Siemenswerke

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Der S-Bahnhof Siemenswerke erhielt seinen Namen vom langjährigen Siemens-Standort in Obersendling. Obersendling wurde lange Jahre im Volksmund als „Siemensland“ bezeichnet.

Siemens errichtete bereits im Jahr 1927 ein Zweigwerk an der Hofmannstraße. Der Standort wurde nach dem Umzug von Berlin nach München zur Zentrale. In der sogenannten Siemenssiedlung entstand Wohnraum für die Mitarbeiter, darunter die „Sternhäuser“. Sie waren Anfang der 1950er-Jahre die höchsten Wohngebäude von München. Das weithin sichtbare Siemens-Hochhaus, erbaut zwischen 1961 und 1963 an der Baierbrunner Straße, ist heute eines der Wahrzeichen von Obersendling.

In den 1990er-Jahren galt der Stadtteil als vorbildlich für die Verknüpfung von Wohn- und Arbeitsraum. Zum Ende des Jahrzehnts geriet die in Obersendling beheimatete Kommunikationsbranche von Siemens in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Zu Beginn der 2000er-Jahre stellte der Konzern die Produktion im Süden von München ein und gab den Standort auf. Geblieben sind das Wohngebiet Siemenssiedlung sowie die sogenannten Sternhäuser, zwei 17-stöckige Hochhäuser aus den 1950er-Jahren. Das Gelände wurde verkauft und vollständig neu gestaltet[1].

Das Siemens-Hochhaus soll zu einem Bürozentrum umgebaut werden.

S-Bahnhof

Am Bahnhof „Siemenswerke“ halten die Linien München S7.png und München S20.png. Außerdem hält hier die BRB Richtung BayrischzellW, LenggriesW und Tegernsee. Des Weiteren besteht dort eine Umsteigemöglichkeit zur Buslinie 136.

Anschlussmöglichkeiten von Siemenswerke
< Vorherige Station Linien Nächste Station >
Solln München S7.png München S20.png Mittersendling

Weblinks

Einzelnachweise

  1. tz, 5. Mai 2021: Obersendling