Moosach

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Der Stadtbezirk 10 Moosach im Münchner Nordwesten setzt sich zusammen aus den Bezirksteilen Alt-Moosach (10.11 – 10.17) und Moosach-Bahnhof (10.21 – 10.29).
(in Klammern jeweils die Nummerierung der Stadtbezirksviertel)

Einwohner
51.537
Fläche
1.109,36 ha
10 Moosach.jpg
Einwohnerdichte (Einw. je ha)
46
PLZ
80637, 80638, 80992, 80993, 80997

(Stand: 31.12.2013)

Moosach wurde am 1. Juli 1913 nach München eingemeindet. Seit dem 23. November 1930 ist Moosach von der Innenstadt aus mit der Trambahn zu erreichen.

Bezirksausschuss

Zuständig ist der Bezirksausschuss 10 - Moosach.

Trambahn am Bahnhof Moosach.

Zur Geschichte des Stadtteils

Bereits 807 wurde das Dorf Moosach ("Mosaha"- fließendes Gewässer im Moos) als bajuwarische Gründung erstmals urkundlich erwähnt und beging im Jahr 2007 sein 1200jähriges Jubiläum.

Der ehemalige Dorfkern mit dem kulturellen Zentrum Moosachs, dem Kultur- und Bürgerhaus Pelkovenschlössl und der alten Moosacher-St.-Martins-Kirche, steht unter Ensembleschutz.

Im Jahr 1892 wurde Moosach an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Industriebetriebe siedelten sich an, die Zahl der Wohnsiedlungen stieg.

Die städtebauliche Entwicklung in Moosach setzte im Wesentlichen nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Einfamilienhaus-, Reihenhaus- und aufgelockerter (freifinanzierter, öffentlich geförderter und genossenschaftlicher) Geschosswohnungsbau sorgen in weiten Bereichen für geringe Wohndichten. Aber auch Moosach kommt es durch die Umwandlung von Einzelhäusern in Mehrfamilienhäuser zu Verdichtungen. Nach Osten zu verdichtet sich die Bebauung mit der Olympia-Pressestadt und Wohnanlagen aus der Zwischenkriegszeit und zunehmend auch im Westen mit der Brieger Straße und der geplanten Wohnbebauung auf dem Meillergelände.

Zentral in Moosach werden derzeit im Bereich Bauberger/Netzerstraße Eigentumswohnungen und eine Kindertagesstätte gebaut. Eine private Senioreneinrichtung ist bereits in Betrieb.

Erwähnenswert ist die zwischen 1924 und 1930 errichtete, mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Mustersiedlung "Borstei" in der Süd-Ost-Ecke des Stadtbezirks, benannt nach ihrem Erbauer, Senator h.c. Bernhard Borst. Schon damals wurde in dieser Siedlung mit ca. 800 Wohnungen in 77 Häusern der Autoverkehr weitgehend ausgeschlossen.

Verkehrsanbindungen

Mittlerer und Aeußerer Verkehrsring sowie deren Zubringern, die Dachauer Straße, der Max-Born-Straße, der Von-Kahr-Straße und Allacher Straße durchschneiden bzw. tangieren den Stadtbezirk. Das sind Hauptverkehrsstraßen mit erheblichen Mengen an Durchgangsverkehr.

Grün

Vereine

  • TSV Moosach-Hartmannshofen
  • Schützenkranz Moosach
  • Moosacher Faschingsclub
  • Freiwillige Feuerwehr München-Moosach
  • Die Linie 1, Kulturverein
  • Müttertreff Moosach e.V. - Für die ganze Familie
  • Aktionsgemeinschaft Moosach e.V. - Unternehmerverband
  • Mal- und Zeichengruppe München-Moosach
  • Verein für Soziale Aufgaben München-Moosach e. V.
  • SDT München e.V. - Sport für die ganze Familie - Amphionschule

Schulen und Kindergärten

Politik, Gesellschaft und Soziales

Mooskito,
Leipziger Straße 2 (Eingang Dachauer Straße)

Kirchen und Gemeinden

  • St. Mauritius
  • St. Martin
  • St. Raphael
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde München-Moosach
  • Evang.-Luth. Kirchengemeinde München Heilig-Geist

Essen und Trinken

Einkaufsmöglichkeiten

Polizei

Das zuständige Polizeirevier, im Verwaltungsdeutsch Polizeiinspektion München - 44 - Moosach, befindet sich in der Puchheimer Straße 14.


Wikipedia.png Das Thema "Moosach" ist von überregionaler Relevanz.

Informationen von überregionaler Bedeutung können bei Wikipedia unter Moosach (München) gefunden werden.