Paternosteraufzug

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Paternoster im Städtischen Hochhaus

Ein Paternosteraufzug (kurz auch Paternoster genannt) ist eine Sonderform einer Aufzugsanlage zur Personenbeförderung. Tür auf, einsteigen, Tür zu. So geht das normalerweise, wenn man in einen Fahrstuhl steigt. In einigen Bürohäusern gibt es aber noch andere Fahrstühle. Sie haben keine Türen. Sie fahren kontinuierlich, langsam und immer rundum. Sie halten nicht an jedem Stockwerk, sondern fahren gemächlich daran vorbei. Die Leute können während der langsamen Fahrt einsteigen und aussteigen. Auch Gepäck dürfen sie dabeihaben. Aber es muss allles in die Kabinengröße passen. Selbstverständlich gibt es überall auch ein Knopf für einen Nothalt.

Seit 1973 dürfen in Deutschland keine Paternosteraufzüge mehr in Betrieb genommen werden, die endgültige Stilllegung aller Paternoster konnte der Münchner "Verein zur Rettung der letzten Personenumlaufaufzüge" 1994 verhindern. Seither galt ein Bestandsschutz. Für diese Paternoster gelten nun neue Regeln. Seit Montag gilt eine neue Regel: Paternoster dürfen vorerst nur noch Mitarbeiter benutzen, die dafür geschult wurden. Das führt dazu, dass nach einer Verordnungsänderung zum 1.6.2015 praktisch alle öffentlich zugänglichen Paternoster stillgelegt werden.

Manche Leute finden diese Regel übertrieben. Sie meinen, Paternoster seien gar nicht gefährlich. Allerdings gibt es einen seltsamen Vorfall * : Seit Montag wird Andrea Nahles vermisst. Zuletzt wurde sie beim Betreten eines Paternosteraufzugs gesehen. Nun fehlt sie schon seit zwei Tagen.

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