Frauenklinik der Uni München

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Fassadenansicht Maistraße 11.

Die Frauenklinik der Uni München in der Maistraße war sowohl eine Geburtsklinik als auch ein Zentrum zur Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen. Sie wurde auf Betreiben des Frauenarztes Albert Döderlein unter Ludwig III. als königliche Universitätsfrauenklinik und Hebammenschule eröffnet, da die bisherige Frauengebäranstalt (1856) an der Sonnenstraße nicht mehr den damals aktuellen hygienischen Erfordernissen entsprach.

Die Gebäude wurden von dem Architekten und Leiter des Bauamts der Universität Theodor Kollmann in Zusammenarbeit mit A. Döderlein im neuklassizistischen Stil geplant und in einem Zeitraum von 1913 bis 1916 durch die Firma Heilmann und Littmann errichtet. Über 300 weitere Firmen aus allen Bereichen des Handwerks stehen zur Ausführung bereit. Am Donnerstag 7. Dezember 1916 sind alle Einrichtungen von der Sonnenstraße in das neue Klinikgebäude umgezogen, und der Betrieb wurde aufgenommen. Am 11. Dezember 2016 fand die erste Geburt statt. Am 18. Dezember 1916 war die feierliche Eröffnung der neuen Frauenklinik. Im Jahr 2021 zogen weite Teile der Klinik in das neu errichtete Gebäude an der Nußbaumstraße um. Im Jahr 2023 wurde auch die Hebammenschule geschlossen.

Geschichte

Die Gründung der Königlichen Frauenklinik in München wird auf den 1. Oktober 1856 datiert.

Hörsaal

Ein Jugendstil-Hörsaal mit 500 Sitzplätzen.

Brunnen

In der Mitte des Klinikinnenhofes steht in einer Gartenanlage ein Muschelkalkbrunnen, der ursprünglich im Sommer der Kühlung der Hörsaalluft über ein unterirdisches Röhrensystem diente.

Galerie

Geburt in der Frauenklinik Maistraße, gesehen von Andreas Bohnenstengel

Siehe auch

Das Thema "Frauenklinik der Uni München" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Frauenklinik an der Maistraße.