Schnorrstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Sie wurde benannt nach dem Maler '''{{WL2|de:Julius Schnorr von Carolsfeld|Julius Schnorr von Carolsfeld}}'''. Julius Veit Hans Schnorr von Carolsfeld[1] (* 26. März 1794 in Leipzig; † 24. Mai 1872 in Dresden) war ein Maler der deutschen Romantik.  
Sie wurde benannt nach dem Maler '''{{WL2|de:Julius Schnorr von Carolsfeld|Julius Schnorr von Carolsfeld}}'''. Julius Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (* 26. März 1794 in Leipzig, † 24. Mai 1872 in Dresden) war ein Maler der deutschen Romantik.  


Julius Schnorr von Carolsfeld war der profilierteste Landschaftsmaler unter den Nazarenern. Kenner zählen seine Darstellungen der Albaner- und Sabinerberge in Italien zu den besten Landschaftsdarstellungen des 19. Jahrhunderts.  
Julius Schnorr von Carolsfeld war der profilierteste Landschaftsmaler unter den Nazarenern. Kenner zählen seine Darstellungen der Albaner- und Sabinerberge in Italien zu den besten Landschaftsdarstellungen des 19. Jahrhunderts.  


1827 wurde er von König Ludwig I. als Professor an die Münchner Kunstakademie berufen. Im gleichen Jahr heiratete er in Wien seine Frau Marie Heller, die Stieftochter von Ferdinand Olivier. Das Ehepaar hatte zusammen sechs Söhne und drei Töchter, darunter der Tenor Ludwig Schnorr von Carolsfeld, der erste Sänger des Tristan und Karl Schnorr von Carolsfeld, späterer Generaldirektor der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen.
1827 wurde er von König Ludwig I. als Professor an die Münchner Kunstakademie berufen. Im gleichen Jahr heiratete er in Wien seine Frau Marie Heller. Das Ehepaar hatte zusammen sechs Söhne und drei Töchter, darunter der Tenor Ludwig Schnorr von Carolsfeld, der erste Sänger des Tristan und Karl Schnorr von Carolsfeld, späterer Generaldirektor der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==

Version vom 30. Dezember 2022, 15:01 Uhr

Schnorrstraße
Straße in München
Basisdaten
Ort München
Maxvorstadt Alter Nördlicher Friedhof
PLZ 80799
Name erhalten 1. Januar 1877 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Barer Straße Arcisstraße
Querstraßen
 
Schraudolphstraße
Tram
 
27 28 N27 Schellingstraße
Bus.png
 
153 154 Schellingstraße
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge
Technische Daten
Straßenlänge 205 m
Straßennamenbücher
(1894), Rambaldi 582

[[Kategorie:Straßenbenennung_1. Januar 1877 Erstnennung[1]]]

Die Schnorrstraße in der Maxvorstadt führt von der Barer Straße zur Arcisstraße.

Sie wurde benannt nach dem Maler Julius Schnorr von CarolsfeldW. Julius Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (* 26. März 1794 in Leipzig, † 24. Mai 1872 in Dresden) war ein Maler der deutschen Romantik.

Julius Schnorr von Carolsfeld war der profilierteste Landschaftsmaler unter den Nazarenern. Kenner zählen seine Darstellungen der Albaner- und Sabinerberge in Italien zu den besten Landschaftsdarstellungen des 19. Jahrhunderts.

1827 wurde er von König Ludwig I. als Professor an die Münchner Kunstakademie berufen. Im gleichen Jahr heiratete er in Wien seine Frau Marie Heller. Das Ehepaar hatte zusammen sechs Söhne und drei Töchter, darunter der Tenor Ludwig Schnorr von Carolsfeld, der erste Sänger des Tristan und Karl Schnorr von Carolsfeld, späterer Generaldirektor der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen.

Siehe auch

Lage

>> Geographische Lage von "Schnorrstraße" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org

Einzelnachweise