Hydrologie
Hydrologisch liegt München im Einzugsgebiet der Isar, die quer durch die Stadt hindurchfließt. Auch alle anderen Fließgewässer im Münchner Stadtgebiet wie die Würm und der Hachinger Bach führen ihr Wasser letztlich der Isar zu. Die Isar mündet bei Deggendorf in die Donau, die an der Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine in das Schwarze Meer mündet.
Das nähere Umland Münchens mit Starnberger See und Ammersee liegt ebenfalls im Einzugsgebiet der Isar, das nach Süden bis zur Landesgrenze reicht. Im weiteren Umland kommen die Einzugsgebiete des Lechs und der Paar im Westen und des Inns im Osten hinzu, die ebenfalls in die Donau entwässern.
Selbst die Metropolregion München liegt als Ganzes südlich der Rhein-Donau-WasserscheideW, gehört also auch noch zum Einzugsgebiet der Donau und damit des Schwarzen Meeres. Die nördlichsten Landkreise dieser Region, also die Landkreise Donau-Ries, Eichstätt und Kelheim, entwässern über die Flüsse Wörnitz und Altmühl von Norden in die Donau. Der Unterlauf der Altmühl ist als Teilstück des Main-Donau-KanalsW ausgebaut, über den die Flusssysteme von Rhein und Donau miteinander verbunden sind.
Für die Trinkwasserversorgung Münchens und seiner engeren Umgebung von besonderer Bedeutung sind die Grundwasserleiter im oberen Mangfalltal um den TaubenbergW, wo etwa 80% des Trinkwassers für München gewonnen wird, im oberen Loisachtal und in der Münchner Schotterebene.