zugleich entstand daneben ein neuer Friedhof.
Das Augustinerkloster samt einer neuen Kirche wurde um 1315 im nach den Mönchen so genannten "Eremitenviertel" (später: "Kreuzviertel") fertiggestellt. Das heute dort befindliche Münchner Polizeipräsidium entspricht in seiner Ausdehnung dem ehemaligen Konvent-Trakt (Wohnbereich) und dem Klostergarten. 1328 betrieben die Mönche in diesem Kloster eine Brauerei, deren Nachfolgeinstitution heute als Augustiner-Bräu bekannt ist. 1341 folgt die Altarweihe des Kirchenchors.
Ab 1574 bestimmten aus Italien und Flandern stammende Augustiner-Eremiten die Mönchs-Bruderschaft. Von 1559 bis 1582 diente das Augustinerkloster auch der in München neuen Gesellschaft Jesu als Konvent.
Die Kichenausstattung
Aus dieser Zeit stammt das Altarbild aus dem Jahr 1585 von Jacopo Tintoretto. Derzeit als Leihgabe im Stift Haug zu betrachten.
Zwei andere Klöster lagen in jener Zeit im Norden, das der Franziskaner, und im Süden, das der Klarissen.
Bis zur Einrichtung des berühmten Hofbräuhauses (1589) bekamen die Wittelsbacher Herzöge ihr Bier von den Augustinern. Die Klosterbrauerei wurde auch nach der Säkularisation, zunächst in staatlicher Regie, weitergeführt.
Nach den Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude unter Erwin Schleich renoviert. Heute ist unter anderem das Deutsche Jagdmuseum in der ehemaligen Klosterkirche untergebracht.
Siehe auch
Artikel über den Mönchsorden der Augustiner-Eremiten bei Wikipedia (lateinischer Name: Ordo Eremitarum Sancti Augustini, Ordenskürzel OESA). Seit 1963 heißt er Augustinerorden.
Literatur und Quellen
- Konvent der Augustiner: Anzeige der Altarblätter in der Augustiner Kirche zu München 29. April 1782
- Hugo Steffen: Die Augustinerkirche in München. Die christliche Kunst: Monatsschrift für alle Gebiete der christlichen Kunst u. der Kunstwissenschaft sowie für das gesamte Kunstleben. Band 5 - 1908.
- Alexis Held: Die Fürstengrüfte der Wittelsbacher in München. dabei Ausgrabungen in den Grüften unterhalb der Kirche durch Joachim Faßl im Jahr 1877.
- Gabriel v. Seidl: Denkschrift über die Erhaltung und künftige Verwendung der alten Augustinerkirche, nun Mauthalle, in München. München 1906
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Das Thema "Augustinerkloster" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Augustinerkirche_(München).
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